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Erfolg

Furth gewinnt das Landkreis-Derby

Der Schachclub hat gegen Roding mit 4,5:3,5 etwas glücklich die Nase vorne.
Maximilian Riedl

Max Glaser (rechts) gewann das Spitzenspiel gegen Shpend Berisha. Foto: fmr
Max Glaser (rechts) gewann das Spitzenspiel gegen Shpend Berisha. Foto: fmr

Furth im Wald.Die 6. Runde der Schach-Bezirksliga Nord war geprägt vom Aufeinandertreffen der beiden Landkreismannschaften Furth im Wald/Waldmünchen und Roding. Dabei war nicht nur das Mannschaftsergebnis interessant, bei dem die Grenzstädter ab Brett 2 bis 8 Vorteile für sich - aber nur auf dem Papier!-verbuchen konnten. Am Spitzenbrett wartete Max Glaser, der seit 2016 bei seinen Einsätzen in der 1. und 2. Mannschaft die letzten 35 Spiele nicht verloren hatte, auf Shpend Berisha.

Die Rodinger, dies vorab, waren der mit Abstand härteste Gegner in dieser Saison, gegen den man froh sein konnte, überhaupt gewonnen zu haben. Der Verlauf an den Einzelbrettern (Furth/Waldmünchen stets erstgenannt). Das 8. Brett besetzte Ralf Krämer gegen Willi Reisinger. Die Partie endete nach zweieinhalb Stunden mit einem Remis, was für den Rodinger ein Erfolg war. Die nächsten drei Partien endeten ebenfalls friedlich: Am 2.Brett spielte Ferdinand Mauerer gegen Markus Schwarzfischer, gegen den er aber nur remis herausholen konnte. Erstmals im Einsatz in dieser Saison war Peter Mühlbauer. Am 6. Brett einigte er mit Sebastian Hornauer auf unentschieden. Remis wurde auch die Partie zwischen Stefan Rädlinger und Schachfreunde-Vorstand Anton Gschwendtner. Statt 2:2 hatten hier die Further Spieler auf klaren Vorteil gehofft.

Endlich kam Bewegung ins Spiel. Am Spitzenbrett kämpfte Max Glaser gegen Shpend Berisha und hatte im Mittelspiel eine Qualität erobert, was zur 3:2 Führung reichte. Glaser und Shpend liegen in der aktuellen Bestenliste der Bezirksliga gemeinsam auf Rang 2.Wie gewonnen , so zerronnen: Max Riedl (Brett 7) verlor ein sicher remis geglaubtes Endspiel gegen Andreas Heeb. Helmut Rohrmüller (Brett 3) durfte ums Remis gegen Markus Hessler froh sein. 3,5:3,5- das ist immer die Stunde von Franz Staffler(Brett 6), wenn er in Zeitnot kommt. Läufer und Springer gegen den Turm bei gleichviel Bauern führte er gegen Jürgen Schwarzfischer gezielt zum Einzel- und Mannschaftssieg, der mit 4,5:3,5 denkbar knapp ausfiel. Die Further führten nun mit 12:0 die Bezirksligatabelle an und sind am 1. März Gast beim Dritten Nittenau. (fmr)

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