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Raindorf hat noch eine Rechnung offen

Zum Auftakt reisen die Chambtaler nach Friedrichshafen. Die Niederlage in der letzten Saison haftet noch im Gedächtnis.
Erwin Raab

Mit diesem Team gehen die Chambtalkegler in die Saison: Mathias Weber, Christian Schreiner, Alexander Raab, Michael Kotal, Milan Svoboda, Manuel Lallinger, Daniel Schmid und Teammanager Elmar Diermeier (v. l.).
Mit diesem Team gehen die Chambtalkegler in die Saison: Mathias Weber, Christian Schreiner, Alexander Raab, Michael Kotal, Milan Svoboda, Manuel Lallinger, Daniel Schmid und Teammanager Elmar Diermeier (v. l.). Foto: Erwin Raab

Raindorf.Diesen Samstag startet die erste Kegler-Bundesliga. Schon jetzt steht fest: Aufgrund der Covid19-Situation wird es sicherlich keine normale Saison werden.

So sind Anfeuerungsrufe nicht erlaubt und auch die Zuschauerzahl ist, je nach den Bahnbetreibern, sehr begrenzt. Somit müssen sich die Spieler auf eine neue Situation einstellen. Jeder Verein musste ein geeignetes Hygienesystem vorlegen.

Rekordnationalspieler geholt

Bereits zum Saisonstart steht für das Bundesligateam der Chambtalkegler ein sehr schweres Auswärtsspiel auf dem Programm. Die Mannschaft um Kapitän Manuel Lallinger muss die Reise in Richtung Bodensee antreten, dort trifft sie auf die Sportfreunde Friedrichshafen (Spielbeginn 12 Uhr). Der Gastgeber belegte als bester Neuling in der letzten Saison einen hervorragenden sechsten Tabellenplatz. Das Chambtalerteam musste damals in Friedrichshafen mit 3:5 und 3690:3703 Kegeln eine unglückliche Niederlage hinnehmen. Dabei spielten die Sportfreunde eine neue Heimbestleistung. Mit Thorsten Reiser vom deutschen Vizemeister SKC Staffelstein verstärkte sich das Team nochmals. Reiser ist mit 90 Einsätzen zugleich Rekordnationalspieler. Verlassen hat den Verein nach lediglich drei Erstligaeinsätzen Pascal Winkler, der zum ESV Aulendorf wechselte. In der Schnittliste der vergangenen Saison lag Reiser mit 632,8 Kegeln an elfter Stelle. Auf dem 14. Platz lag Michael Reiter mit 630,8 Kegel. Lukas Funk (25.) mit 625,6 Kegel, Darko Latino (37.) mit 609,8 und Dejan Latino (38.) mit 608,8 konnten immerhin noch einen Schnitt über der 600er Marke erreichen.

Auch im Team der Chambtalkegler hat es in dieser Saison leichte Veränderungen gegeben. Während Philipp Grötsch bereits in der vergangenen Saison die Raindorfer verließ und zum Heimatklub Blau Weiß Moosbach zurückkehrte, konnte man auch am Transfermarkt punkten. Mit Matthias Weber haben die Raindorfer einen Neuzugang, der in seiner langjährigen Karriere beim deutschen Meister RW Zerbst und als ehemaliger Nationalspieler sehr viel Erfahrung mitbringt. Diese Erfahrung will er nicht nur in seinem Spiel ausnutzen, sondern er will sie auch an seine Mitspieler weiter geben.

Sextett über der 600er Marke

Weber ist als 12. auch der Beste in der Schnittliste. Jedoch haben auch Manuel Lallinger als 16. mit 630,3 Kegel, Daniel Schmid als 19. mit 629,9, Milan Svoboda als 23. mit 626,4 und Christian Schreiner als 27. mit 623,3 Kegel einen sehr guten Schnitt. Michael Kotal mit 611,3 Kegel konnte auch noch die 600er-Marke überschreiten, während Alexander Raab mit 594,6 Kegel die Marke verfehlte. In der letzten Saison lag man in der Abschlusstabelle einen Tabellenplatz vor Friedrichshafen an fünfter Stelle.

Sicherlich wird es am Samstag ein sehr schweres Auswärtsspiel, bei dem sich zwei Teams auf Augenhöhe gegenüberstehen. Dabei will sich das Chambtalerteam für die unglückliche Niederlage in der letzten Saison revanchieren. (cer)

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