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Inline alpine

Inline-Elite in Bad Kötzting am Start

Der FC Chammünster hat in der Arnbrucker Straße die bayerische Meisterschaft im Riesenslalom und Slalom ausgerichtet.
Von Thomas Mühlbauer

Ob Slalom- oder Riesenslalom – spektakulär ist es allemal, wenn sich die Läufer die Asphaltpiste hinunterstürzen. Kurz vor dem Ziel erreichen sie eine Geschwindigkeit von 45 km/h. Foto: Tschannerl
Ob Slalom- oder Riesenslalom – spektakulär ist es allemal, wenn sich die Läufer die Asphaltpiste hinunterstürzen. Kurz vor dem Ziel erreichen sie eine Geschwindigkeit von 45 km/h. Foto: Tschannerl

Bad Kötzting.Die Verantwortlichen des FC Chammünster strahlten am Samstag und Sonntag bei der Großveranstaltung in Bad Kötzting mit der Sonne um die Wette. Denn hier wurden in der Arnbrucker Straße die Bayerische Meisterschaft, die Bayerwald Meisterschaft und das international offene Rennen im Riesenslalom ausgetragen. Am Sonntag schlossen sich die Bayerische Meisterschaft und der 21. Inline-FCC-Cup im Slalom an.

Siegfried Zistler, Hauptorganisator des Wettbewerbs war stolz darauf, wie er im Gespräch mit unserem Medienhaus sagt, dass sich Rennläufer aus mehreren Nationen an den Wettbewerben beteiligten, unter anderem aus Tschechien, Slowakei, Ukraine und Lettland. Und natürlich gingen auch weitere deutsche Starter beben den Lokalmatadoren an den Start.

Anspruchsvolle Strecke

Die rund 300 Meter lange Strecke in der Arnbrucker Straße gilt als durchaus anspruchsvoll. Denn gleich nach dem Start folgt eine steile Passage, mit durchschnittlich 14 Prozent Gefälle, ehe es in eine Flachpassage geht und schließlich ins Ziel. Im letzten Abschnitt bringen die Läufer rund 40 bis 45 km/h Geschwindigkeit auf die kleinen Rollen.

Mit der Arnbrucker Straße wartete auf die Inline-Rennläufer bei den offenen bayerischen Meisterschaften eine anspruchsvolle Strecke. Foto: Tschannerl
Mit der Arnbrucker Straße wartete auf die Inline-Rennläufer bei den offenen bayerischen Meisterschaften eine anspruchsvolle Strecke. Foto: Tschannerl

Für die bestplatzierten Starter gab es Weltranglistenpunkte, was an beiden Tagen die Attraktivität des Wettbewerbes steigerte. Und noch eins betont Siegfried Zistler: „Es zeugt schon von einer anspruchsvollen Strecke, denn im Rennkalender gibt es nicht viele Strecken, die für Riesenslalom und Slalom geeignet sind“. Das Teilnehmerfeld an beiden Tagen war durchaus erlesen, denn zum einen gingen die beiden Sieger der vergangenen Weltcup-Rennen, Marina Seitz (Neu-Ulm) und Simon Schachtner (Gerzen), an den Start. Nicht fehlen durfte Claudia Wittmann, Aushängeschild des FC Chammünster und seit Jahren eine der erfolgreichsten Rennläuferinnen auf internationaler Ebene. Am Samstag boten die 120 Rennläufer beim Riesenslalom sehr gute sportliche Leistungen.

Lokalmatadore überzeugten

Vor allem die Lokalmatadoren aus Chammünster und Arrach konnten dabei überzeugen und den Heimvorteil nutzen, denn die Arnbrucker Straße wird vom Bayern- und Nationalkader auch als Trainingsstrecke genutzt. Denn ein Großteil der Athleten beider Kader kommt aus der Inline-Hochburg Chammünster. Kader- und Nationaltrainer ist mit Peter Schödlbauer ein Bad Kötztinger. Am Sonntag ging es mit dem Slalom nahtlos weiter, hier gingen sogar 133 Teilnehmer an den Start. Und schnell wurde auch für den Laien ersichtlich, auf dem schnellen Kurs braucht es neben Fitness auch noch eine gute Koordination und Technik bei Tanz um die Stangen.

Nationaltrainer Peter Schödlbauer fungierte auch als Kurssetzer und Rennleiter bei der „Bayerischen“. Foto: Tschannerl
Nationaltrainer Peter Schödlbauer fungierte auch als Kurssetzer und Rennleiter bei der „Bayerischen“. Foto: Tschannerl

Zunächst wurden die jüngsten Teilnehmer auf die Strecke geschickt, denn, wie Zistler informierte, kann man mit dem Sport schon im Alter von vier bis fünf Jahren beginnen. Hier wird einmal in der Woche trainiert und je älter die Sportler werden, desto mehr steigen auch die Anforderungen. Als Beispiel nennt Zistler Claudia Wittmann: „ Sie trainiert drei bis vier Mal in der Woche, und am Wochenende nimmt sie meist noch an einem Wettkampf teil“, sagt Zistler. Der Sport kann man auch bis ins gesetztere Alter betrieben werden. So gingen an beiden Tagen in Bad Kötzting Rennläufer im Alter von sechs bis 60 Jahren an den Start.

Auch der zweite Tag der Großveranstaltung des FC Chammünster ging für Sigi Zistler und sein 40-köpfiges Helferteam reibungslos über die Bühne. Und es wird wohl nicht allzu lange dauern, ehe die Planungen für das kommende Jahr beginnen.

Riesenslalom Herren: 1. Georgs Smalcs 1:06,53 min.; 2. Tomas Matousek, 1:06,72; 3. Christoph Gruber (FC Chammünster) 1:09,09; Damen: 1. Mona Sing, 58.40 sec; 2. Marina Seitz, 59,12; 3. Barbora Prochazkova 59,16
Slalom Herren: 1. Jörg Bertsch, 47,98 sec; 2. Max Schödlbauer, 48,77; 3. Jan Möller, 49,31; Damen: 1. Mona Sing, 50,55; 2. Claudia Wittmann, 51,36; 3. Manuela Schmohl 51,39

Hier sind alle Ergebnisse der Wettbewerbe an beiden Renntagen zu finden

Bayerische Meisterschaft Inline Alpin

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