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Fischer gelingt Sensation

Die gebürtige Chamerin Marie-Agnes Fischer (14) ist die jüngste Damenmeisterin in der Geschichte des Münchener Golfclubs.

Marie-Agnes Fischer auf dem Weg zum Sieg
Marie-Agnes Fischer auf dem Weg zum Sieg Foto: Frank Fröhling

Cham.Marie-Agnes Fischer ist eine faustdicke Überraschung gelungen: Im Alter von 14 Jahren ist sie jüngste Damenmeisterin in der über 100-jährigen Geschichte des Münchner Golfclubs (MGC) geworden.

In der Vorrunde am Samstag Vormittag ließ Marie-Agnes Fischer mit drei Schlägen unter PAR und einem Birdie-Feuerwerk mit fünf Birdies zahlreiche Spielerinnen der Ersten Bundesliga hinter sich und qualifizierte sich als Beste für die K.o.-Runde, die im Lochspiel/Matchplay im direkten Vergleich ausgetragen wird.

Am Samstag Nachmittag begann dann das Viertelfinale: Marie-Agnes Fischer gewann ihr Duell mit acht auf sieben. Das heißt: Nach elf Löchern lag sie uneinholbar mit acht Löchern Vorsprung in Führung. Die restlichen Löcher werden in diesem Fall nicht mehr ausgespielt. Somit zog Fischer souverän ins Halbfinale ein.

Am Sonntag Vormittag fand dann das Halbfinale statt. Dort wartete die Bundesligakaderspielerin Annabelle Sapper auf die gebürtige Chamerin. Doch auch dieses Duell bereitete Marie-Agnes Fischer keine größeren Probleme. Die 14-jährige Fischer siegte mit drei auf zwei – vorzeitiges Ende also nach 16 Löchern mit einem uneinholbaren Vorsprung von drei Löchern.

Am Nachmittag desselben Tages fand dann das Finale statt: Marie-Agnes Fischer gelang dabei die Sensation, sie besiegte im Finale in einem packenden Zweikampf die Damen-National- und Kaderspielerin Anni Eisenhut.

Bis zum Schlussloch 18 war Marie-Agnes Fischer, die das gesamte Match über in Führung lag, mit einem Loch Vorsprung vorne. Eisenhut hätte daher Loch 18 gewinnen müssen, um sich zumindest ins Stechen zu retten. Aufgrund dessen riskierte Eisenhut alles und legte bei dem PAR vier mit einem PAR vor. Doch mit gewohnter Nervenstärke und Souveränität konterte Marie-Agnes Fischer den Angriff ihrer Kontrahentin, antwortete mit einem Birdie und sicherte sich so den Sieg.

Somit gewann die gebürtige Chamerin mit zwei Löchern Vorsprung vor der Kaderspielerin und US-College-Golferin Eisenhut. Bemerkenswert ist zudem, wie die 14-Jährige den Wettkampf körperlich, konditionell und mental weggesteckt hat. Trotz des Spielmarathons von 63 Löchern in zwei Tagen war sie am Ende immer noch voll konzentriert.

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