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Furth verpflichtet zwei junge Talente

Stefan Dendorfer kommt von der Chamer U19, Jonas Fischer von der SG Schloßberg. Kreipl wäre Saison-Abbruch lieber gewesen.

Stefan Dendorfer wechselt vom ASV Cham nach Furth im Wald  Foto: Kreipl
Stefan Dendorfer wechselt vom ASV Cham nach Furth im Wald Foto: Kreipl

Furth im Wald.An der Wutzmühle ist man aktuell zum Nichtstun verdammt – zumindest auf dem Platz. Die Sima-Elf kann sich aber die Lage aktuell in Ruhe anschauen, ging man doch als Tabellenzweiter in die Corona-Spielpause.

Doch während der Ball auf dem Spielfeld ruht, laufen bereits die Planungen für die kommende Saison, egal wann diese starten wird. So haben die Grün-Weißen mittlerweile zwei Neuzugänge an Land gezogen. Zum einen kommt Jonas Fischer von der SG Schloßberg. Den 21-Jährigen sieht Kreipl als großes Talent. Er soll im zentralen Mittelfeld seinen Platz in der Bezirksligamannschaft finden. Zudem konnten die Drachenstädter mit Stefan Dendorfer (19) von der U19-Landesligamannschaft des ASV Cham ein weites hoffnungsvolles Talent unter Vertrag nehmen. Dieser gilt als defensiver Allrounder und ist ein flotter und laufstarker Spieler. Nachdem alle Spieler bis auf Sebastian Thalhammer, der zum FC Ränkam wechselt, seine Zusage für die kommende Saison gegeben haben, sind die Planungen an der Wutzmühle abgeschlossen. Dennoch lässt sich aber Kreipl die Option offen, bei Gelegenheit auf dem Transfermarkt noch einmal zuzuschlagen.

Auch zur Spielpause hat der Further Funktionär seine eigene Meinung: „Ich denke, der BFV hat seinen Vorschlag ganz gut verkauft. Man muss einfach jetzt sehen, was in der Praxis davon überbleibt“, sagt er. Kreipl hätte es gerne gesehen, wenn man die Saison abgebrochen hätte und ab 1. September die neue Saison begonnen hätte. „Andere Sportverbände haben es vorgemacht,“sagt er. Kreipl gibt zu bedenken, dass Corona keine Rücksicht auf die Jahreszeit nimmt. Beim FC Furth hat man sich in einer Abstimmung in der Vorstandschaft für den BFV-Vorschlag ausgesprochen. „Nichtsdestotrotz bin ich der Meinung, der Bayerische Fußballverband versucht gerade, das Rad neu zu erfinden“ so der Further. Läuft alles nach Plan, sei es durchaus vorstellbar, dass man ab 1. September wieder in den Spielbetrieb starten kann. Ehe es dazu kommt, sei laut Kreipl auf alle Fälle eine Vorbereitungszeit nötig: „Aktuell ist es einfach schwierig, irgendetwas zu planen oder gar Testspiele zu vereinbaren.“ Mit Blick in die sportliche Zukunft ist es ebenfalls schwer, Vorhersagen zu treffen, das A und O werde sein, gut aus dieser langen Spielpause zu kommen. „Da kann man überhaupt nicht abschätzen, wie die Spieler das verkraften.“ Doch Druck, den zweiten Platz auf Biegen und Brechen zu verteidigen, sieht der Funktionär von der Wutzmühle nicht. „Unsere Planungen sind auf die Bezirksliga ausgerichtet, sollten wir es in diesem Jahr nicht schaffen, möchten wir auch in der kommenden Saison unter den Top Fünf der Bezirksliga mitmischen, das ist unser Anspruch, und so ehrgeizig sind wir auch“, sagt er. (rtn)

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