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Neukirchen b Hl Blut

Neukirchen erwartet hohen Besuch

Am Sonntag (Anstoß 16 Uhr) hat der SV Neukirchen beim Heiligen Blut den Aufstiegsanwärter SpVgg SV Weiden zu Gast.

Gegen Kareth holten Lukas Perlinger und die Rosenkränzler einen Punkt. Nun kommt Weiden.   Foto: Tschannerl
Gegen Kareth holten Lukas Perlinger und die Rosenkränzler einen Punkt. Nun kommt Weiden. Foto: Tschannerl

Neukirchen b Hl Blut.Die Gäste sind vor dem letzten Vorrundenspieltag Tabellenzweiter, allerdings punktgleich mit dem aktuellen Primus ASV Neumarkt. Die Hausherren gehen zwar als klarer Außenseiter in die Partie, wollen den Nord-Oberpfälzern die Punkte aber nicht kampflos überlassen. 

Dank eines eminent wichtigen 2:1-Auswärtserfolgs beim Neuling Grafenwöhr verließen Torhüter Josef Jurasi und seine Mitstreiter zumindest die direkten Abstiegsränge wieder, und haben das rettende Ufer wieder in unmittelbarer Sichtweite. „Mit dem Punkt gegen Kareth und dem Sieg in Grafenwöhr haben wir die bittere Niederlage gegen Aiglsbach wieder einigermaßen ausmerzen können“, sagt Neukirchens Fußballboss Christopher Gierstl, der sich auf das Match gegen die Kicker vom Wasserwerk freut: „Wir sind zwar mittlerweile bereits die vierte Saison in der Landesliga, aber Spiele gegen Vereine wie Weiden sind immer noch etwas Besonderes.“ SVN-Coach Thomas Seidl gibt sich vor dem Hinrunden-Finale keinen Illusionen hin: „Wir spielen gegen den Abstieg, Weiden will in die Bayernliga. Aber vielleicht erwischen wir einen besonders guten Tag und der Gegner einen etwas schlechteren.“

Dem Rangzweiten bringt der 39-Jährige eine gehörige Portion Respekt entgegen: „Weiden hat ein Gerüst mit höherklassig erfahrenen Akteuren wie Götz, Werner, Rodler und Graf; dazu kommen viele gute junge Spieler. Die hohe Kaderqualität zeigt allein die Tatsache, dass ein gestandener Bayernligaspieler wie Mandula zuletzt nur von der Bank gekommen ist.“ Trotz aller Lobeshymnen für die Scheler-Equipe wollen die Rosenkranzler die Flinte nicht schon im Vorfeld ins Korn werfen: „Entscheidend wird sein, dass wir gut und konsequent verteidigen, aber auch in der Offensive ein paar Nadelstiche setzen“, betont Seidl, der nach langer Verletzungspause wieder auf Alexander Herzog zurückgreifen kann.

Dafür wird der zuletzt konstant ordentlich spielende Roman Karl wegen einer Zahnoperation passen müssen. Wemerson und Michael Rank mussten wegen muskulärer Probleme eine Trainingspause einlegen. Ob das Duo auflaufen kann, wird sich kurzfristig entscheiden. 

Die Gäste fegten zuletzt den 1. FC Bad Kötzting mit 5:1 vom Feld und reisen mit breiter Brust an. Dennoch rechnet Weidens Coach Andreas Scheler mit einem harten Stück Arbeit: „Neukirchen ist ein schwerer Gegner mit viel individueller Qualität, der uns nichts schenken wird.“ Vom Stammpersonal fehlt dem Aufstiegskandidaten einzig der im Aufbau befindliche Innenverteidiger Ludvik Tuma. Noch nicht hundertprozentig gesichert sind die Einsätze von Torjäger Benjamin Werner und Flügelflitzer Moritz Zeitler, die beide angeschlagen sind.  (csv)

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