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Bad Kötzting

Ein „vorzeigenswertes“ Jahr

Der Skiverband Bayerwald zeichnet seine erfolgreichen Athleten aus. Gewinner beim Max-Schierer-Cup werden auch geehrt.

Neun Vereine konnten sich über den Erhalt des Jugendförderpreises freuen. Für die Sieger des Max-Schierer-Cups gab es Glaspokale.  Foto: kht
Neun Vereine konnten sich über den Erhalt des Jugendförderpreises freuen. Für die Sieger des Max-Schierer-Cups gab es Glaspokale. Foto: kht

Bad Kötzting.„Ihr wart das ganze Jahr unterwegs und habt euch bei vielen Wettkämpfen höchste Auszeichnungen gesichert“, sagte MdL Max Gibis bei der Saisonsiegerehrung des Skiverbandes Bayerwald, die Karl-Heinz Eppinger, Sportwart Langlauf beim Deutschen Skiverband, gekonnt moderierte. In der Joska-Kristallwelt wurden am Sonntag die erfolgreichen Athleten des Skiverbandes für ihre Erfolge im Alpin-, Inline-, Biathlon-Langlauf und Sprunglauf, ausgezeichnet.

Dabei ging es auch um Erstplatzierte in deutschen Ranglisten sowie um Athleten, die Stockerlplätze bei Weltmeisterschaften oder Top-Platzierungen bei Weltcups erreicht haben. Und so unterschiedlich die Erfolge auch waren, eines haben die Sportler alle gemeinsam, sie haben im Skiverband Bayerwald ihre sportliche Heimat.

Siegerpokale für Athleten

Der Rahmen der Veranstaltung war einmal mehr passend, werden doch in der Joska-Kristallwelt auch die Siegerpokale für erfolgreiche Athleten hergestellt. „Die Saison war auf die sportlichen Erfolge gemünzt vorzeigenswert“, so Gibis bei der Siegerehrung, der viel Prominenz aus Politik und Sport beiwohnte. „Aber es ist auch nach Luft nach oben“, ergänzte der Skiverbandspräsident im Hinblick auf die schon gestartet Vorbereitung der Athleten für den Winter 2019/2020.

Die Bedingungen in den beiden vergangenen Jahren seien äußerst gut gewesen, erinnerte er an die schneereichen Winter, die sich dann auch signifikant im Trainings- und Erfolgsbereich widerspiegelten. „Wir fördern und unterstützen den Nachwuchsleistungssport“, so MdL Max Gibis weiter.

Der Breitensport sei deshalb in den Vereinen angesiedelt. Um Leistung fördern zu können, benötige es aktive Vereine als Lebensadern des Wintersports sowie Übungsleiter und Trainer in den Vereinen, die Talente erkennen und damit die Schnittstelle zur Übergabe an die Kadermannschaften seien. Als weitere Voraussetzungen für eine erfolgreiche Arbeit nannte er gute Wettkampfstätten, wie sie im Verbandsgebiet vorhanden seien.

Dank galt seinerseits den kommunalen oder privaten Betrieben, die diese Wettkampfstätten auch dem Nachwuchsarbeit zur Verfügung stellten. Zudem sei man dann auch in der Lage, neuen Entwicklungen wie etwa Free-Skinachzugehen. Als weiteren Parameter nannte Max Gibis die finanzielle Unterstützung, um den Trainerstab zu finanzieren oder den enormen logistischen Aufwand schultern zu können. Und zu guter Letzt seien ein wichtiger Baustein die Eltern, die ihren Nachwuchs fördern und bereit seien, die Anstrengungen des Leistungssports auf sich zu nehmen.

Der abschließende Dank seinerseits galt der Führung des 60 000 Mitglieder umfassenden Skiverbandes Bayerwald, angefangen beim Präsidium über die Sportwarte und Trainer bis hin zum Verbandsausschuss, die zielorientiert arbeiten und die Grundlage für viele sportliche Erfolge legen würden.

„Ich ziehe den Hut vor euren Leistungen“, ergänzte Helmut Plenk die Ausführungen von Max Gibis im Verlauf der sich dann anschließenden Siegerehrung, die von den jeweiligen Präsidiumsmitgliedern, Sportwarten und den Vertretern der Politik durchgeführt wurde.

Dann standen die Athleten im Mittelpunkt, die in der sportlich straffen, aber niveauvollen Präsentation jeder einzelnen Leistung ihre verdienten Auszeichnungen in Form des bronzenen, silbernen oder goldenen Skis erhielten.

In die Siegerehrung integriert war die Auszeichnung der Sieger des Max-Schierer-Cups, einer für den regionalen Skisport sehr wichtigen Rennserie, der heuer von Daniel Mayer (Herren), Marcel Eichinger (Jugend) und Luis Schönberger (Schüler) sowie Franziska Ries (Damen), Hannah Kaufmann (Jugend) und Veronika Raab (Schülerinnen) gewonnen wurde.

Bei der Ehrung konnte zudem der Jugendförderpreis übergeben werden, mit dem diejenigen Vereine ausgezeichnet werden, die die meisten Kinder zu den regionalen Wettbewerben entsenden und somit die aktivste Jugendarbeit betreiben.

Preise für die Vereine

Werner Grabl, Schulamtsdirektor und im Präsidium des Skiverbandes Bayerwald zuständig für den Jugendbereich, überreichte die Preise an die jeweiligen Vereinsvertreter. Die Preise im Alpin-Bereich gingen dabei an den FC Chammünster (1.), SC Langfurth (2.) und den WSV Mitterfirmiansreuth (3.), im Bereich Langlauf an den WSV-DJK Rastbüchl (1.), WSV Grafenau (2.) sowie das Nordic-Team Klingenbrunn (3.) und im Bereich Inline an den ASV Arrach (1.), FC Chammünster (2.) und SC Dreiburgenland (3.).

Im Bereich Skisprung/Nordische Kombination waren alle Geehrten vom WSV-DJK Rastbüchl. Bronze gab es für Angerer Alexander, Brückl David, Gruber David, Hitzinger Kathrin, Schmid Bastian, Uhrmann Aaron und Gold für Kosak Simon. In der Sparte Snowboard gab es je viermal Gold und Silber: Letztere Auszeichnung für Grunz Simon, Schmidt Tamara, Riedel Malte (Ski-Club Dingolfing) und Höpfl Johannes (SC Passau), Gold für Freudenber Fillip, Gregor Florian, IhediohaHanna (Ski-Club Dingolfing) und Nörl Martin (DJK-SV Adlkofen). (kht)

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