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Fußball

Rosenkranzler unterliegen dem SCE 2:0

Das Landesliga-Duell mit den Rosenkranzlern war zwar hart umkämpft – am Ende setzte sich jedoch der SC Ettmannsdorf durch.

Der Favorit Ettmannsdorf setzte sich im hart umkämpften Spiel beim SV Neukirchen b. Hl. Blut durch. Foto: Simon Tschnannerl
Der Favorit Ettmannsdorf setzte sich im hart umkämpften Spiel beim SV Neukirchen b. Hl. Blut durch. Foto: Simon Tschnannerl

Neukirchen b. Hl.Blut. Der SC Ettmannsdorf ist im Landesliga-Duell beim SV Neukirchen beim Heiligen Blut seiner Favoritenrolle gerecht geworden und setzte sich vor 200 Zuschauern mit 2:0 (1:0) durch. In einer umkämpften Begegnung musste die Albert-Elf aber ein hartes Stück Arbeit verrichten, um am Ende als Sieger vom Platz zu gehen. Während sich die Kicker aus dem Schwandorfer Stadtteil damit auf Tabellenplatz drei verbesserten, bleiben die Rosenkranzler nach der fünften Schlappe in Folge Vorletzter.

Die Hausherren mussten neben den verletzten Alexander Herzog und dem im Urlaub weilenden Adam Vokac kurzfristig auch noch auf den erkrankten Kapitän Andreas Sturm verzichten, während die Gäste in Bestbesetzung antreten konnte. Neukirchen setzte dieses Mal auf eine sehr defensive Grundausrichtung und überließ Ettmannsdorf die Initiative. Graf, Tausendpfund und Kameraden hatten in den ersten 45 Minuten ein klares Plus an Ballbesitz und auch die gefährlicheren Offensivaktionen. Als sich Jeremy Schmidt im Strafraum durchsetzte, verhinderte Roman Karl mit beherztem Einsatz kurz vor der Torlinie den Führungstreffer. Die Hausherren verbuchten nur eine Möglichkeit, als es nach einem Konter blitzschnell ging und Neuzugang Adam Beranek aus 16 Metern über den Kasten zielte. In der 36. Minute dann das 0:1: Nach einer Balleroberung im Mittelfeld schalteten die SCler blitzschnell um, der starke Lukas Rothut wurd von Kristian Rafajac zu Fall gebracht und Schiedsrichter Martin Schramm entschied nach kurzem Zögern auf Strafstoß. Ein Elfmeter, den man geben kann, aber nicht geben muss. Torjäger Tobias Wiesner übernahm die Verantwortung und verwandelte cool zu verdienten Ettmannsdorfer Führung.

Im zweiten Durchgang stellten die Waidler um und riskierten deutlich mehr als im ersten Abschnitt. Nach einem toll vorgetragenen Konter hätte aber Ilhan Koc auf 0:2 stellen können, scheiterte jedoch am prächtig reagierenden SVN-Schlussmann Josef Jurasi (52.). Wenig später kombinierte sich die Seidl-Truppe schön nach vorne und Adam Vlcek kam aus 15 Metern zum Abschluss. Den wuchtigen, aber zu zentralen Versuchte konnte Ettmannsdorfs Goalie Tim Ebner mit einer Faustabwehr entschärfen (55.). Die Partie nahm nun deutlich an Fahrt auf und es ging munter hin und her. Für die Vorentscheidung hätte der Ex-Vilzinger Matthias Graf sorgen können, der nach einer Freistoßflanke per Kopf an den Innenpfosten köpfte (74.). Auf der Gegenseite hätte ein Vlcek-Kracher wohl gepasst, aber ein Abwehrspieler konnte den Schuss zur Ecke klären. Das Kellerkind probierte in den Schlussminuten alles und in der 90. Minute schien der Ausgleich fällig. Beranek setzte sich toll über links durch und seine Maßflanke köpfte der völlig freistehende Youngster Manuel Dengler aus sechs Metern am Kasten vorbei. In der dritten Minute der Nachspielzeit machte der SCE alles klar: Jeremy Schmidt vernaschte zwei Gegenspieler und seine Maß-Vorarbeit musste Ilhan Koc aus drei Metern nur mehr zum 0:2 über die Linie bugsieren.

Trainerstimmen:

Mario Albert (SC Ettmannsdorf): „In der ersten Halbzeit hatten wir das Spiel im Griff und sind folgerichtig in Führung gegangen. Nach der Pause war es dann ein offener Schlagabtausch, in dem es hüben wie drüben ein paar gute Chancen gab. Unterm Strich haben wir gegen eine keineswegs schlechte Neukirchener Mannschaft nicht unverdient gewonnen.“

Thomas Seidl (SV Neukirchen b. Hl. Blut): „Wir wollten den Laden hinten dicht bekommen und haben deshalb eine defensive Herangehensweise gewählt. In den Zonen, in den wir attackieren wollten, waren wir aber oft nicht aggressiv genug. Im zweiten Durchgang haben wir mehr risikiert und viel Engagement gezeigt. Mit etwas Glück hätten wir den Ausgleich machen können, am Ende hat es aber leider wieder nicht gereicht.“

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