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Volleyball

Further Jungs scheitern erst im Finale

Nach Siegen in der Vorrunde und im Halbfinale misslang die Titelverteidigung bei der Oberpfalzmeisterschaft bei der U16.
Von Erwin Lamecker

Sie sind das zweitbeste Team der Oberpfalz in der U16: Die Jungs des TV Furth mit Trainer Erwin Lamecker Foto: Erwin Lamecker
Sie sind das zweitbeste Team der Oberpfalz in der U16: Die Jungs des TV Furth mit Trainer Erwin Lamecker Foto: Erwin Lamecker

Furth im Wald.Bei der Oberpfalzmeisterschaft der männlichen Jugend-C in Parsberg erkämpften sich die Further Jungs unter sechs Mannschaften den zweiten Platz und qualifizierten sich damit erneut für die Nordbayerischen Meisterschaften.

Die U16 des TV Furth startete in Gruppe 1 gegen VC Schwandorf. Angeführt von Zuspieler Jonas Stoiber, der die Bälle gut auf seine Angreifer Johannes Baier, Philip Brandl, Tim Stoiber, Matthias Schmidberger und Alexander Heigl verteilte, gelang mit 25:11 und 25:18 ein sicherer 2:0-Sieg. Auch die auf der Diagonalen für Matthias Schmidberger eingewechselten Spieler Tom Kolbeck und Simon Lankes steuerten mit vielen guten Aktionen zum ersten Turniererfolg bei. Gegen den im Vergleich zum Vorjahr stark verbesserten VC Hohenfels/Parsberg setzten sich Baier & Co. mit 25:20 und 25:22 durch. Mit den zwei Siegen traf man als Gruppenerster auf den Zweitplatzierten der Gruppe 2, TB/ASV Regenstauf. Die „Blitzer“, die im Vorjahr noch Platz zwei hinter Furth belegten, konnten diesmal dem Further „Feuerwerk“ wenig entgegensetzen. Mit knallharten Angriffen und platzierten (Sprung-)Aufschlägen gewannen die Grenzstädter dieses Halbfinale mit 25:19 und 25:9. Somit war der Weg frei für das Finale gegen VC Amberg, der Hohenfels/Parsberg mit 2:0 besiegt hatte.

Obwohl Furth der Titelverteidiger war, galten die Jungs aus Amberg als Favorit. Die Schützlinge von Trainer Matthias Helm agierten sicher in Abwehr und Angriff. Trotzdem hätten die talentierten TV-ler fast für eine Überraschung gesorgt, denn es zeigte sich, dass sie trotz enormen Trainingsrückstands in allen Belangen mithalten konnten. Nur die etwas höhere Zahl an Eigenfehlern ermöglichte Amberg den 25:22- und 25:22 Sieg. Nach dreimaligem Triumph in den Jahren 2017 bis 2019 mussten die Lamecker-Schützlinge mit dem Vizemeistertitel vorliebnehmen. Angesichts des minimalen Trainingsaufwands hatte man das Maximale erreicht, nämlich die Qualifikation zur „Nordbayerischen“. (fle)

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