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Gelungener Saisonstart des SKK Raindorf

Zum Bundesliga-Auftakt bei den SPF Friedrichshafen gelang den Bayerwäldlern mit Neuzugang Mathias Weber gleich Bahnrekord.

Mathias Weber spielte bei seinem ersten Einsatz für den SKK Raindorf mit 667 Kegel Tagesbestleistung. Sein Teamkollege Manuel Lallinger erreichte exakt dieselbe Holzzahl.
Mathias Weber spielte bei seinem ersten Einsatz für den SKK Raindorf mit 667 Kegel Tagesbestleistung. Sein Teamkollege Manuel Lallinger erreichte exakt dieselbe Holzzahl. Foto: Simon Tschannerl

Runding.Die Raindorfer Herren starteten bei den Sportfreunden Friedrichshafen in die neue Saison der Ersten Bundesliga. Sie wussten, dass bei den heimstarken Gastgeben eine sehr schwere Aufgabe auf sie wartete. Alllerdings mussten die Sportfreunde auf ihren Topneuzugang Thorsten Reiser verzichten. Das Chambtalerteam präsentierte sich in einer sehr guten Verfassung und entführte mit neuem Bahnrekord die Punkte.

Beide Teams waren in den Startpaarungen sehr offensiv aufgestellt. Raindorf brachte Mathias Weber und Milan Svoboda zum Einsatz, während die Gastgeber mit Lukas Funk und Michael Reiter die beiden besten Spieler das Vorjahres ins Rennen schickten. Weber musste gegen Funk den ersten Satz mit 156:169 Kegel abgeben. Mit 172:161, 162:161 und 177:144 Kegel gewann er die nächsten drei Sätze.

Webers perfekter Einstand

Mit 3:1 Sätzen und 667:635 Kegel holte er den ersten Mannschaftspunkt für das Chambtalerteam. Am Ende gelang Weber zum Einstand bei den Raindorfern die Tagesbestleistung.

Milan Svoboda hatte mit Michael Reiter den besten Kegler von Friedrichshafen zum Gegner. Mit 162:156 Kegel gewann Svoboda den ersten Satz, musste den zweiten aber mit 148:178 Kegel klar abgeben. Als er auch den dritten Satz mit 166:167 knapp verlor, war er mit 1:2 und 25 Kegel schon weit im Rückstand. Mit 163:151 konnte Svoboda den letzten Satz noch gewinnen und zum 2:2 ausgleichen, doch trotz guter Leistung ging mit 639:652 der Mannschaftspunkt verloren. Damit stand es nach dem ersten Drittel der Begegnung 1:1. Im Gesamtergebnis führte das Chambtalerteam allerdings mit 1306:1287 (+19) Kegel.

Im Mittelfeld spielten Christian Schreiner und Manuel Lallinger. Schreiner hatte Mario Listes als Gegner und verlor die ersten beiden Sätze mit 156:159 und 142:164, so dass er mit 0:2 und 25 Kegel zurücklag. Doch Schreiner holte sich den dritten Satz mit 147:132 und blieb im Spiel um den Mannschaftspunkt. Mit 159:137 behielt der Raindorfer auch im vierten Satz die Oberhand und glich zum 2:2 aus. Im Gesamtergebnis konnte er seinen Gegner mit 604:592 Kegel noch überbieten und holte den Mannschaftspunkt für das Chambtalerteam.

Manuel Lallinger verlor gegen Dejan Lotina mit 162:166 Kegel den ersten Satz. Der Raindorfer zeigte aber eine konstant gute Leistung und setzte sich mit 170:151, 165:148 und 170:160 Kegel durch. Mit 3:1 Sätzen und 667:625 Kegel holte er den Mannschaftspunkt und stellte die Tagesbestleistung von Weber ein. Somit waren die Raindorfer nach dem zweiten Drittel 3:1 vorne mit einem Vorsprung von 73 Zählern (2577:2504).

Auf Kurs Richtung Sieg

Zum Schluss sollten Daniel Schmid und Alexander Raab den Sieg für das Chambtalerteam perfekt machen. Schmid hatte einen schwachen Start gegen Darko Lotina und gab den ersten Satz mit 138:151 ab. Anschließend zeigte er eine konstant gute Leistung und gewann mit 166:155, 163:141 und 163:127 die nächsten drei Sätze. Mit 3:1 und 630:574 Kegel holte er den Mannschaftspunkt.

Auch Raab verpatzte gegen Nicolai Müller den Start und verlor im ersten Satz klar mit 136:169. Er holte aber die nächsten beiden Sätze mit 146:126 und 173:159 zur 2:1-Führung. In einem Spiel auf Augenhöhe hatte er im letzten Satz mit 149:151 knapp das Nachsehen. Bei 2:2 Sätzen und 604:605 Kegel musste er um einen Zähler den Mannschaftspunkt abgeben.

Doch das Chambtalerteam führte mit 4:2 nach Mannschaftspunkten. Mit einem Endergebnis von 3811:3683 sicherten sich die Bayerwäldler mit einem neuen Bahnrekord zugleich auch die beiden Kegelpunkte zum 6:2-Sieg.

Damit haben sich die Raindorfer zugleich für die unglückliche Niederlage des Vorjahres revanchiert, als Friedrichshafen Heimbestleistung spielte. Zugleich sollte das sehr gute Mannschaftsergebnis Selbstvertrauen geben, für das erste Heimspiel am Samstag gegen Neuling SV Wernburg. (cer)

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