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Landesliga

Spielerisch hinter den Erwartungen

Nach drei sieglosen Partien hofft Bad Kötztings Coach Ben Penzkofer auf die Wende. Zu Gast ist Aufsteiger TSV Seebach.

Bad Kötztings Miroslav Spirek in Aktion Foto: Simon Tschannerl
Bad Kötztings Miroslav Spirek in Aktion Foto: Simon Tschannerl

Bad Kötzting.Nach drei Spielen ohne Sieg nimmt Fußball-Landesligist 1. FC Bad Kötzting am Freitagabend einen erneuten Anlauf, um endlich den Bock umzustoßen. Die Badstädter haben um 19 Uhr zum zweiten Mal in Folge Heimrecht. Zu Gast ist Aufsteiger TSV Seebach, der bislang ebenfalls noch nicht dreifach punkten konnte und erst zwei Zähler auf dem Konto hat.

Bei den Hausherren hat sich die Lage nach dem torlosen Remis am Dienstagabend gegen den TSV Bogen weiter verschärft. Trainer, Spieler und die Verantwortlichen am Roten Steg warten weiter auf den ersten Saisonsieg. Die Partie gegen die Bogener war zwar um einiges ansehnlicher als die beim ASV Neumarkt, allerdings nur, was die kämpferische Note betraf. Spielerisch blieb die Elf von Ben Penzkofer auch an diesem Abend fast alles schuldig und weit hinter den eigenen Erwartungen zurück.

Zu viel war Stückwerk im Spiel der Rotblauen, um den TSV Bogen ernsthaft in Bedrängnis zu bringen und endlich die drei ersehnten Punkte einzufahren. Und auch in der dritten Partie blieben die Badstädter erneut ohne Torerfolg, alles Fakten, die FCK-Coach Ben Penzkofer derzeit sicherlich Sorgenfalten auf die Stirn treiben.

Eine Frage des Selbstvertrauens

Nur, wie kann der Bock umgestoßen werden? Für Ben Penzkofer ist die aktuelle Situation in erster Linie eine Frage des Selbstvertrauens. „Die Mannschaft ist nach diesem Auftakt völlig verunsichert. Wir spielen zu oft Sicherheitspässe, niemand will einen Fehler machen. Das ist zu langsam, der Gegner kann sich deshalb immer wieder sortieren und das macht uns das Leben schwer“, sagt der Coach der Badstädter. Der weiß natürlich, dass der Druck auf sein Team nach dem torlosen Remis gegen Bogen weiter gewachsen ist. „Aktionismus, sprich viele Umstellungen im Team, helfen uns da aber auch nicht weiter. Wir müssen wieder mehr an uns glauben, die Mannschaft hat ja oft genug gezeigt, dass sie es kann“, hofft Ben Penzkofer gegen die Niederbayern auf die Wende.

Die haben die Badstädter im Junitestspiel klar mit 4:2 geschlagen und in Seebach eine außerordentlich gute Leistung gezeigt. „Das ist Schnee von gestern. Heute geht es um Punkte und das wird ein ganz anderes Spiel. Seebach hat eine gute Mannschaft, vor allen Dingen ist sie physisch sehr stark“. Das könnte heute auch zum Problem werden, denn es ist für die Gastgeber das dritte Spiel binnen sechs Tagen, während die Gäste ohne Wochenspieltag ausgeruht an den Roten Steg reisen.

Kampfansage aus Niederbayern

Für die Elf von Gästecoach Josef Eibl hätte allerdings die Rückkehr in die Landesliga bisher auch besser laufen können. Der Spielplan bescherte dem TSV Seebach gleich drei Heimspiele in Folge, allerdings konnte keines der gewonnen werden. Gegen die beiden Aufsteiger SBC Woffenbach und VFB Straubing gab es Unentschieden, das Heimmatch gegen Ettmannsdorf wurde mit 0:2 verloren.

Für heute Abend haben sich die Gäste einiges vorgenommen am Roten Steg. „Bad Kötzting ist nicht gut gestartet und hat offenbar einige Schwierigkeiten. Das möchten wir gerne ausnutzen und etwas Zählbares mitnehmen“, so die Kampfansage aus Niederbayern. Personell müssen sie mit Roland Moosmüller und Sandro Nickl auf zwei wichtige Akteure verzichten.

Bei den Bad Kötztinger Hausherren dürfte sich gegenüber dem Bogen-Spiel nichts ändern. Max Bachl-Staudinger muss nach seiner Roten Karte noch einmal auf der Tribüne Platz nehmen und Sebastian Niebauer fällt mit einer Muskelverletzung auch für diese Partie aus. (cuk)

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