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Basketball

Luchse müssen hart kämpfen

Die Chamer Bayernliga-Korbjäger zeigen in Neuötting nicht ihr bestes Spiel. Letztlich gewinnen sie jedoch mit 70:63.

Nachwuchsspieler Louis Keber (rechts) war aufgrund der Ausfälle von Zierl und Vondra mehr gefordert als sonst. Foto: Raphael Wiedemann
Nachwuchsspieler Louis Keber (rechts) war aufgrund der Ausfälle von Zierl und Vondra mehr gefordert als sonst. Foto: Raphael Wiedemann

Cham.Eine Woche nach dem Sieg im Spitzenspiel gegen Gröbenzell ging es für die Basketballer des ASV Cham zum Tabellenneunten TSV Neuötting. In einer umkämpften Partie feierte die Mannschaft am Ende aber doch mit 70:63- den sechzehnten Saisonsieg.

„Uns war klar, dass es kein leichtes Spiel hier werden würde. Nach dem emotionalen und so wichtigen Sieg letzte Woche, fällt man häufig in ein kleines mentales Loch und zudem ist es nie leicht, in Neuötting zu spielen“, gab Headcoach Bradley Melton zu Protokoll. Und er sollte Recht behalten. Gerade in der sonst so flüssig laufenden Offensive taten sich seine Mannen schwer.

Zahlreiche Freiwürfe wurden vergeben und auch so kam man nicht zu den gewohnten Abschlüssen. Kurz vor Ende des ersten Viertels führten die Gastgeber sogar mit 18:11, ehe die Bayerwald Luchse bis zum Ende nochmals auf 18:17 verkürzten.

Auch im zweiten Viertel setzte sich der Spielverlauf so fort. Samuel Wiedemann brachte viel Energie von der Bank und schnappte sich als einer der kleineren Spieler auf dem Feld gleich fünf Offensivrebounds. Schmerzlich vermisst wurde unter dem Korb der Chamer Pavel Vondra, der verletzt fehlte. Da auch Sebastian Zierl nicht dabei sein konnte und Simon Zierl früh mit Foulproblemen zu kämpfen hatte, gab es kaum Verschnaufpausen für Karel Ausprunk. Kurz vor der Halbzeitpause führte der ASV dann sogar, ehe sich Neuötting mit der Schlusssirene per Dreier die Führung wieder zurückholte (35:34).

Brüder entscheiden die Partie

Die Gastgeber mussten an diesem Tage auf Kapitän Christopher Krammer verzichten und über große Strecken der Partie auch auf Topscorer Jonathan Mancé, der ebenfalls durchgehend mit Foulproblemen zu kämpfen hatte. Luchse Coach Bradley Melton war verständlicherweise ganz und gar nicht zufrieden mit der Leistung seiner Spieler und verlangte von ihnen zur zweiten Halbzeit eine Leistungssteigerung. Dies schien nun auch zu fruchten, denn die Gastgeber konnten in den folgenden knapp neun Minuten bei nur vier Punkten gehalten werden. Zwei Minuten reichten dann allerdings, um den ursprünglichen Vorsprung bis zum Viertelende wieder auf vier Punkte schmelzen zu lassen (46:50).

Scorer und Ausblick

  • Heimspiel:

    Als nächstes steht nun wieder ein Heimspiel an. Am kommenden Sonntag (15.00 Uhr) ist dabei der VFL Treuchtlingen zu Gast in Cham.

Die Halle in Neuötting wollte die Sensation sehen und unterstützte ihre Mannschaft nun lautstark. Umso wichtiger war es, dass Samuel und Gabriel Wiedemann mit drei Dreiern in Folge ihren Rhythmus fanden und die Führung auf 13 Punkte ausbauten. Einige Foulpfiffe auf Chamer Seite brachten den Gästen nochmals Freiwürfe ein und der Vorsprung wurde zwei Minuten vor dem Ende nochmals auf sechs Punkte verkürzt. Nach einer Auszeit von Melton war es dann aber Gabriel Wiedemann, der mit einem Korbleger und später vier erfolgreichen Freiwürfen den 63:70 Endstand herstellte.

Sieg wird Vondra gewidmet

Mit dem Sieg bleiben die Chamer weiter ungeschlagen auf dem ersten Tabellenplatz. „Es war sicherlich aus verschiedenen Gesichtspunkten eines der schwersten Spiele der Saison. Umso glücklicher sind wir, dass wir am Ende den Sieg eingefahren haben“, so Kapitän Andreas Koller. Den sechzehnten Saisonsieg widmeten die Spieler dann am Ende auch ihrer verletzten Nummer 16, Pavel Vondra.

„Wir haben nicht unser bestes Spiel gezeigt, aber am Schluss haben wir die Partie gut zu Ende gespielt“, sprach ein nicht zufriedener, aber erleichterter Chamer Coach. (ckf)

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