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Inline-Alpin

Starke Leistung beim Weltcup in Polen

Wieder war es eine weite Anfahrt, die die Inline-Alpin-Sportler des FC Chammünster auf sich nahmen. Aber es lohnte sich

Internationale Polnische Meisterin bei den Juniorinnen A wurde Lara Kögel vom FC Chammünster. Foto: chi
Internationale Polnische Meisterin bei den Juniorinnen A wurde Lara Kögel vom FC Chammünster. Foto: chi

CHAMMÜNSTER.Aber das letzte Rennen zum Weltcup im Slalom in Warschau kann man nicht einfach so ausfallen lassen, wenn man sich noch Hoffnungen auf eine gute Platzierung im Gesamtweltcup machen will. Und das durften doch die meisten FCClerinnen und starteten daher auf die rund 900 Kilometer lange Reise in die polnische Hauptstadt, die zum zweiten Mal Austragungsort eines Weltcup-Rennens war.

Zum Auftakt der Wettbewerbe fanden die offenen Polnischen Meisterschaften auf der Weltcupstrecke im größten Stadtpark der Stadt, der „Grünen Oase“, mit einem Wasserschloss im Zielbereich, statt. Neun Sportler des FCC stellten sich der großen, internationalen Konkurrenz – mit durchaus respektablen Ergebnissen. Bei den drei Kinderrennen durfte nur noch Christoph Gruber antreten und wurde bei den offenen Polnischen Meisterschaften am Freitag ausgezeichneter Zweiter. Anschließend gewann Julia Hübert souverän die Klasse der Junioren B, Elisabeth Schödlbauer wurde hier Achte. Auch Lara Kögel gewann ihre Klasse der Juniorinnen A, Magdalena Gruber rettete sich auf den starken Platz 7, nachdem sie einen Fahrfehler ausbügeln musste, was sie aber ganz abgeklärt machte. Luzia Gruber kam auf Rang 17. Bei den stark besetzten Junioren A erreichte Maximilian Schödlbauer einen ausgezeichneten Platz 5. Bei den Damen starteten Claudia Wittmann, die exzellente Zweite wurde, und Katharina Hoffmann, die einen starken 8. Platz erlangte.

Die Strecke für das Weltcupfinale war lang und gerade, anspruchsvoll wurde sie durch die relativ große Anzahl der Tore, 53, die im ersten Lauf vom polnischen Trainer gesetzt wurden, im zweiten von den deutschen Trainern Emil Schmohl und Peter Schödlbauer. Die jeweils 40 besten Fahrer des ersten Durchgangs bei den Damen und Herren qualifizierten sich für den zweiten und konnten damit weitere Weltcup-Punkte gewinnen. Bei diesem Rennen wurde nicht nach Altersklassen unterschieden, so dass die Ergebnisse der Nachwuchsfahrer unter besonderem Licht gesehen werden müssen.

Bei den Damen standen sich beim Kampf um den ersten Platz wie fast bei jedem Rennen in diesem Jahr Mona Sing von der Sportvereinigung Winnenden (bei Stuttgart) und FCClerin Claudia Wittmann gegenüber, die auch diesmal wieder mit dem zweiten Rang zufrieden sein musste – und es auch war, weil die Mona heuer einfach kaum bezwingbar ist. Magdalena Gruber fuhr wieder stark und auf Platz 7, Lara Kögel wurde 12., Katharina Hoffmann 16. Julia Hübert 20., Luzia Gruber 24. Elisabeth Schödlbauer hatte den Finallauf knapp verpasst. Bei den Herren kam Maximilian Schödlbauer den Top Ten mit Rang 13 wieder recht nahe und auch Florian Rabenbauer vom ASV Arrach konnte mit seinem Platz 15 sehr zufrieden sein. (chi)

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