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Mit dem Rad 24 Stunden auf dem DTM-Kurs

Steinberger nimmt an der Premiere in Oschersleben teil – auf einer Rennstrecke, die man aus dem Motorsport kennt.
von Thomas Mühlbauer

Extremradsportler Rainer Steinberger startet beim 24-Stunden-Rennen auf der DTM-Strecke.Foto: rtn
Extremradsportler Rainer Steinberger startet beim 24-Stunden-Rennen auf der DTM-Strecke.Foto: rtn

Pösing. Einige Wochen Pause gönnte der Extremradsportler Rainer Steinberger seinem Körper, auch wenn Steinberger das Wort „Pause“ anders interpretiert, als viele andere seiner Kollegen im Ultracycling.

Nahm er doch kürzlich im Team am 24 Stunden Rennen in Kelheim teil oder Anfang August am Arber Radmarathon. Doch nun steht der ehrgeizige Pösinger schon vor seiner nächsten Herausforderung und man ahnt es bereits – es ist abermals ein 24-Stunden-Rennen. Diesmal wird er wieder als Solofahrer an den Start gehen.

Und es ist eine Premiere sowohl für Steinberger, als auch für alle anderen Teilnehmer, denn der Pösinger nimmt am 12. August am 24-Stunden-Rennen in Oschersleben teil. Das Rennen „Velofondo“ erlebt in diesem Jahr seine Premiere und wird zum ersten Mal ausgetragen.

Die Radfahrer begeben sich dabei auf eine Rennstrecke, die man aus dem Motorsport kennt. Wo sonst die Autos der Deutschen Tourenwagen Meisterschaft (DTM) über den 3,6 Kilometer langen Rundkurs in der Nähe von Magdeburg heizen, sind in Kürze die Extremradfahrer an der Reihe.

Blickt man in die Startliste des Rennens, ist klar, die Konkurrenz ist doch sehr groß, denn jeder möchte sich gerne den Premierensieg auf diesem DTM-Rundkurs sichern. Und viele möchten sich dieser Herausforderung stellen, so sind 64 (!) weitere 24-Stunden-Fahrer für das Rennen angemeldet. Und hier sieht auch Steinberger das größte Risiko: „Es ist ein kurzer Rundkurs und wenn man noch bedenkt, dass zu den 64 Einzelstartern auch noch etliche Mannschaftsfahrer hinzukommen, dann ist die Sturzgefahr gerade in der Anfangszeit und, wenn es in die Nacht hinein geht, schon sehr groß.“ Sicherlich werden wohl nicht alle das Ziel erreichen, doch die Konkurrenz ist doch groß, wie auch Steinberger befindet.

Auch für Steinberger ist es vorab schwierig, eine Prognose abzugeben, was am Ende dabei herauskommt, denn keiner kennt die Strecke beziehungsweise hat Erfahrungswerte. Doch ist der Rundkurs nicht allzu schwierig und nicht mit allzu vielen Höhenmetern versehen. So hat sich Steinberger zum Ziel gesetzt, so viele Runden wie möglich zu absolvieren, um an Ende zu sehen, was dabei herauskommt. (rtn)

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