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Fussball

Krasser Außenseiter beim Primus

Gastgeber Neumarkt verlor bislang nur vier Partien – eine davon gegen die Rosenkranzler.

Der SV Neukirchen (r.) gewann gegen Neumarkt das Hinspiel.  Foto: ctm
Der SV Neukirchen (r.) gewann gegen Neumarkt das Hinspiel. Foto: ctm

Neukirchen b Hl Blut.Vor einer sehr hohen Auswärtshürde steht der SV Neukirchen beim Heiligen Blut, der am Samstag (Anstoß 14 Uhr) seine Visitenkarte beim Landesliga-Tabellenführer ASV Neumarkt abgibt.

Im Hinspiel konnten die Rosenkranzler überraschend mit 2:1 die Oberhand behalten, mittlerweile ist die junge Truppe des Bayernliga-Absteigers aber richtig in Fahrt gekommen und seit stolzen 14 Partien in Serie unbesiegt.

„Wir erinnern uns natürlich gerne an das Vorrundenmatch zurück, allerdings hat Neumarkt damals mit Braun und Haubner zwei absolute Top-Leute gefehlt“, sagt Neukirchens Coach Thomas Seidl, der sich vor der Partie beim Primus keinen Träumereien hingibt: „Die Rollen sind ganz klar verteilt. Wir sind krasser Außenseiter und schon ein Punktgewinn wäre eine große Überraschung.“

Dennoch traut der SV-Übungsleiter, der unter der Woche seinen 40. Geburtstag feierte, dem Team um Keeper Josef Jurasi zu, den Spitzenreiter zu ärgern: „Wir wollen ein unangenehmer Gegner sein und Neumarkt wird nichts geschenkt bekommen. Ein ordentliches Ergebnis zu erzielen, ist unser Mindestziel.“ Allerdings treten die Gäste die weite Reise mit ein paar Sorgen im Gepäck an. Der zuverlässige Defensivmann Stefan Pongratz verletzte sich beim Uni-Sport, Manuel Dengler macht eine Fußprellung zu schaffen und Nachwuchsmann Dominik Weinberger plagt sich mit gesundheitlichen Problemen herum.

Zu allem Überfluss ist Roman Karl beruflich verhindert und auch Ersatztorhüter Alfred Werner steht nicht zur Verfügung. „Wir werden mit einem relativ kleinen Kader auskommen müssen und auf ein, zwei Positionen auch zu Umstellungen gezwungen sein. Aber das ist kein Drama und wir werden unser Bestes geben“, verspricht Seidl. Nach einem holprigen Start – vier der ersten sechs Partien gingen verloren – präsentiert sich der ASV Neumarkt seit Wochen in einer beeindruckenden Verfassung. 14 Partien sind Kapitän Jonas Marx und seine Mitstreiter inzwischen ohne Niederlage und holten in diesem Zeitraum 38 von 42 möglichen Punkten. „Die Entwicklung unserer Truppe ist sehr erfreulich. Wir wollen unsere Serie natürlich ausbauen und daheim gegen Neukirchen gewinnen“, lautet die Vorgabe von Neumarkts Fußballchef Tobias Ochsenkühn, der aber eine klare Botschaft an sein kickendes Personal schickt: „Es gibt keinen Grund, den Gegner zu unterschätzen. Wir haben das Hinspiel verloren und tun uns gegen die Teams aus dem hinteren Tabellenbereich ohnehin meist recht schwer. Daher ist ein konzentrierter und engagierter Auftritt erforderlich.“ Personell haben die ASVler keine größeren Sorgen. Bis auf die vier Langzeitausfälle kann Coach Benedikt Thier aus dem Vollen schöpfen und auch wieder auf die Dienste von Abwehrchef Alexander Moratz setzen. (csv)

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