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Bezirksliga Süd

Leise Töne vom TB 03 Roding

Welche Ambitionen haben die Trainer aus dem Rodinger und Further Land zum Saisonstart? Wir haben bei den Vereinen nachgehakt.
Von Thomas Mühlbauer

Für den FC Ränkam steht Roding ganz oben auf der Liste der Titelkandidaten. Die Elf von Trainer Karl Kordick dagegen hofft auf eine solide Saison. Foto: ctm
Für den FC Ränkam steht Roding ganz oben auf der Liste der Titelkandidaten. Die Elf von Trainer Karl Kordick dagegen hofft auf eine solide Saison. Foto: ctm

Roding.Licht und Schatten hat der TB 03 Roding in der Vorbereitung offenbart. Doch Sorgen macht man sich an der Regenreibn deswegen keine, wie der neue Trainer Adi Götz sagt: „Das ist ganz normal, die Mannschaft muss sich erst neu finden.“ Im Test gegen den ASV Cham zeigte die Mannschaft bereits gute Ansätze, auch gegen die DJK Vilzing im ersten Abschnitt, ehe im zweiten Durchgang die Kräfte nachließen.„Auf diese Leistungen kann man aufbauen“, sagt Rodings Trainer.

Mit den Neuzugängen hat der TB03 den Kader wieder verjüngt, vor allem mit Jugendspielern vom ASV Cham wie Weikl oder auch Hermes. Auch über die weiteren Neuzugänge fand Götz nur lobende Worte: „Das sind gute Fußballer, sie zeigen schon gute Ansätze.“ Welcher Spieler, welche Position spielt, wird sich erst zeigen, wobei nicht mehr viel Zeit bleibt. Da ist es für die Rodinger nicht gerade förderlich, ein hammerhartes Auftaktprogramm erwischt zu haben mit dem SV Burgweinting, dem VfB Bach, Regenstauf und der SpVgg Hainsacker.

„Das hätte ich gern anders gehabt, wir bräuchten eigentlich noch Zeit, um uns einzuspielen. Und da ist es nicht förderlich, gleich auf die Topfavoriten zu treffen“, sagt Götz. Die Zielsetzung wird am Rodinger Esper diesmal vorsichtig formuliert: „Wir möchten möglichst vorne mitspielen. Der Aufstieg ist kein erklärtes Ziel.“ Als Favoriten sieht Götz den VfB Bach, Kosova Regensburg und den FC Furth im Wald.

2 Beim FC Furth im Wald ist das Potenzial da, um vorne anzugreifen

Auch wenn die Verantwortlichen aus der Drachenstichstadt sich in Zurückhaltung üben – mit dieser Mannschaft wird der FC Furth im Wald um die Meisterschaft mitspielen. Gleich acht Neuzugänge haben die Verantwortlichen an Land gezogen. Darunter gestandene Bezirksliga- und Landesligaspieler. Doch das braucht auch Zeit, wie Sportlicher Leiter Jürgen Kreipl sagt: „Die Integration ist nicht leicht, das braucht Zeit . Wir haben in der Vorbereitung intensiv daran gearbeitet.“

„Wir machen uns keinen Druck, die Wahrheit liegt auf dem Platz, durch den Umbau, muss man vorsichtig sein, das Potenzial ist auf jeden Fall da, vorne anzugreifen“

Jürgen Kreipl, Sportlicher Leiter FC Furth im Wald

Mit den Neuzugängen ist er sehr zufrieden: „Jeder Spieler bringt das, was wir uns erwartet haben.“ Jetzt gilt es, noch das richtige Spielsystem zu finden. Die Testspielergebnisse waren durchaus sehr annehmbar. Unter anderem zog man gegen den Landesligisten FC Passau nur knapp den Kürzeren, der Bezirksligist aus Raigering wurde bezwungen. Schon das Auftaktprogramm wird die Wahrheit offenbaren, denn die Drachenstädter müssen zum Auftakt nach Neutraubling, ehe das Derby gegen den FC Ränkam und das Spiel gegen den FC Thalmassing anstehen. „Das ist knackig, aber ich glaube trotzdem daran, dass wir gut in die Saison starten“, sagt Kreipl.

Und wie lautet das erklärte Saisonziel? – „Wir machen uns keinen Druck, die Wahrheit liegt auf dem Platz, durch den Umbau, muss man vorsichtig sein, das Potenzial ist auf jeden Fall da, vorne anzugreifen“, sagt der Further Funktionär, der den VfB Bach und den TSV Neutraubling als Titelkandidaten nennt.

3 Erst einmal die klasse sichern und dann schauen, was geht

Der FC Ränkam hatte in den Testspielen Höhen und Tiefen. „Die Vorbereitung verlief nicht ganz so, wie wir uns das vorgestellt hatten“, blickt Abteilungsleiter Christian Mühlbauer mit gemischten Gefühlen auf die letzten Wochen. Die drei Abgänge wurden mit einem externen Neuzugang (Raphael Aschenbrenner) und den zwei Jugendspielern Träger und Gschwendtner ausgeglichen. „Wir haben einen kleinen Kader, verletzungsmäßig darf in der Saison nichts passieren“, sagt der Spartenleiter.

Die Further rechnen sich in dieser Saison einiges aus. Foto: Tschannerl
Die Further rechnen sich in dieser Saison einiges aus. Foto: Tschannerl

Doch ist jedem klar, dass die drei Neuzugänge im Seniorenbereich noch viel lernen müssen und sich an die härtere Gangart in der Bezirksliga noch gewöhnen müssen. Entsprechend ist das Ziel des FC Ränkam formuliert, das da lautet: Zunächst schauen, so schnell wie möglich die Punkte für den Klassenerhalt einfahren. Danach werde man sehen,, welche Platzierung nach vorne noch möglich ist. Die Bezirksliga schätzt Mühlbauer noch stärker ein als in der vergangenen Saison. Gerade mit dem starken Absteiger VfB Bach und Aufsteigern, die mit großer Euphorie antreten.

Und Mühlbauer ist sich sicher: „Solche Teams wie Oberndorf oder Sarching in der vergangenen Saison wird es nicht mehr geben.“ Große Vorfreude herrscht beim FC Ränkam auf die Derbys, gegen den Stadtrivalen FC Furth im Wald und eine Woche später gegen den Nachbarn die SG Chambtal . Topfavorit auf den Aufstieg sind für Mühlbauer der VfB Bach, der TB 03 Roding und der TSV Neutraubling.

Die Landkreis-Vertreter

  • Saisonstart:

    19. bis 21. Juli: Freitag (18.30 Uhr): TSV Wacker Neutraubling – FC Furth im Wald, Samstag (16 Uhr): TB03 Roding – SV Burgweinting, FC Jura – SG Chambtal (17 Uhr), Sonntag (15 Uhr): FC Ränkam – FC Kosova Regensburg

  • Mannschaften:

    In der Bezirksliga Süd gehen in dieser Saison vier Teams aus dem Landkreis an den Start. Denn nach dem Abstieg der DJK Arnschwang und dem Aufstieg der SpVgg Lam kam nur die SG Chambtal neu hinzu.

  • Die ersten Landkreis-Derbys:

    Am 27. Juli (16 Uhr) steht das Stadtderby zwischen dem FC Furth im Wald und dem FC Ränkam auf dem Programm. Am 3. August folgt dann das Spiel FC Ränkam – SG Chambtal.

4 Aufsteiger SG Chambtal hat ein extrem junges Team

Die SG Chambtal hat als Meister der Kreisliga Ost den Sprung auf Bezirksebene geschafft. Die Vorbereitung verlief bei weitem nicht optimal. „Es war sehr überschaubar“, sagt Trainer Patrick Meingast. Denn die SG zieht immer noch zahlreiche angeschlagene und verletzte Spieler aus der Vorsaison mit. In den Testspielen wurde viel probiert. „Wir haben in den Spielen gegen Silbersee, Schloßberg und Zandt viel ausprobiert“, sagt der SG-Aufstiegstrainer. Bei der Verpflichtung von Neuzugängen hielten sich die Chambtaler mit großen Transfers zurück. „Wir haben eine gute Basis mit der Mannschaft aus der vergangenen Saison. Deshalb haben wir uns nur noch punktuell verstärkt“, sagt der SG-Coach.

Geholt wurden junge talentierte Spieler wie Elias Burgfeld, Jonas Baumgartner oder auch Tom Schmalzreich. Dass diese Vereinspolitik auch schief gehen kann, weiß Meingast: „Klar, wir sind ein gewisses Risiko gegangen, nur auf junge Spieler zu setzen.“ Und fügt an, dass 20-Jährige im Kader der SG, schon zu den erfahrenen Spielern zählen. Mit dem Auftaktprogramm hat es den Aufsteiger hart erwischt. Zunächst geht es zum FC Jura, danach stehen die Partien gegen des TSV Neutraubling und den FC Ränkam an.

Vor allem auf das Derby freuen sich die Chambtaler: „Da kann man ja zu Fuß gehen, was Schöneres gibt es nicht.“ Ziel ist es, so schnell Fuß zu fassen und am besten nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Als Favoriten sieht Meingast den TB 03 Roding, den FC Furth im Wald und den VfB Bach.

Interview

Ziel der SpVgg Lam ist der Klassenerhalt

Der Aufsteiger setzt auf Offensiv-Fußball der eingespielten Truppe. Testergebnisse beunruhigen Trainer Manfred Stern nicht.

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