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Lam ohne die etatmäßige Abwehr

Die SpVgg Lam gibt am Samstag (Anstoß 14 Uhr) im alt-ehrwürdigen Stadion am Straubinger Peterswöhrd ihre Visitenkarte ab.

Eine Szene aus dem Hinspiel: Lam reist mit einem dezimierten Kader nach Straubing.  Foto: ctm
Eine Szene aus dem Hinspiel: Lam reist mit einem dezimierten Kader nach Straubing. Foto: ctm

Lam.Der heimische VfB und die Osserbuam haben bislang beide 24 Zähler einspielen können und liegen damit nur knapp vor der Relegationszone der Landesliga Mitte. Während der Sieger des Duells etwas durchatmen kann, droht der Verlierer unter den ominösen Strich zu rutschen.

Im Hinspiel behielten die Niederbayern klar mit 4:1 die Oberhand und beeindruckten an der Ginglmühle mit ihrer Offensivqualität. „Straubing war bislang die stärkste Mannschaft, die in Lam gastierte“, meint SpVgg-Vorstand Ludwig Koholka. Um die VfB-Angriffsmaschine nicht erneut ins Rollen zu kommen lassen, wird eine konzentrierte Defensivarbeit erforderlich sein.

Aber das könnte sich schwierig gestalten, denn Trainer Manfred Stern muss auf seine fast komplette Hintermannschaft verzichten. Die etatmäßigen Innenverteidiger Matthias Graf, Daniel Gschwendtner und Michael Vogl sind allesamt verletzt, Top-Außenverteidiger Josef Gmach ist beruflich verhindert. Auch Torhüter Bastian Lerch muss an seiner früheren Wirkungsstätte wegen einer Blessur an der Schulter passen. „Es ist natürlich alles andere als optimal, dass wir die Abwehr wieder total umbauen müssen. Aber wir können die Situation nicht ändern und müssen versuchen, trotzdem das Optimum herauszuholen. Fakt ist, dass auch Straubing überraschend gegen den Abstieg kämpft. Deshalb wollen wir trotz der Personalsorgen nicht leer ausgehen und peilen den obligatorischen Auswärtszähler an.“ Es gibt aber auch positive Nachrichten aus dem SpVgg-Lager: Moritz Seidel hat das Training wieder aufgenommen und wird unter Umständen in den Kader zurückkehren. Auch Daniel Gschwendtner, Marco Lang und Maximilian Wellisch befinden sich im Aufbau und könnten vielleicht in den kommenden Wochen wieder Optionen werden.

Beim solventen Neuling gab es in den letzten Wochen viele Negativ-Schlagzeilen. Nach dem Aus von Aufstiegscoach Gregor Mrozek, das Gerüchten zufolge keine sportlichen Gründe hatte, klappte die Zusammenarbeit mit Trainer-Ikone Helmut Wirth nicht. Der 63-Jährige fand scheinbar keinen Draht zur Mannschaft und auch sportlich lief es nicht rund. Nach zweieinhalb Monaten warf der erfahrene Übungsleiter das Handtuch und bis zur Winterpause wird nun der bisherige Co-Spielertrainer und Abwehrchef Tsvetan Antov das Coaching übernehmen. „Wir haben uns gut auf das Spiel vorbereitet und hoffen natürlich auf ein positives Ergebnis. Aber auch der Gegner wird einen Plan haben und versuchen, nicht leer auszugehen. Daher fällt es im Vorfeld schwer, eine Prognose zu treffen“, sagt der 33-Jährige, der noch um den Einsatz von David Smolak bangt. Ansonsten können die Hausherren ihre Bestbesetzung aufbieten. (csv)

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