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Landesliga

Neukirchen holt Auswärtspunkt in Seebach

Das Team kam wie in den vergangenen Partien nicht richtig auf Touren, spielte sich dann aber einige Möglichkeiten heraus.

Ein Tor gab es für den SV Neukirchen diesmal nicht zu bejubeln. Immerhin stand am Ende aber ein Auswärtspunkt. Foto: Simon Tschannerl
Ein Tor gab es für den SV Neukirchen diesmal nicht zu bejubeln. Immerhin stand am Ende aber ein Auswärtspunkt. Foto: Simon Tschannerl

Neukirchen b. Hl. Blut.Der SV Neukirchen beim Heiligen Blut hat beim TSV Seebach den anvisierten Auswärtspunkt geholt. Beim Neuling erreichten Sturm, Pongratz und Kameraden ein leistungsgerechtes 0:0. Die Hausherren verbuchten etwas mehr Spielanteile und spielten den ansehnlicheren Fußball, die Akteure aus dem Hohenbogenwinkel hatten die klareren Möglichkeiten.

Neukirchens Coach Thomas Seidl schickte die gleiche Formation wie beim 2:1-Heimerfolg gegen Neumarkt aufs Feld. Die Waidler kamen aber wie in den vergangenen Partien nicht richtig auf Touren. Die Anfangsviertelstunde ging klar an die Eibl-Truppe, die sich spielstark und aggressiv präsentierte. Bei Distanzschüssen von Simon Griesbeck und Fabian Köglmeier musste sich Neukirchens Goalie Josef Jurasi innerhalb weniger Augenblicke zweimal gewaltig strecken.

Das erste Ausrufezeichen

Dann setzten die Gäste ihr erstes Ausrufezeichen: Michal Holy kam nach einem perfekt vorgetragenen Konter per Kopf aus fünf Metern zum Abschluss, setzte das Spielgerät allerdings über den Querbalken (17.). Seebach machte weiter das Spiel, Neukirchen lauerte auf Konter. Ein abgeblockter Schuss fiel Michael Rank vor die Füße, der allein vor Niklas Krinninger stand, die Kugel jedoch nicht am bereits am Boden liegenden TSV-Schlussmann vorbeibrachte (22.).

Wenig später musste Alexander Herzog angeschlagen vom Feld, dafür kam Youngster Maximilian Steinhauer in die Partie. Das Match wurde sehr intensiv geführt, nach einer rüden Attacke musste Wemerson minutenlang behandelt werden. Der Brasilianer machte zwar dann weiter, musste aber Mitte der zweiten Hälfte humpelnd den Rasen verlassen. Die letzte Großchance vor dem Seitenwechsel verzeichnete der Kicker vom Zuckerhut, der nach einer Ecke frei stehend zum Kopfball kam, allerdings haarscharf das Gehäuse verfehlte.

„Mit unserer Leistung war ich nur bedingt zufrieden, denn wir waren die ersten 15 Minuten zum wiederholten Mal viel zu passiv.“

Coach Thomas Seidl

Im zweiten Durchgang verflachte die temporeiche Auseinandersetzung mehr und mehr. Den 270 Zuschauern wurden nicht mehr viele Highlights geboten. Nach einem fatalen Fehlpass im Aufbauspiel eroberte Adam Vokac den Ball und spielte Adam Vlcek frei, der den Ball allerdings aus zwölf Metern über den Kasten jagte (78.). Kurz vor dem Ende wäre den Niederbayern fast noch der „Lucky Punch“ gelungen. Einen Griesbeck-Kracher aus der zweiten Reihe drehte Jurasi um den Pfosten. Bei der darauffolgenden Ecke kam Dominik Hauner zum Kopfball, den Jurasi mit einem Riesenreflex aus der bedrohten Ecke hechtete (89.).

Thomas Seidl: „Gerecht“

Coach Thomas Seidl konstatierte: „Am Ende war es ein gerechtes Unentschieden. Seebach war fußballerisch besser, wir hatten die besseren Chancen. Mit unserer Leistung war ich nur bedingt zufrieden, denn wir waren die ersten 15 Minuten zum wiederholten Mal viel zu passiv. Zudem haben wir im eigenen Ballbesitz zu viele leichte Fehler gemacht.“

Sein Kollege Josef Eibl vom TSV Seebach hielt fest: „Ich bin der Meinung, dass die Punkteteilung in Ordnung geht. Ich finde aber, dass wir engagierter waren. Wir haben versucht, Fußball zu spielen, womit ich aber die Spielweise des Gegners nicht abwerten möchte. Uns hat bei allem Bemühen in den entscheidenden Situationen leider das Quäntchen Glück gefehlt.“ (csv)

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