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Radsport

Steinberger bangt um Start in Amerika

Der Ultracycler aus Pösing steht vor vielen offenen Fragen. Nicht nur die Reise in die USA könnte zum Problem werden.

Steinberger hält seinen straffen Trainingsplan für das Race Across America ein. Bisher ist noch nicht von Absage die Rede. Foto: Simon Tschannerl
Steinberger hält seinen straffen Trainingsplan für das Race Across America ein. Bisher ist noch nicht von Absage die Rede. Foto: Simon Tschannerl

Pösing.Seit Monaten gibt es bei Rainer Steinberger aus Pösing nur noch ein Thema – der Start beim Race Across Amerika am 16. Juni. Nun bangt er um seinen Start. Das Corona-Virus hat mittlerweile auch in den USA weitreichende Folgen. Präsident Trump hat einen Einreisestopp für Europäer verhängt. Damit stellt sich für den Extremsportler die Frage, wie lange dieser aufrechterhalten wird. Denn Anfang Juni sollte es für Steinberger losgehen. Doch selbst wenn der Einsreisestopp aufgehoben wird, steht das zweite Fragezeichen gleich dahinter. Gibt es dann Airlines, die die USA anfliegen? Viele offene Fragen beschäftigen den Pösinger. Die Organisatoren des Race Across Amerika teilten mit, dass sie sich mit dieser Thematik mehr intensiv auseinandersetzen. Das sportlich Bitterste, was dem Pösinger, der seit Monaten auf seinen bislang größten Karrierehöhepunkt hintrainiert, passieren könnte, wäre die Absage des Rennens.

Bereits jetzt ist Steinbergers Vorbereitung tangiert. Weniger betrifft das die täglichen Trainingseinheiten, die er ja trotz Ausgangsbeschränkungen in Bayern absolvieren kann. Alleine radfahren oder auch laufen funktioniert gut. Was aktuell für Steinberger nicht mehr möglich ist, ist der Besuch im Fitnessstudio. Dies wurde nun kurzerhand in den eigenen Garten verlegt. Ein wichtiger Punkt der Vorbereitung dürfte wegfallen, was Rainer Steinberger schon schmerzt – der anvisierte Langstreckentest an Ostern. Hier sollten Material und das Betreuerteam getestet werden. Doch bei der aktuellen Lage ist es für den Pösinger nicht vorstellbar, dass er den Test in der geplanten Form absolvieren kann. Dass die Betreuer im Auto hinter dem Radfahrer auf engsten Raum zusammen sind, ist nicht möglich. Der Pösinger sucht nach Wegen, sein Trainingsprogramm genauso straff durchziehen zu können, allerdings eben alleine und ohne Mitstreiter. (rtn)

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