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Cham

Fuhrmann coacht ASV Cham

Der 58-Jährige steht in der nächsten Saison an der Seitenlinie des Bayerwald-Teams. Er soll neue Reize setzen.

  • Rüdiger Fuhrmann (Mitte) übernimmt im Sommer von Andreas Lengsfeld das Traineramt beim ASV Cham. Foto: Simon Tschannerl

Cham.Das ging aber flott: Nur ein paar Tage nach dem Bekanntwerden des Rückzugs von Erfolgstrainer Andreas Lengsfeld am Saisonende hat der Nord-Bayernligist ASV Cham einen neuen Übungsleiter gefunden: Rüdiger Fuhrmann wird die Rot-Weißen in der Spielzeit 2020/2021 betreuen und damit seine zweite Amtsperiode in der Kreisstadt in Angriff nehmen. Der 58-jährige Übungsleiter stand schon zwischen 2011 und 2013 an der Seitenlinie des damaligen Landesligisten.

Fuhrmann ist in der Szene bekannt und arbeitete schon bei einigen namhaften Vereinen wie der SpVgg Weiden, dem SC Luhe-Wildenau und Vorwärts Röslau. Große Erfolge feierte der in Luhe-Wildenau lebende Coach beim SV Etzenricht, den er damals von der Kreis- in die Bezirksoberliga führte. Beim SVE heuerte Fuhrmann im Frühjahr 2018 ein zweites Mal an, konnte aber in der Vorsaison den Abstieg in die Bezirksliga nicht verhindern. Mit einer ganz jungen Truppe mischen die Etzenrichter Fußballer aber in der laufenden Runde vorne mit und haben sogar noch Chancen, den sofortigen Wiederaufstieg zu schaffen.

Kontakt seit Heiligabend

„Seit dem Heiligabend standen wir in Kontakt und haben uns mittlerweile auf eine Zusammenarbeit verständigt. Ich hatte beim ASV schon zwei sehr schöne Jahre und wir sind seither immer in Kontakt geblieben. Mich freut es ungemein, dass ich auf meine alten Trainertage noch mal so eine reizvolle Traineraufgabe in Angriff nehmen darf“, sagt Rüdiger Fuhrmann, der fest davon ausgeht, einen Bayernligisten übernehmen zu können: „Andi Lengsfeld wird mit seiner Truppe den Klassenerhalt schaffen. Davon bin ich zu 100 Prozent überzeugt.“

Die Verantwortlichen des ASV Cham sind überzeugt, eine gute Wahl getroffen zu haben. „Rüdiger war ein Wunschkandidat, der perfekt in unser Anforderungsprofil passt. Er bringt nicht nur jede Menge Erfahrung mit, sondern kennt auch den Verein aus seiner ersten Amtszeit sehr gut und hat in Cham ein hervorragendes Standing. Er ist ein charakterstarker Mensch, der in den Gesprächen einen hervorragenden Eindruck hinterlassen hat“, berichtet ASV-Abteilungsleiter Matthias Altmann.

Noch-Coach Andreas Lengsfeld, der in der neuen Saison als sportlicher Leiter fungieren wird, war auf der Suche nach seinem Nachfolger bereits voll mit eingebunden und gemeinsam mit Altmann und ASV-Dauerbrenner Arthur Pongratz für die Trainerauswahl verantwortlich: „Rüdiger ist ein absoluter Fachmann, der auf die Aufgabe brennt. Mit seinen Ideen und seiner Art wird er neue Reize setzen, und ich bin davon überzeugt, dass dies der Mannschaft ab Sommer richtig guttun wird.“

Bestmögliche Platzierung

Da die Weichen nun gestellt sind, können sich sowohl der ASV Cham als auch Rüdiger Fuhrmann auf die in der Restrückrunde anstehenden Aufgaben konzentrieren. Mit dem SV Etzenricht möchte der erfahrene Haudegen in der Bezirksliga Nord bis zum Schluss ganz vorne mitmischen.

„Wir haben zwar eine sehr junge Truppe, deren Durchschnittsalter nur knapp über 21 Jahren liegt, in der jedoch eine Menge Potenzial steckt. Leider ist unsere Spielerdecke sehr dünn, aber wenn wir personell einigermaßen gut durchkommen, ist im Frühjahr noch alles möglich. Ich möchte mich auf alle Fälle mit der bestmöglichen Platzierung verabschieden“, betont Fuhrmann. (csv)

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