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Handball

Konzentration ist am Samstag das A und O

Am Samstag empfängt der ASV Cham das Schlusslicht TV Helmbrechts. Alles andere als ein Sieg wäre wohl eine Überraschung.
von Thomas Mühlbauer

Der ASV 1863 Cham zeigte zuletzt exzellente Leistungen. Foto: Simon Tschannerl
Der ASV 1863 Cham zeigte zuletzt exzellente Leistungen. Foto: Simon Tschannerl

Cham.Nach zwei Auswärtsspielen in Folge dürfen die Ballwerfer des ASV Cham am Samstag (Anwurf 19.30 Uhr) wieder zuhause antreten. Und die Hausherren sind derzeit richtig gut in Fahrt, mit drei Siegen in Folge hat man sich endgültig oben mit festgesetzt und hat im Kampf um Rang zwei weiterhin alle Möglichkeiten. Doch vor dem nächsten Spiel geht beim ASV die Angst um - vor einer Blamage. Denn zu Gast ist der TV Helmbrechts, der nach elf Spieltagen, erst drei Punkte auf dem Konto hat. Die einzigen Zähler hat man bislang gegen Ingolstadt (Unentschieden) und gegen den HSV Hochfranken (Heimsieg) einfahren können.

Geht es nach dem ASV, soll sich das beim Duell David gegen Goliath nicht ändern. Doch auf die leichte Schulter wird man bei den Rot-Weißen die Partie keinesfalls nehmen, wie Trainer Turecek sagt: „Helmbrechts liegt zwar auf dem letzten Platz, ich hab sie in dieser Saison einmal gesehen, die sind eigentlich viel besser. Ich habe schon etwas Angst vor dieser Partie.“ Denn im Grunde wäre ein Punktverlust gegen das Schlusslicht, gerade nach den letzten Leistungen wohl eine herbe Enttäuschung. Dass es nicht soweit kommt fordert Turecek ganz klar: „Wir müssen von der ersten Minute an hoch konzentriert zu Werke gehen und nicht glauben, dass wir die Partie schon vor dem Anpfiff gewonnen haben.“ Sollte der ASV aber an die Leistungen aus den letzten drei Spielen anknüpfen können, wird es mit den Punkten klappen, denn selbst der ansonsten so kritische Trainer war angetan von der Leistung seiner Schützlinge in Ingolstadt. „Das war Handball, so wie ich ihn mir vorstelle, mit viel Tempo und einem perfekten Rückraum.“ Denn immer deutlicher wird, dass sich Tahovsky und Mandaus zu einem perfekt funktionierenden Duo ergänzen.

Ruft man diese Leistung am Samstag wieder ab, ist sich Turecek sicher, dass es dann für Helmbrechts unmöglich sein wird, den ASV zu stoppen. Doch schon ein paar Prozentpunkte zu wenig und Fahrlässigkeiten im Angriff- und Abwehrspiel, dann könnte es eng werden mit den Punkten. Denn auch die Gäste haben gute Spieler in ihren Reihen, so liegt Maximilian Berthold mit 86 Toren auf Platz zwei der Torschützenliste in der Landesliga Nord. Hinzu kommt ein starker Kreisläufer. Doch Turecek hat sich schon einen Plan überlegt, wie auch diesmal die Punkte in Cham bleiben: „Wir müssen schauen, dass wir in der Abwehr gut verteidigen und auch unser Augenmerk etwas auf Berthold und den Kreisläufer legen.“ Nach Ballgewinnen soll es über die erste und zweite Welle schnell nach vorne gehen. Nicht mitwirken kann im Heimspiel Manuel Wagener, der wegen einer Verletzung passen muss, zudem fehlt weiterhin Lukas Pelikan verletzt. Doch das Vertrauen in den Rest des Kaders ist groß, denn egal wer auf der Platte am Samstag steht, sollte man in der Lage sein, dass Schlusslicht zu besiegen.

Blick nach oben

Saisonverlauf: Bislang kann man sehr zufrieden sein, mit dem Saisonverlauf, denn nach elf Spieltagen, liegt man mit sieben Siegen - bei vier Niederlagen auf Rang vier.

Torschützen: Erst auf Platz 17 der Torschützenliste ist Tomas Soukup mit derzeit 49 Treffern zu finden, zweitbester Schütze beim ASV ist Petr Tahovsky mit aktuell 47 Treffern auf Platz 20. Dicht dahinter folgt auf Platz 24 schon Lukas Steif mit 46 Toren.

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