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Landesliga

Neukirchener Derbysieg am ersten Advent

Rosenkränzler besiegen vor rund 500 Zuschauern die SpVgg Lam mit 2:0. Vlcek verabschiedet sich mit Rot in die Winterpause.

Bei frostigen Temperaturen haben fast 500 Zuschauer ein umkämpftes Spiel mit einem 2:0-Sieg der Rosenkränzler gesehen. Foto: Simon Tschannerl
Bei frostigen Temperaturen haben fast 500 Zuschauer ein umkämpftes Spiel mit einem 2:0-Sieg der Rosenkränzler gesehen. Foto: Simon Tschannerl

Neukirchen b. Hl. Blut.Der SV Neukirchen b. Hl. Blut hat das Nachbarderby gegen die SpVgg Lam gewonnen. Die Seidl-Elf behielt in einer umkämpften Auseinandersetzung mit 2:0 (2:0) die Oberhand und zog in der Tabelle an den „Osserbuam“ vorbei. Allerdings müssen beide Teams in der Relegationszone überwintern.

Trotz Temperaturen um den Nullpunkt fanden immerhin knapp 500 Zuschauer den Weg ins Rosenkranzstadion. Die Osserbuam mussten neben ihren verletzten Kapitän Christian Mühlbauer auch auf den erkrankten Coach Manfred Stern verzichten, der von seinen beiden Assistenten Hans Schmalzreich und Thomas Altmann vertreten wurde.

Die Partie begann ohne Abtast-Phase, die Rosenkränzler starteten forsch und hatten bereits in der zweiten Minute einen Hochkaräter. Adam Vlcek kreuzte nach einer guten Kombination frei vor SpVgg-Torhüter Bastian Lerch auf, der mit einer starken Parade den frühen Rückstand verhindern konnte. Nach und nach kamen die Osserbuam besser in die Partie, zeigten gefälliges Kombinationsspiel und hatten nach einer Viertelstunde bereits sechs Eckbälle. Nach einer halben Stunde hätte es fast im Neukirchener Kasten geklingelt, als eine verunglückte Kopfballabwehr von Alexander Herzog seinen Keeper Josef Jurasi zu einer Glanzparade zwang.

SV-Keeper Jurasi hielt die Null fest für die Rosenkränzler. Foto: Simon Tschannerl
SV-Keeper Jurasi hielt die Null fest für die Rosenkränzler. Foto: Simon Tschannerl

Wenig später kam Lukas Pritzl aus zehn Metern zum Abschluss, doch erneut war der glänzend reagierende Jurasi zur Stelle. Dann meldeten sich die Neukirchener zurück. Nach einem Konter kam Adam Beranek freistehend zum Abschluss, doch seinen Schlenzer konnte Lerch entschärfen. In der 37. Minute fiel schließlich das 1:0. Vlcek steckte mustergültig auf Beranek durch, der aus halblinker Position ins lange Eck traf. Der Führungstreffer gab Sturm, Rafajac & Co. Auftrieb. Zwei Minuten später flankte Steinhauer punktgenau auf Rank, der den Ball per Direktabnahme aus zwölf Metern zum 2:0 (39.) versenkte.

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Osserbuam, dem Spiel eine Wende zu geben und legten los wie die Feuerwehr. Doch die SV-Abwehrreihe stand sicher und ließ kaum brenzlige Situationen zu. Gefährlicher wurde es auf der Gegenseite, denn die Rosenkränzler zogen immer wieder ein schnörkelloses Umschaltspiel auf. Seine Klasse stellte Ex-Profi Lerch unter Beweis, als er einen Schlenzer von Rank um den Pfosten drehte (51.). Beide Teams bekämpften sich verbissen. Die SpVgg Lam mühte sich, fand aber gegen den kompakten Nachbarn kein Mittel, um Chancen zu kreieren. Bei einem Distanzschuss von Steinhauer fehlte nicht viel. Weitere Kontermöglichkeiten spielten die Rosenkränzler zum Teil schlampig zu Ende, so dass sich am Resultat nichts mehr änderte. Sekunden vor dem Spielende sah Adam Vlcek nach einem Rempler noch die Rote Karte – eine harte Entscheidung von Schiedsrichter Philipp Götz, der das Derby ansonsten sehr großzügig leitete.

„Der Neukirchener Sieg ist nicht unverdient. Wir hatten zwar zahlreiche Standards und Abschlüsse, wurden aber kaum richtig gefährlich. Beide Gegentreffer haben wir nicht gut verteidigt, deshalb dürfen wir uns über die Niederlage nicht beschweren. Die Mannschaft hat alles probiert, deswegen mache ich ihr auch keinen Vorwurf“ resümierte Lams Vorstand Ludwig Koholka.

Neukirchens Trainer Thomas Seidl sagte: „Wir sind gut reingekommen, dann hatte Lam leichte Vorteile. Mit dem Doppelschlag haben wir das Spiel auf unsere Seite gezogen und sind nach der Pause nicht mehr in ernsthafte Bedrängnis gekommen. Wir haben den Kampf angenommen, sind defensiv stabil gestanden und hatten nach vorne einige gute Momente. Daher gibt es wenig zu kritisieren. Wir können mit einem wichtigen Sieg in die Winterpause gehen.“ (csv)

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