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Tischtennis

Mit 9:2 im Derby die Relegation im Fokus

Oberpfalzliga-Vizemeister FC Miltach revanchiert sich mit 9:2 an „Rosenkränzlern“ fürs 6:9 und denkt an Landesliga-Rückkehr.

Im Treffen der Generationen an Miltacher Platten waren die „Rosenkränzler“ chancenlos beim 9:2.Foto: Tschannerl
Im Treffen der Generationen an Miltacher Platten waren die „Rosenkränzler“ chancenlos beim 9:2.Foto: Tschannerl

Miltach.Mit dem 9:0-Heimsieg über die „Zweite“ der DJK-SB Regensburg hatte sich der Oberpfalzliga-Zweite im Regental warm geschossen für die Revanche im Derby mit den „Rosenkränzlern“. Die Gäste aus der Ratisbona waren wie so oft nicht in Bestbesetzung. Erst machten Hosse/Th. Schmidberger wenig Federlesens mit Dietrich/Bohrer, verloren nur im dritten Satz (8:11). Hielscher/Wirrer machten es gegen Rempter/Motschmann nach 2:0 noch spannend, waren im „Fünften“ aber wieder konzentriert (11:5). Faschingbauer/M. Schmidberger konnten sich gegen Seitz/Müller ebenfalls einen Satzverlust nach dem 2:0 erlauben. Sowohl Hosse gegen Dietrich als auch Th. Schmidberger gegen Motschmann hatten Kurzarbeit.

Schmidbergers Schmetterer

Auf wesentlich mehr Widerstand stieß Hielscher gegen Rempter, das Duell der Vorhand-Spezialisten führte zwangsläufig in den Entscheidungssatz mit Hielschers 11:7. Ebenfalls hellwach blieb Faschingbauer gegen Bohrer. Nach dem 8:11 hatte er das richtige Rezept gefunden gegen den sicheren Regensburger fürs 3:1. M. Schmidberger ließ Müller keine Chance bei seinen Schmetterbällen zum 3:0. Kapitän Wirrer machte dann den Sack schon zu gegen Routinier Seitz, wachte nach 0:1 und 1:7 noch rechtzeitig auf.

Weitaus mehr Brisanz hatte das Landkreisduell mit Ex-Bayernligist SV Neukirchen b. Hl. Blut, für den es allerdings als Vorletzter und arg geschwächt nur um die Höhe der Niederlage ging nach dem 9:6 der Vorrunde. Neben dem Langzeitverletzten Ex-Miltacher Schamberger fehlten krankheitsbedingt auch Mares und der gesperrte Schindlatz. Das war natürlich die klassische gemähte Wiese für Ex-Landesligist FC Miltach beim 9:2.

Schmidberger/Hosse besiegten Roubicek/Hermann mit 3:1, Wirrer/Hielscher erhöhten gegen die Noppen-Cracks Aschenbrenner/Cervenka. Allerdings über die volle Distanz (11:4) angesichts der Miltacher Lässigkeit. Das schnelle 3:0 besorgten Faschingbauer/M. Schmidberger gegen Träger/Altmann. Miltachs Neuerwerbung Hosse hatte im Duell mit seinem ehemaligen Neukirchener Kollegen Cervenka über drei Sätze leichtes Spiel, obwohl der Tscheche gegen Ende aufsteckte. Im Fokus natürlich das Duell zwischen Weltklasse-Rolli Thomas Schmidberger und dem bisher ungeschlagenen Jan Roubicek. Der Tscheche war schnell beeindruckt von Schmidbergers brillantem Aufschlag-Rückschlagspiel, das „Roubi“ bereits zum Ballwechsel-Einstieg in die Defensive zwang. Spannend war’s zwar nicht, aber der Punkt nach 11:8, 12:10 und 11:8 war wichtig für den FC.

Durchmarsch in die Landesliga?

Durchwegs konzentriert spulte Hielscher seine Partie ab gegen N. Träger. Mit seiner pfeilschnellen Vorhand war das 6:0 schnell perfekt. Einen guten Start hatte auch Faschingbauer gegen den Langnoppen-Strategen Aschenbrenner beim 11:5. Doch dann steigerte sich der Routinier, Faschingbauer verlor total den Faden, geriet nach zweimal 4:11 mit 1:2 in Rückstand. Doch auch Faschingbauer biss auf die Zähne, änderte die Strategie und kam in den Entscheidungssatz. Aschenbrenner führte auch da schnell und punktete mit 11:9.

M. Schmidberger gegen Hermann und Wirrer gegen Altmann waren kaum gefordert. Hosse hätte es gegen Roubicek schon beenden können, verspielte aber 2:1 und 6:2 im „Fünften“ zum 9:11. Th. Schmidberger machte somit zu mit dem 3:1 gegen Cervenka. Als Vizemeister könnte Miltach über die Relegation in die Landesliga zurückkehren und Neukirchen droht der Abstieg als Vorletzter. (fwg)

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