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Gewichtheben

Heberkrimi gegen Mutterstadt

Der Rodinger Trainer Gregor Nowara kündigt einen neuen Vereinsrekord an. Ob das gegen den Rekordmeister reicht?
Von Georg Hecht

Fast der ganze Bundesliga-Kader kommt am Samstag zum Einsatz, um Mutterstadt Paroli bieten zu können. Foto: Georg Hecht
Fast der ganze Bundesliga-Kader kommt am Samstag zum Einsatz, um Mutterstadt Paroli bieten zu können. Foto: Georg Hecht

Roding.Am Samstag um 19 Uhr kommt mit dem deutschen Rekordmeister aus Mutterstadt (12 Mal Deutscher Mannschaftsmeister und 15 Mal Deutscher Vizemeister) der nächste Hochkaräter zum Bundesliga-Vergleich in den Rodinger Hebertempel. Das Team von Trainer Dennis Eichner hat noch alle Chancen auf den Finaleinzug um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Das Finale mit den drei Teams, die nach der Punkterunde an der Tabellenspitze stehen, findet am 25. April statt. Ausrichter ist der Finalteilnehmer, der bei den besten vier Rundenkämpfen den höchsten Relativschnitt erreicht hat. Mutterstadt liegt als aktueller Tabellenvierter in Lauerstellung.

Deshalb wollen die Pfälzer am Samstag in Roding möglichst alle drei Punkte holen. Der AC Mutterstadt hat einen riesigen Kader zur Verfügung und so kann über die Aufstellung nur spekuliert werden. Als gesetzt gelten die Deutschen Topleute Max Lang und Lisa-Marie Schweizer, die ebenfalls wie der Rodinger Simon Brandhuber um einen Startplatz bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio kämpfen. Die Pfälzer haben insgesamt zehn ausländische Heber auf der Starterliste für die Bundesliga gemeldet. Allerdings dürfen sie nur zwei Sportler davon einsetzen. Bei Roding ist Simon Brandhuber wieder zurück und möchte mit seinen Mitstreitern dem Favoriten die Punkte nicht kampflos überlassen.

Zuschauer sind der siebte Mann

Ob es für die Rodinger für Punkte reicht, wird zum einen die Mannschaftsaufstellung der Gäste und zum anderen der Wettkampfverlauf zeigen. Die Rodinger Zuschauer haben noch den spannenden Heberkrimi vor vier Wochen bestens in Erinnerung. Völlig überraschend besiegte die TB-Staffel den Favoriten SV Germania Obrigheim mit 809,5:793,4 (2:1 Punkten). Und ähnlich spannend könnte es auch an diesem Samstag werden. Die Zuschauer werden als siebter Mann wieder lautstark die TB-Staffel anfeuern und auch den Gästen Applaus spenden.

Hebertrainer Gregor Nowara sagt vor dem Kampf: „Am Samstag treten wir mit der ersten Mannschaft gegen den Favoriten aus Mutterstadt an. Wie meine Hochrechnung zeigt, sind beide Mannschaften bereit, eine super Leistung zu stemmen. Besonders beim Stoßen sind wir durchaus auf Augenhöhe. Natürlich kommt es auf die Aufstellung der Gäste aus Mutterstadt an, was am Ende für uns möglich ist. Unser Ziel wird sein, einen neuen Vereinsrekord aufzustellen.“ Alle Aktiven seien in einer sehr guten Verfassung. „Wir wollen wieder einen großen Kampf vor unserem fantastischen Publikum liefern“. Hebertrainer Nowara schickt die bestmögliche Truppe ins Rennen gegen den Favoriten aus der Pfalz.

Eine harte Nuss will auch Roding II knacken. Nach dem SV Gräfenroda vor vier Wochen ist mit dem TSV Heinsheim der neue Tabellenführer der 2. Bundesliga Mitte zu Gast. Die Athleten/innen aus Bad Rappenau zeigten beim letzten Wettkampf mit 675,8 Relativpunkten ein Topresultat und sind auf dem Weg Richtung 1. Bundesliga. Dabei wollen sie sich auch von Roding nicht aufhalten lassen und setzen dabei auf zwei starke Bulgaren sowie Sophia Attilo. Mit dabei ist bei den Rodingern wieder Daniel Nowara. Dafür müssen sie auf Steffen Pilz verzichten, der beruflich verhindert ist.

ASV Neumarkt greift nach Titel

In der Bezirksliga ist der Tabellenführer aus Neumarkt zu Gast bei der dritten Rodinger Mannschaft. Dabei hat sich aus der guten Jugendarbeit des ASV eine starke Mannschaft entwickelt. In dieser Saison steht die Bestleistung des Teams um die Jugend-EM-Teilnehmerin Amelie Hörner bei 378 Relativpunkten. Neumarkt gilt daher als klarer Favorit auf die Bezirksmeisterschaft und kann diese mit einem Sieg in Roding bereits am vorletzten Wettkampftag klar machen. „Für unser Team wird es daher äußert schwer werden, etwas Zählbares zu holen“, so der Rodinger Coach.

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