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Fußball-Landesliga

Neukirchen jubelt nach zwei späten Toren

Wichtiger Auswärtsdreier gegen Aufsteiger SV TuS/DJK Grafenwöhr. Turbulente Schlussphase zehrte an den Nerven.

Mit einem Tor und der Flanke, die zum Grafenwöhrer Eigentor führte, war Wemerson der Matchwinner für die Rosenkränzler. Foto: Tschannerl
Mit einem Tor und der Flanke, die zum Grafenwöhrer Eigentor führte, war Wemerson der Matchwinner für die Rosenkränzler. Foto: Tschannerl

Neukirchen b. Hl. Blut.Der SV Neukirchen b. Hl. Blut hat einen ganz wichtigen Auswärtsdreier geholt. Die Seidl-Truppe setzte sich beim Aufsteiger SV TuS/DJK Grafenwöhr nach einer turbulenten Schlussphase mit 2:1 (0:0) durch. Die Rosenkränzler drehten innerhalb einer Minute einen Rückstand und haben nun das rettende Ufer wieder in unmittelbarer Sichtweite.

Die Kicker aus dem Hohenbogenwinkel nahmen von Beginn an das Heft in die Hand und waren in den ersten 20 Minuten überlegen. Einen Schlenzer von Adam Beranek drehte Grafenwöhrs Torhüter Dominik Pautsch mit einer Glanzparade über die Latte. Eine Flanke von Roman Karl köpfte Adam Vlcek knapp über das Gehäuse. Dann hatte Neukirchen Glück, als Pavel Moskal der Ball im Strafraum an die Hand sprang, die Pfeife von Schiedsrichter Kenny Abieba aber stumm blieb. Dann schien die SVN-Führung fällig, doch nach einem Angriff über die rechte Seite kratzte ein Abwehrspieler einen Vlcek-Schuss mit letztem Einsatz von der Torlinie. Ab Mitte der ersten Hälfte konnte der Aufsteiger die Partie offener gestalten, ohne jedoch gefährlich zu werden. Kurz vor dem Seitenwechsel lag die Kugel nach einem Moskal-Kopfball im Netz, doch der Assistent hatte den Ball bei der Flanke von Vokac im Aus gesehen.

Auch nach der Pause blieben die Rosenkränzler spielbestimmend, konnte ihre Überlegenheit aber nicht in Tore ummünzen. Nach einer Beranke-Ecke hatte der SV-Anhang den Torschrei auf den Lippen, doch den Kopfball von Wemerson tauchte Pautsch mit einem tollen Reflex aus der bedrohten Ecke. Der Keeperstand wenig später erneut im Mittelpunkt, als Vlcek freigespielt wurde, den Ball aber nicht am reaktionsschnellen Torhüter vorbei brachte. Dann kam es, wie es kommen musste –eine Freistoßflanke von Grafenwöhrs Kapitän Johannes Renner fiel Johannes Kopp vor die Füße, der aus sechs Metern zum 1:0 (75.) traf. Die Rosenkränzler stellten auf eine Dreierkette um und wurden für ihr Engagement doch noch belohnt. Wemerson köpfte eine Freistoßflanke des dieses Mal überzeugenden Beranek zum 1:1 (86.) ein. Doch es sollte für noch besser kommen: Wemerson wurde über den Flügel freigespielt, und seine scharfe Hereingabe grätschte ein Grafenwöhrer zum Neukirchener Siegtreffer in die eigenen Maschen (87.). Der glücklose Vlcek vergab drei Minuten später einen weiteren Hochkaräter, als er alleine auf Pautsch zusteuerte, der jedoch wiederum großartig abwehrte.

Neukirchens Trainer Thomas Seidl war erleichtert: „Die drei Punkte sind für uns Gold wert und lassen uns den kommenden Aufgaben wieder etwas optimistischer entgegenblicken. Aufgrund der beiden späten Tore war natürlich eine Portion Glück dabei. Der Sieg geht aber in Ordnung, da wir deutlich mehr Spielanteile und Torchancen als der Gegner hatten." (csv)

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