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Landesliga

Rotblaue müssen zu Fortuna Regensburg

Der krisengeschüttelte 1. FC Bad Kötzting reist als Tabellenletzter an. Trainer Penzkofer weiß, dass sein Team liefern muss.

Aschenbrenner und Co. unternehmen einen erneuten Anlauf zum ersten Saison-Dreier. Foto: Tschannerl
Aschenbrenner und Co. unternehmen einen erneuten Anlauf zum ersten Saison-Dreier. Foto: Tschannerl

Bad Kötzting.Am Feiertag geht es für den krisengeschüttelten 1. FC Bad Kötzting nach Regensburg. Dort müssen die Badstädter bei Fortuna Regensburg Farbe bekennen (Anstoß 18.30 Uhr). Ein schwieriges Unterfangen für die Penzkofer-Elf, die als Schlusslicht zum Tabellenzweiten an die Isarstraße reist.

Das Derby gegen die SpVgg Lam ist mittlerweile abgehakt am Roten Steg. Am Ende war es ein gerechtes Remis, wenngleich der späte Ausgleich nach zweimaliger Führung, und das noch dazu in Unterzahl, ärgerlich war. Einen großen Vorwurf wollte FCK-Coach Ben Penzkofer seinen Jungs nicht machen. „Das Spiel ist für uns sehr unglücklich gelaufen. Wir waren 70 Minuten in Unterzahl. Die Mannschaft hat aber alles gegeben, einen enormen Aufwand betrieben. Sie wurde aber dafür wieder einmal nicht belohnt“.

Am Ende blieb der erhoffte Befreiungsschlag aus und nur ein magerer Punkt übrig – der dritte erst aus bislang sechs Partien. Damit tragen die Badstädter weiter überraschend die Rote Laterne. Ob ausgerechnet bei der offensivfreudigen Fortuna der Knoten platzt, bleibt abzuwarten. Die Regensburger sind mit drei Siegen und drei Unentschieden bislang noch ungeschlagen. Zuletzt zündete die Fortuna in Ettmannsdorf ein Offensivfeuerwerk, siegte mit 6:2 und schraubte ihre Torbilanz bereits auf 17 Treffer.

„Darauf müssen wir vorbereitet sein. Die Fortuna ist auf dem engen Platz brandgefährlich“, weiß Penzkofer, dass die Trauben an der Isarstraße stets hoch hängen. Und er weiß auch, dass er und seine Jungs endlich liefern müssen. Der Druck wird immer größer, die Verunsicherung in der Mannschaft ist förmlich greifbar. Nicht von ungefähr kassieren Kapitän Florian Frisch & Co. in der derzeitigen Situation immer wieder Gegentore, die so einer selbstbewussten Mannschaft nicht passieren würden. „Wir müssen weiter an unsere Stärken glauben“, sagt Penzkofer. Er bleibt dabei, dass seine Mannschaft „endlich einmal in Führung gehen muss“.

Zuletzt gab es eben gegen die SpVgg Lam mit dem Gegentor wieder die kalte Dusche nach wenigen Minuten. Genau das muss eben in Regensburg vermieden werden. Wie Ben Penzkofer das angehen will, darüber grübelt er noch. Personell hat er die Möglichkeiten in den beiden vergangenen Spielen beinahe ausgereizt. Die Badstädter hatten viel probiert, viele Spielerwechsel, aber auch taktische Veränderungen vorgenommen. Bislang ohne Erfolg.

Die Fortunen werden mit breiter Brust an den Start gehen. Helmut Zeiml und seine Schützlinge werden sicherlich alles daran setzen, die Verunsicherung bei den Badstädtern auszunutzen, um sich mit einem Heimsieg definitiv in der Spitzengruppe festzusetzen. (cuk)

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