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Bogensport

Jagdparcours zieht die Bogenschützen an

ZumTurnier der Künischen Freibogenschützen waren 105 Teilnehmer gekommen. Die Strecke ist sehr anspruchsvoll.
Maria Frisch

  • Die Teilnehmer waren voll des Lobes über den anspruchsvollen Jagdparcours Foto: Maria Frisch
  • Die Schützen Athleten mussten Drei-D-Tiere aus in jagdlicher Entfernung treffen. Foto: Maria Frisch

Lohberg.Die Künischen Freibogenschützen haben einen Jagdparcours, um den sie beneidet werden. Deshalb melden sich auch viele Bogenschützen zu den ausgeschriebenen Turnieren der Sparte der Osserschützen Lambach an. Zuletzt waren 105 Teilnehmer am Start.

Die Künischen Freibogenschützen verfügen neben der Außenanlage seit vier Jahren über einen anspruchsvollen Parcours, den alle 105 Schützen lobten. Johann Wolf hatte es geschafft, das gesamte Schneebruchholz vor dem Turnierstart zu beseitigen.

Das Fita-Schießen auf die Scheiben ist nur ein Teil der sportlichen Betätigung der Bogenschützen in den Sommermonaten. Mehr Nervenkitzel bereitet ein „Jagdausflug“ im Parcours. Deshalb bemühte sich die Sparte der Osserschützen Lambach auch sofort wieder um Ersatz, als sie ihr vorheriges Areal aufgeben mussten.

Mitglied Sepp Greil versteht sich auf das Modellieren von täuschend echt aussehenden Tierattrappen. Müsste man diese bei einer Fachfirma ordern, hätte der Verein wesentlich höhere Mehrausgaben zu schultern. Greil beweist auch viel Geschick bei der Instandsetzung der durch Verwitterung und Beschuss beschädigten Modelle, die er im Winterlager stets auf Vordermann bringt.

Im Frühjahr positionierten die Verantwortlichen heuer 30 Tierattrappen auf ihren Stellplätzen in den Waldungen von Johann Wolf („Kastlbauer“). Da auch die Künischen Freibogenschützen häufig Turniere – selbst in großer Entfernung – besuchen und viele Kontakte pflegen, konnten sie sich eines entsprechenden Rückbesuches sicher sein.

Die mehrstündige „Jagd“ in der Natur wurde auch wegen des Bilderbuchwetters sehr genossen. Im freien Gelände ergeben sich zusätzliche Einflussfaktoren, die das Schießen und Treffen deutlich erschweren. Das Schätzen von Entfernungen spielt eine entscheidende Rolle. „Das macht den Bogensport im Gelände so spannend“, sind sich die Schützen einig. Schüsse über Hügel oder in die Senke sind vergleichsweise schwer zu kalkulieren.

Die verschiedenen Schusssituationen stellen eine abwechslungsreiche Herausforderung dar und verlangen eine angepasste Körperhaltung. Wegen der Dauer des Turniers waren unterwegs zwei Verpflegungstationen aufgebaut. Zusätzlich gab es bei der Rückkunft eine Mahlzeit. Bei der Siegerehrung wurde zum Ausdruck gebracht, dass Veranstalter wie auch Athleten sehr zufrieden waren.

Am Wettkampf nahmen vor allem Vereine aus dem näheren Umkreis teil. Angetreten sind die Black Hawks Blaibach, der FC Altrandsberg, Drei Wappen Voithenberg, Rosenholz Unterlintach, Dreisesselschützen Jandelsbrunn, der SV Bayerwald, die PG Cham, die Silberbergblosn, der SV Röhrnbach und TB Winhöring. Auch Schützen aus Passau und Österreich waren dabei. (kfl)

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