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Bayernliga

Ein spielstarker Gegner reist an

Der ATSV Erlangen ist zu Gast. Die Vilzinger bekommen es mit einer Mannschaft zu tun, die weiß, wie man mit dem Ball umgeht.
von Thomas Mühlbauer

Dem Derbysieg beim ASV Cham soll nun ein weiterer Erfolg gegen Erlangen folgen. Foto: Simon Tschannerl
Dem Derbysieg beim ASV Cham soll nun ein weiterer Erfolg gegen Erlangen folgen. Foto: Simon Tschannerl

Vilzing.Die DJK Vilzing wird am Samstag (Anstoß 14 Uhr) zum wiederholten Male wieder enorm gefordert werden. Nach dem umkämpften Derbysieg in der Vorwoche in Cham, bekommen es Luge und Co. diesmal mit dem Tabellensiebten der Bayernliga Nord, ATSV Erlangen, zu tun.

In der Vorrunde war die Partie eine klare Angelegenheit für die Kicker vom Huthgarten, mit 5:0 wurde die Truppe von Trainer Skeraj regelrecht düpiert. Doch daran verschwenden die Schwarz-Gelben keinen Gedanken mehr, dass macht auch Trainer Christian Stadler in seiner Einschätzung zum Samstag deutlich: „Wir treffen auf eine spielstarke Mannschaft, die enorm viel Qualität im Kader hat.“ Das deutliche Hinspielergebnis ist darauf zurückzuführen, so Stadler, dass man die Erlanger Truppe an einem ganz schlechten Tag erwischt hat. Hinzu kam, dass die Franken zur damaligen Zeit nicht in Bestbesetzung antreten konnten und die DJK, durch die Derbyniederlage zusätzlich motiviert war.

Dass man auf eine Mannschaft trifft, die guten Fußball spielen kann, ist Stadler mehr als bewusst: „Erlangen ist eine sehr spielstarke Mannschaft, ich freue mich auf die Begegnung.“

Es könnte flott werden

Zudem kann man davon ausgehen, dass die Zuschauer wohl auch ein flottes Spiel zu sehen bekommen, treffen doch zwei Teams aufeinander, die sehr gerne auch den Ball haben, gepaart mit guten Einzelspielern.

Zu den torgefährlichsten Spielern bei den Gästen zählt zweifelsohne Bastian Herzner, der es in 14 Einsätzen auf acht Treffer bislang brachte. Dem in fast nichts nach steht Daniel Geissler, der sieben Tore erzielt hat. Damit sind beide ATSV-Spieler für die Hälfte aller Erlanger Saisontore verantwortlich. „Wir werden versuchen, Fußball zu spielen, dabei möchten wir wieder gut in der Defensive stehen um es den Gegner so schwer wie möglich zu machen gegen uns“, gibt Stadler die Ausrichtung vor.

Erlangen hat unter anderem auch schon einen Auswärtsdreier in Seligenporten in seiner Saison-Vita stehen. Verzichten muss die DJK weiter auf Jonas Huber. Gefreut hat man sich bei der DJK aber besonders darüber, dass Christoph Schwander, der sich im Hinspiel so schwer verletzt hatte, just in dieser Woche wieder ins Training eingestiegen ist. Auch Lukas Prasch konnte erstmals wieder trainieren. Für beide dürfte aber ein Einsatz noch zu früh kommen.

Die Gäste möchten sich aber keinesfalls in Vilzing verstecken, so sagt Trainer Shqipran Skeraj: „Wir haben nichts zu verlieren.“ Allerdings ist für die Mannschaft aus der Unistadt, die DJK der klare Favorit, so reist man ohne große Erwartungen an. „Wir werden alles abrufen, was dann am Ende dabei herauskommt, wird man sehen.“

Auch Skeraj sieht es ähnlich, wie sein Gegenüber, dass man im Hinspiel einen ganz schlechten Tag erwischt hatte, nichts desto trotz ist der Respekt aber hafteneblieben: „Vilzing ist eine sehr spielstarke Mannschaft, sie haben das gut gemacht und sie stehen zurecht da oben.“ Wenn man es schaffe, die eigenen Stärken auszuspielen, dann sei es durchaus denkbar, dass man am Ende einen Punkt oder sogar mehr mit nach Hause nehmen kann.

Erlangen suchen noch Konstanz

Doch eines bereitet den Erlanger Sorgen: „Wir suchen immer noch nach unserer Konstanz. Wir haben eine junge Mannschaft, so sind wir mit der bisherigen Punkteausbeute durchaus zufrieden.“Angeschlagen ist derzeit Kapitän Michael Krämer, der aber wohl im Aufgebot stehen wird. Und die Zielsetzung für Samstag ist beim ATSV klar formuliert: „Ziel ist es, auch unser schnelles Umschaltspiel zu zeigen und gut gegen den Ball zu arbeiten, dann wird man sehen, für was es am Ende gegen eine Topmannschaft reicht.“

Der Ausblick

  • Kader:

    Die Verletztenliste bei der DJK wird langsam kleiner. Nachdem Christoph Schwander und Lukas Prasch wieder ins Training eingestiegen sind, muss man noch auf Jonas Huber und Ben Kouame verletzungsbedingt verzichten.

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