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Höcherl und Haberl sitzen fest im Sattel

Die Trainer des SV Obertrübenbach und des SV Bernried sind Urgesteine auf der Bank. Höcherl ist schon zehn Jahre im Amt.
Mühlbauer Thomas

Der SV Obertrübenbach setzt auf Kontinuität. Seit zehn Jahren lenkt Jürgen Höcherl die Geschicke des Teams. Fünf Jahre saß Michael Kufner auf der Miltacher Bank. Foto: ctm
Der SV Obertrübenbach setzt auf Kontinuität. Seit zehn Jahren lenkt Jürgen Höcherl die Geschicke des Teams. Fünf Jahre saß Michael Kufner auf der Miltacher Bank. Foto: ctm

Cham.Man kann es im Profigeschäft fast wöchentlich mitverfolgen, läuft es bei einem Verein nicht, wird dem Trainer der Stuhl vor die Türe gesetzt. Im Fußball-Landkreis ist dies oftmals (noch) anders, hier wird auch in schwierigen Zeiten am Trainer festgehalten. Nicht selten stellt sich nach einer Talsohle wieder der Erfolg ein und es geht Stück für Stück wieder aufwärts.

Beim SV Obertrübenbach muss man lange in der Vereinschronik blättern, um herauszufinden, wer denn der letzte Trainer vor Jürgen Höcherl war. Seit der Saison 2010/2011 steht er an der Seitenlinie und feierte dabei in der Saison 2013/2014 und 2017/2018 jeweils den Aufstieg in die Kreisliga. Seit sechs Jahren führt Sepp Haberl beim A-Klassisten SV Bernried Regie und hat dabei schon sämtliche Höhen und Tiefen miterlebt. Auf eine sehr erfolgreiche Zeit kann Michael Kufner vom FC Miltach in seinen fünf Trainerjahren zurückblicken. Denn führte er den Club, wenn auch nur für ein Jahr, zurück auf Bezirksebene. Seine Statistik kann sich durchaus sehen lassen. So feierte der am Saisonende scheidende Trainer 62 Siege, 22 Unentschieden bei 39 Niederlagen. Fünf Jahre im Amt ist auch Thomas Winter vom SSV Schorndorf, der den Verein mittlerweile im oberen Drittel der Kreisklasse etabliert hat. Nicht auszuschließen, dass es dann bald den Angriff auf die Kreisliga gibt.

Fünf Trainer im Landkreis bringen es bereits auf vier Jahre Trainertätigkeit beim gleichen Verein. Robert Schafbauer hat den ASV Cham II im Jahr 2016/2017 übernommen. Mit 38 Siegen, 18 Unentschieden und 24 Niederlagen ist seine Bilanz recht gut. Seine Erfahrung als ehemaliger Trainer der Bayernliga-Frauenmannschaft bringt Herbert Wendl seit dem gleichen Zeitraum bei den Herren des SV Thenried ein. Beim TSV Blaibach übt Michael Spanner das Traineramt ebenfalls schon seit vier Spielzeiten aus. Den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte der SG Silbersee konnte Markus Decker (Trainer seit 2016/2017) im vergangenen Jahr miterlebt. Nach etlichen missglückten Versuchen gelang der lang ersehnte Sprung in die Kreisliga. Nach vier Jahren wird sich Florian Mühlbauer (SV Atzenzell/Sattelbogen) von seinem Team verabschieden, in den verbleibenden Spielen, will man das Wunder des Klassenerhaltes noch irgendwie schaffen.

Drei Jahre Trainertätigkeit, scheint aktuell im Landkreis üblich zu sein. So hat es zur Saison 2017/2018 ein ordentliches Stühlerücken im Kreis drei gegeben. Irek Kotula (Wi-Wa), Jürgen Kirschenbauer (SG Lohberg), Christian Kerscher (TSV Pemfling), Johannes Drexler (SV Grafenwiesen), Yevheniy Baranov (FC Raindorf), Franz Aschenbrenner (SC Arrach-Haibühl), Michael Lösl (Roding II) und Gregor Kazanowski (DJK Arrach) übernahmen hier jeweils das Traineramt bei ihren Vereinen. (rtn)

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