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Pokale für „Wuaschdsemml“

Die Tischtennis-Abteilung des FC Chamerau ermittelte die Doppel-Mannschaftsmeister. Oft entschied das Satzverhältnis.
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Bei der Siegerehrung erhielten die drei Erstplatzierten Teams Urkunden und Medaillen, die Siegermannschaft zusätzlich Pokale. Foto: Stefan Riederer
Bei der Siegerehrung erhielten die drei Erstplatzierten Teams Urkunden und Medaillen, die Siegermannschaft zusätzlich Pokale. Foto: Stefan Riederer

Chamerau.Nur zwei Tage nach dem Standard-Doppel-Turnier stand für die Aktiven der Tischtennisabteilung des FC Chamerau mit der Doppel-Mannschaftsmeisterschaft das zweite Vorbereitungsturnier auf dem Programm. Die Doppel-Mannschaftsmeisterschaft ist seit vielen Jahren fester Bestandteil im Terminkalender des FC Chamerau und das Traditionsturnier der FC-Tischtennisabteilung schlechthin. Am Freitag wurde die Doppel-Mannschaftsmeisterschaft bereits zum 26. Mal ausgespielt, was sowohl für die Erwachsenen als auch für die Jugendlichen ein willkommener letzter Test vor der am nächsten Wochenende beginnenden Punktspielsaison 2019/ 2020 darstellte.

Bei der Auslosung wurden die 16 Herren, sechs Damen und zehn Jugendlichen auf acht Vierer-Mannschaften verteilt, wobei nur Doppel gespielt wurde. Das erste und zweite Doppelmatch bestritten jeweils ein Herr und ein Jugendlicher nach Wahl, das dritte Doppelmatch die beiden Jugendlichen sowie das vierte und letzte Doppelmatch die beiden Erwachsen. Bei einem Unentschieden wurde das Satzverhältnis wichtig. Bevor mit den ersten Turnierbegegnungen begonnen werden konnte, durften sich die zusammengelosten Teams einen „Künstlernamen“ zur Identifikation geben.

Knappe Halbfinals

Ausgesprochen knapp verliefen zu Beginn der Finalrunde beide Halbfinalbegegnungen. Im ersten Halbfinalduell traf der Sieger aus Gruppe A „Sir’s Team“ (Tobias Schmatz, Thomas Heigl, Karin Iglhaut, Julia Heigl) auf die Zweiten aus Gruppe B „Wuaschdsemml“ (Christoph Strobl, Bernhard Mühlbauer, Alena Zollner, Florian Brem), wo es nach vier Matches 2:2 unentschieden stand. Doch die Mannschaft „Wuaschdsemml“ hatte nach Sätzen knapp mit 6:5 die Nase vorne. Auch die zweite Halbfinalbegegnung stand Spitz auf Knopf. Die Zweiten aus Gruppe A „Netzfetzer“ (Mario Schönberger, Christian Bauer, Anna-Lena Holzner, Nadine Heigl) forderten den Sieger aus Gruppe B „Deutsches Sägewerk“ (Christian Greisinger, Hans Holzner, Daniel Köstner, Lukas Zangl) heraus. Nach vier Matches stand es ebenfalls 2:2 unentschieden, jedoch sprach das Satzverhältnis mit 7:5 für das Team „Deutsches Sägewerk“. Parallel zu den Halbfinalspielen fanden die Platzierungsspiele um Ränge 5 bis 8 statt. Auch das Spiel um Platz 7 zwischen der Mannschaft „Monsterblock“ (Marcus Peintinger, Stefan Riederer, Alexandra Altmann, Markus Ebner) und der Mannschaft „Bullen“ (Johannes Bergbauer, Sigi Brey, Ilona Schmidt, Felix Tannert) endete 2:2 unentschieden, wobei die Mannschaft „Monsterblock“ nach Sätzen mit 7:5 gewann. Noch knapper verlief das Spiel um Platz 5 zwischen „D’Erdäpfel“ (Florian Piendl, Peter Fleckenstein, Philip Koeppelle, Leni Heigl) und dem Team „De Flinken“ (Stefan Kurnoth, Lothar Greisinger, Sabine Altmann, Tobias Zangl), wo das Team „De Flinken“ nach Match- und Satzgleichstand das alles entscheidende fünfte Doppelmatch gewannen und somit Fünfter wurden.

Eine klare Sache war das „kleine Finale“ um Platz 3. Hier wies „Sir’s team“ die Mannschaft „Netzfetzer“ (Mario Schönberger, Christian Bauer, Anna-Lena Holzner, Nadine Heigl) unerwartet deutlich mit 4:0 in die Schranken.

Eine äußerst spannende Angelegenheit war dann das „große Finale“ um den Turniersieg zwischen dem Team „Wuaschdsemml“ (Christoph Strobl, Bernhard Mühlbauer, Alena Zollner, Florian Brem) und dem Team „Deutsches Sägewerk“ (Christian Greisinger, Hans Holzner, Daniel Köstner, Lukas Zangl), die sich bereits in der Vorrunde mit einem 2:2 trennten.

Spannendes Finale

Auch im Finale stand es nach vier Matches unentschieden 2:2. Da auch das Satzverhältnis gleich war, wurde ein fünftes Doppelmatch nötig. Dank eines 2:0-Sieges von Christoph Strobl/Alena Zollner gegen Hans Holzner/Daniel Köstner krönte sich das „Wuaschdsemml“ zum strahlenden Turniersieger und verwies „Deutsches Sägewerk“ auf Platz 2. Bei der Siegerehrung erhielten die drei Erstplatzierten Teams Urkunden und Medaillen, während die Siegermannschaft zusätzlich kleine Pokale in Empfang nehmen durfte. (crs)

Das Turnier

  • Absicht:

    Sinn und Zweck des Turniers ist es, dass sich Jugendspieler an das Leistungsniveau der Erwachsenen gewöhnen. (crs)

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