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Schach

Dritter Sieg in Folge für Bad Kötzting

Der SC gewinnt das Regionalliga-Duell gegen Burglengenfeld mit 5:3.

Das Debüt in der Ersten endete für Erich Lingg mit einem in der Leistung gerechten Remis. Foto: Wolfgang Mühlbauer
Das Debüt in der Ersten endete für Erich Lingg mit einem in der Leistung gerechten Remis. Foto: Wolfgang Mühlbauer

Bad Kötzting.Nach dem zuletzt überraschenden Erfolg über Tabellenführer Altensittenbach, setzte die erste Mannschaft in der Regionalliga seine Erfolgsserie fort. Diesmal war man zu Gast beim Aufsteiger aus der Oberpfalz ASV Burglengenfeld. Die Gastgeber standen unter Druck. Sie mussten unbedingt punkten, um nicht nach nur einer Saison bereits wieder abzusteigen. Auch wenn das Ergebnis mit 5:3 relativ eng ausfiel, war der Sieg zu keinem Zeitpunkt des Wettkampfes gefährdet.

Während die Badstädter ohne zwei Stammspieler auskommen mussten, konnte Burglengenfeld in seiner gewohnten Formation antreten. Der Wettkampf begann mit einem Blitzremis. Andreas Mühlbauer am zweiten Brett, traf auf Pavel Sott, der lange Jahre selbst bei den Pfingstrittstädtern spielte. Der alten Freundschaft wegen, einigte man sich schnell auf eine Punkteteilung. Sein Debut in der Ersten gab Erich Lingg am siebten Brett. Mit den weißen Steinen agierte er wie gewohnt sehr offensiv. Sein Gegner ließ sich davon nicht beeindrucken und wehrte alle Angriffe ab. Zum Schluss war das Brett geleert und man teilte sich die Punkte.

Mit einem weiteren Remis endete auch die Partie am vierten Brett von Jindrich Havlik. Es gab keine Vorkommnisse, die tendenziell in irgendeine Richtung schlugen. Dem Remisreigen noch nicht genug. Roland Weingut am sechsten Brett bekam es mit dem Punktbesten Burglengenfelder zu tun. Der Badstädter wählte eine Variante mit hoher Figurentauschrate. Dem Gegner blieb nichts mehr anderes übrig als der Punkteteilung zu zustimmen.

Nach vier Remisen folgte der erste Sieg. Uli Ziemann profitierte am fünften Brett von einem leichtfertigen Figureneinsteller seines Gegners. Letzterer ließ sich zu einem vergifteten Bauerngewinn hinreißen, dabei lag die Punkteteilung bereits in der Luft. Wenig abwechslungsreich verlief auch die Partie von Wolfgang Mühlbauer am achten Brett. Im fortgeschrittenem Stadium der Partie konnte er zwar einen Bauerngewinn verbuchen, jedoch wickelte der Gegner geschickt in ein ungleichfarbiges Läuferendspiel ab und erzwang so ein Remis.

Für die Entscheidung sorgte Jonas Eret am Spitzenbrett. Er war zwar in seiner Partie stets Herr der Lage, konnte aber auch keine Fortschritte in Richtung Gewinn erzielen. Erst ein völlig verkorkstes Qualitätsopfer des Gegners brachte eine schnelle Entscheidung. Den Schlusspunkt, auch wenn es nur ein halber wurde, setzte Filip Simunek am dritten Brett. Der Badstädter verkomplizierte seine auf gewinnstehende Partie und ließ seinen Gegenüber zurück ins Spiel finden. Nach einem ewigen Schach endete auch diese Partie mit Punkteteilung. Nicht nur der Wettkampfsieg war erfreulich, sondern auch, dass man erneut keine Einzelpartie verloren geben musste. (kkj)

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