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Cham

Im Kellerduell ist ein Sieg Pflicht

Der ASV Cham kann sich gegen das Bayernliga-Schlusslicht, TV Dingolfing, keinen Ausrutscher leisten.
Von Andreas Koller

Chams Simon Zierl zeigte sich zuletzt in Topform. Foto: Barbara Scheck-Träger
Chams Simon Zierl zeigte sich zuletzt in Topform. Foto: Barbara Scheck-Träger

Cham.Zwei Niederlagen in den Schlusssekunden sorgten bei den Basketballern des ASV Cham in den vergangenen Wochen für ein Abrutschen auf Platz neun in der Bayernliga Mitte. Nun im Heimspiel am Samstag (19 Uhr) gegen den Tabellenletzten aus Dingolfing sind Punkte für den ASV Cham Pflicht.

Ein Sieg ist dabei nicht nur für den ASV dringend nötig, sondern vor allem auch für die Gäste, die in den bisherigen sieben Saisonspielen noch keinen einzigen Erfolg verzeichnen konnten. „Wir sind zum Siegen verdammt“, gibt Dukes-Coach Artur Hahn die Marschroute vor. Die Chamer Korbjäger können sich dabei auf eine hoch motivierte junge Dingolfinger Mannschaft einstellen, denn wie die Dukes auf ihrer Website schreiben, handelt es sich dabei um eine „vorentscheidende Begegnung in Richtung Klassenerhalt“.

Die Mannschaft aus Dingolfing ist eine der jüngsten der ganzen Bayernliga. Die Mannschaft hat sich im Vergleich zur Vorsaison nur leicht verändert. Wie schon im vergangenen Jahr ist Daniel Raisch der Dreh- und Angelpunkt der Mannschaft. Mit 32 Punkten pro Spiel ist der ehemalige Jugendspieler des FC Bayern München der Topscorer der Liga. Mit alleine 5,8 erfolgreichen Dreiern pro Spiel ist er zudem der gefährlichste Distanzschütze der Liga und wird die Verteidigung des ASV auf die Probe stellen.

„Daniel Raisch ist ein Spieler, der zu jeder Zeit und von überall auf dem Feld heiß laufen kann“, ist auch Kapitän Andreas Koller die bevorstehende Herausforderung bewusst. Mit 63 erfolgreichen Dreiern stellen die Dukes zudem das gefährlichste Team aus der Distanz dar.

Doch anstatt zu sehr auf den Gegner zu schauen, will Chams Headcoach Bradley Melton, dass sich seine Mannschaft auf sich selbst konzentriert. „Wir haben uns in den letzten Spielen weiter gesteigert und in Treuchtlingen einen großen Kampf abgeliefert. Das Spiel am Samstag ist für beide Teams extrem wichtig. Wir wollen wieder zurück auf die Siegerstraße“, so der ASV Coach.

Auf welches Personal er dabei zurückgreifen kann, ist noch nicht sicher. Neuzugang Karel Ausprunk konnte bislang noch nicht wieder trainieren und ist demnach mehr als fraglich. „Es wäre natürlich ein großes Plus für uns, wenn er spielen könnte“, so Melton, der mit der Trainingsleistung seiner Spieler unter der Woche zufrieden war.

Auch dass die Freiwurfquote der Spieler zuletzt wieder deutlich nach oben gezeigt hat, stimmt positiv. Mit über 66 Prozent stellt der ASV hier das Team mit der ligaweit besten Trefferquote.

Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass Duelle zwischen den beiden Mannschaften immer intensiv und eng sind. Oft waren es nur wenige Punkte, die am Ende den Unterschied ausgemacht haben. Wichtig ist es daher, auch während des Spiels auf Details zu achten und wenige Fehler zu machen.

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