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Basketball

Rückschlag im Spitzenspiel

Der ASV Cham unterliegt beim Bayernliga-Zweiten Post SV Nürnberg deutlich mit 70:97. Eine große Chance ist damit vertan.
Andreas Koller

Der ASV Cham (hier in weißen Trikots im Spiel gegen die BG Sulzbach-Rosenberg) blieb in Nürnberg hinter den Erwartungen. Foto: Simon Tschannerl
Der ASV Cham (hier in weißen Trikots im Spiel gegen die BG Sulzbach-Rosenberg) blieb in Nürnberg hinter den Erwartungen. Foto: Simon Tschannerl

Cham.. Im Spitzenspiel der Bayernliga Mitte empfing der Post SV Nürnberg die Basketballer des ASV Cham. Eine überragende Dreierquote der Gastgeber sorgte jedoch frühzeitig für klare Verhältnisse. Nachdem am Vortag sowohl die Regensburg Baskets als auch der TSV Schwandorf ihre Spiele verloren hatten, rückte der ASV vor der Partie noch auf den vierten Tabellenplatz. Im Duell mit dem Tabellenzweiten Post SV Nürnberg hatte die Mannschaft die einmalige Gelegenheit, nicht nur den aktuellen Platz zu festigen, sondern auch die Tür in Richtung Top drei weit aufzustoßen. Letztlich gab es in Nürnberg jedoch eine klare 70:97-Niederlage.

Verzichten musste Headcoach Bradley Melton dabei auf den kurzfristig erkrankten Centerspieler Karel Ausprunk, der später vor allem unter dem defensiven Brett schmerzlich vermisst werden sollte. Die Gastgeber traten in Bestbesetzung an und starteten furios in die Partie. Gleich sechs erfolgreiche Dreier im ersten Viertel ließen den ASV verzweifeln und sorgten für eine 29:12 – Führung zur Viertelpause. Im zweiten Viertel waren es dann weniger die Dreier, sondern vielmehr Ballverluste, die durch die Nürnberger Verteidigung erzwungen wurden, welche den Rückstand der Chamer weiter wachsen ließen.

26 Punkte Rückstand zur Pause

Zu allem Überfluss mussten die Leistungsträger Gabriel Wiedemann mit drei Fouls und Simon Zierl nach einem Zusammenstoß mit einem Gegenspieler das Spielfeld im zweiten Viertel verlassen. Angesichts des 52:26-Rückstands zur Halbzeitpause, wollte Melton, dass seine Spieler in der zweiten Hälfte zeigen, dass Sie gegen ein Team, welches auf Regionalliganiveau agiert, mithalten kann. Während man Nürnbergs Topscorer Michael Hertlein bei nur einem Punkt halten konnte, waren es erneut die Distanzwürfe, die in unglaublich hochprozentiger Weise fielen. Gleich achtmal landeten diese im dritten Viertel im Chamer Korb, wodurch an eine Aufholjagd nicht zu denken war.

Zwar gelang es nun in der Offensive, mehr Punkte zu sammeln, jedoch musste Gabriel Wiedemann zu Beginn des dritten Viertels mit fünf Fouls das Spielfeld endgültig verlassen. Dennoch gelang es den Chamern, das letzte Viertel noch einmal mit 16:22 für sich zu entscheiden und noch einen kleinen Teilerfolg von einer am Ende deutlichen 70:97-Niederlage mitzunehmen.

„Wenn eine Mannschaft insgesamt 19 Dreipunktewürfe verwandelt, wird es extrem schwierig zu gewinnen“, resümiert Kapitän Andreas Koller die Partie. In der Tat war fast jeder Wurf der Gastgeber ein Treffer und ging dann tatsächlich mal einer daneben, dominierten die Franken das Offensive-Brett im Rebound.

Melton kritisiert Abwehrarbeit

„Wir waren nicht fokussiert genug und bereit zu spielen. Der kurzfristige Ausfall von Karel Ausprunk war sicherlich nicht optimal, aber dennoch müssen wir als Team in der Verteidigung wieder besser arbeiten“, zeigte sich ASV-Cach Melton nicht zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft.

Für den ASV spielten: Andreas Koller (19 Punkte / 3 Dreier), Simon Zierl (18), Samuel Wiedemann (12), Sebastian Zierl (9), Gabriel Wiedemann (6/1), Vidoje Lukovic (4), Baran Baygin (2), Patrick Kamm und Julian Klauk.

Bis zum nächsten Spiel bleiben den Basketballern des ASV Cham nun zwei Wochen, da am kommenden Wochenende kein Spiel ansteht.

Gegner: Beim nächsten Heimspiel gegen den Tabellendritten aus Treuchtlingen (Sonntag, 10. März 2019 um 15 Uhr) will die Mannschaft nun eine Trotzreaktion zeigen, als Extra-Motivation kommt hinzu, dass bislang noch nie gegen den VFL gewonnen werden konnte.

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