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Bayernliga

Ganz bittere Niederlage für den ASV Cham

Die Lengsfeld-Elf hatte beim TSV Karlburg kaum zwingende Chancen. Nach sieben Minuten war der Chamer Matchplan Makulatur.

Kordick und Co. haben beim Tabellenvorletzten verloren. Foto: ckm
Kordick und Co. haben beim Tabellenvorletzten verloren. Foto: ckm

Cham.Eine ganz bittere Niederlage musste der ASV Cham beim TSV Karlburg. Im Aufsteigerduell behielt am Ende der TSV mit 2:0 (1:0) die Oberhand und konnte nach acht sieglosen Spielen den dritten Saisonsieg landen. Die Mannschaft von Trainer Andreas Lengsfeld wartet hingegen nun schon seit sieben Partien auf einen Dreier. Gegen den Vorletzten Karlburg wäre einer eingeplant gewesen.

„Das 0:1 gegen einen Gegner, der jetzt auch nicht gerade vor Selbstbewusstsein gestrotzt hat, war natürlich Gift für uns. Unser Plan war es eigentlich, diese Mannschaft zum Spielen zu bringen, weil sie damit einfach ihre Probleme hat. Das war aber dann mit diesem Gegentor Tor hinfällig. Wir haben zwar nach dem Rückstand viel Aufwand betrieben, aber halt einfach nicht zwingend genug. Der Schiedsrichter hat sicherlich auch ein wenig auf den Spielausgang mit eingewirkt. Den den klaren Elfmeter nach dem Foul an Tobias Kordick muss er einfach geben. Das sind halt die Spiele, die du einfach gewinnen musst, wenn du nichts mit dem Abstieg zu tun haben willst. Das muss man ganz klar so sagen“, sagte Chams Trainer Andi Lengsfeld.

Die Chamer Taktik war es eigentlich, dem Mitaufsteiger das Spiel zu überlassen. Diese Marschroute wurde aber bereits nach sieben Minuten über den Haufen geworfen, als nach einem weiten Ball in die Spitze Namir Tahir ausgerutscht ist, TSV-Akteur Steffen Bachmann nachsetzte und frei vor ASV-Keeper Stefan Riederer die frühe 1:0 erzielen konnte.

Die Chamer waren zwar dann im Laufe der Partie die spielbestimmende Mannschaft, die auch mehr Ballbesitz hatte, doch gegen einen richtig giftig gegen den Ball agierenden Gegner war es schwer, sich zwingende Torchancen herauszuspielen. Nach der Pause brachte ASV-Trainer Lengsfeld zunächst mit Hvezda und anschließend mit Schafberger weitere Offensivkräfte ins Spiel, um den Druck auf das TSV-Gehäuse nochmals zu erhöhen.

Als sich Tobias Kordick nach schöner Einzelaktion in den Strafraum tankte, wurde er gleich von mehreren Karlburgern Abwehrspielern attackiert. Doch auf den nach ihrer Meinung fälligen Elfmeterpfiff warteten die ASV-Kicker vergebens. Stattdessen erhielt Kordick wegen angeblicher Schwalbe vom Schiri die Gelbe Karte (68.).

Nach einem Konter kassierten die Rot-Weißen eine Minute vor Schluss schließlich noch den zweiten Gegentreffer. Manuel Römlein steckte auf den eingewechselten Sebastian Stumpf durch, der schob den Ball an Stefan Riederer vorbei zum 2:0-Endstand in die Maschen (89.). (ckm)

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