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Handball

Schwierige Aufgabe für Cham

Der ASV Cham bekommt es daheim mit dem TV Erlangen-Bruck II zu tun. Die Gäste haben ein Torhüterproblem.
von Thomas Mühlbauer

Auch gegen den TV Erlangen-Bruck II ist für den ASV Cham wieder konzentrierte Abwehrarbeit gefragt. Foto: Tschannerl
Auch gegen den TV Erlangen-Bruck II ist für den ASV Cham wieder konzentrierte Abwehrarbeit gefragt. Foto: Tschannerl

Cham.Nach dem Sieg im Spitzenspiel bei der HSG Fichtelgebirge geht es für den ASV Cham am Samstag (Anwurf 19.30 Uhr) in eigener Halle weiter. Hier gilt es die bislang blütenweiße Heimweste zu verteidigen. Damit würde man auch den Vorsprung auf Platz zwei weiterhin bei mindestens drei Punkten halten können. Doch das wird viel schwieriger, als es so mancher wohl vor der Partie denkt. Denn zu Gast ist mit dem TV Erlangen-Bruck II der Tabellensechste. Die Gäste haben nach 13 absolvierten Partien acht Siege und fünf Niederlagen auf ihrem Konto. Am Samstag ist es zudem das erste Rückrundenspiel der Saison. Im Hinspiel ging der ASV Cham mit 31:24 als klarer Sieger vom Feld. Doch das es wieder so einfach wird, glaubt Turecek nicht: „Es ist natürlich ein ganz schweres Spiel für uns, vor allem nach der hervorragenden Leistung in Fichtelgebirge.“ Beim ASV werden auch diesmal die zwei Rückraumschützen Tahovsky und Mandaus fehlen, dies will und kann der ASV aber kompensieren, wie der Trainer sagt.

Jeder muss 100 Prozent geben

Heimvorteil

  • Erfolge:

    Die letzten vier Spiele konnte der ASV allesamt gewinnen, doch auch der Gegner kann eine ähnliche Serie vorweisen. So hat der TV vier seiner letzten fünf Spiele erfolgreich bestritten.

Denn am Tabellenstand will man den Gegner keinesfalls messen: „Wenn wir glauben, dass 80 oder auch 85 Prozent ausreichen, dann werden wir gegen Erlangen keine Punkte holen“, kennt Turecek die Tücken in der Liga. So fordert er von seiner Truppe wieder höchste Konzentration, Einsatz und von Anfang an den unbedingten Willen, die Partie gewinnen zu wollen. „Gegen Fichtelgebirge war es eine herausragende Leistung, von der ersten bis zur letzten Minute. Vor allem was wir in der Abwehr gezeigt haben.“ Denn durch die Kompaktheit und das gute verschieben hatte es auch Keeper Marius Bistrian etwas einfacher, die Bälle, die auf sein Tor kamen zu parieren.

„Ohne Frage, unser Keeper war sehr stark am vergangenen Samstag, aber mich hat es gefreut, dass die ganze Mannschaft ihr komplettes Potenzial abgerufen hat.“ Blickt Turecek auf das Hinspiel gegen Erlangen-Bruck II zurück, weiß er auch, dass es am Samstag wieder ganz eng werden wird. Denn einzig die erste Hälfte dominierte der ASV im Frankenland, in den zweiten 30 Minuten war es sehr ausgeglichen. „Ich glaube Erlangen war damals überrascht von unserem Spielsystem, das wird ihnen diesmal nicht mehr passieren“, so Turecek. Der Kader der Gäste ist sehr ausgeglichen besetzt, sodass der Chamer Trainer keine Schwachstelle ausgemacht hat. Doch nachdem man zuhause spielt und den Sieg vom vergangenen Wochenende nun vergolden möchte, zählt nichts anderes als ein Heimsieg. Der Tabellensechste reist ebenfalls mit großem Respekt zu den Rot-Weißen, wie Trainer Ralf Mück im Vorfeld betont: „Die Trauben hängen natürlich schon sehr hoch.“

Wer steht im Tor?

Zumal die Gäste, vor der Auswärtspartie am Samstag ein ernstes Problem haben, wie der Trainer verrät, denn beide Keeper sind aktuell verletzt und ein Einsatz des Torhüters aus der dritten Mannschaft ist diesmal nicht möglich. „Ich weiß es selbst noch nicht, wie wir das lösen, ich bin auf jeden Fall auf der Suche nach einem Keeper.“ Doch ganz unter Wert verkaufen will man sich in der Kreisstadt dann doch nicht, denn wie Mück verrät ist das größte Plus im Kader des TV, die Ausgeglichenheit. „Bei uns fehlen die großen Namen, dass machen wir dann über das kollektiv weg.“ In der Abwehr will man gegen die starken Rückraumschützen des ASV kompakt stehen um es ihnen so schwer wie möglich zu machen, bei eigenen Ballgewinnen heißt es dann so schnell wie es nur geht umzuschalten. Mit einer Zielsetzung hält sich Trainer Ralf Mück im Vorfeld bedeckt, nur soviel lässt er wissen: „Wir möchten die beste Leistung zeigen und dann schauen wir, zu was es am Ende reicht.“

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