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Finale

Strickroths Revanche gelingt

Der Regensburger Tenniscrack holt sich gegen Yvo Panak den HIW-Cup. Im Hallenturnier waren auch einige Chamer aktiv.

Turnierleiter Radek Kuchynka mit dem Turniersieger Marcel Strickroth vom TC Rot-Blau Regensburg, Finalist Yvo Panak von der SG Manching und Rot-Weiß-Vorsitzendem Markus Weichselmann (von links)  Foto: Max Strasser
Turnierleiter Radek Kuchynka mit dem Turniersieger Marcel Strickroth vom TC Rot-Blau Regensburg, Finalist Yvo Panak von der SG Manching und Rot-Weiß-Vorsitzendem Markus Weichselmann (von links) Foto: Max Strasser

Cham.Marcel Strickroth vom TC Rot-Blau Regensburg hat den HIW-Cup 2019 gewonnen. Er bezwang in einer Neuauflage des Vorjahresfinales den zweifachen Champion Yvo Panak, der für die SG Manching spielt, in drei Sätzen (2:6, 6:2, 6:4).

Strickroth revanchierte sich damit nicht nur für das verlorene Endspiel im vergangenen Jahr, sondern er verhinderte auch einen dreifachen Triumph von Panak. Strickroths Lohn, der als Nummer zwei gesetzt war, waren ein Preisgeld von 650 Euro und viele wertvolle Punkte für die deutsche Rangliste. Yvo Panak erhielt als Trostpflaster 350 Euro.

In einem hochklassig besetzten Turnier waren bereits ab der ersten Runde sensationelle Spiele zu sehen. Nach tollen Matches im Achtel- und Viertelfinale mit einem Überraschungssieg des 17-jährigen Frederic Schloßmann von Rot-Blau Regensburg gegen den an Position vier gesetzten Johannes Fleischmann vom TC Teublitz, steigerte sich das Niveau am Sonntag nochmals.

Der an Position zwei gesetzte Strickroth traf auf den an sechs gesetzten Leo Gomez-Islinger vom TC Teublitz. In einem packenden Match behielt Strickroth dabei mit 6:4 und 7:5 die Oberhand.

Dramatisch war das Spiel im anderen Halbfinale, in dem der topgesetzte Ivo Klec gegen den Titelverteidiger Yvo Panak spielte. Nachdem Panak sich nach 0:3-Rückstand noch Satz eins mit 6:4 sicherte, gewann Klec Satz zwei im Tiebreak. Im entscheidenden dritten Satz war es bis zum Schluss ein sehr enges Match mit tollen Ballwechseln. Nach über zweieinhalb Stunden Spielzeit siegte Panak mit 6:4.

Panak fehlt die Schnelligkeit

Im Finale lag Titelverteidiger Panak zunächst mit 0:2 im Rückstand, zog aber dann merklich das Tempo an und diktierte mehr und mehr die Ballwechsel. Mit sechs Spielen in Folge gewann Panak Satz eins mit 6:2 und sah nach einer 1:0-Führung im zweiten Satz und Breakball für sich bereits wie der vermeintliche Sieger aus. Doch nachdem Strickroth das Break abwehrte, half ihm eine Schwächephase Panaks.

Durch mehrere Doppelfehler kassierte Panak selbst ein Break und plötzlich kippte das Spiel. Strickroth servierte konstant gut, variierte sein Spiel mehr und mehr durch gefühlvolle Stopps und überlegte Netzangriffe, und holte sich den zweiten Satz mit 6:2. Im dritten Satz das gleiche Bild: Strickroth machte die entscheidenden Punkte, Yvo Panak zollte offensichtlich seinem langen Halbfinale Tribut. Seine Kräfte schwanden, ihm fehlte besonders beim Erlaufen von Stopps die Schnelligkeit. Strickroth führte bereits 5:1 und hatte eine 40:0-Führung, somit drei Matchbälle. Doch Panak gab nicht auf, servierte mit letzter Energie sehr gut und wehrte die Matchbälle ab. Yvo Panak spielte mit der zweiten Luft wieder dynamischer und schneller und kam auf 4:5 heran. Doch dann schaffte es Strickroth, mit zwei Assen das Match auszuservieren und holte sich verdient den Titel.

Vychopen im Achtelfinale

Von den Chamer Tenniscracks erging es Vojta Vychopen in der Hauptrunde am besten. Er hat ein super Turnier gespielt, schaffte in der Qualifikation zwei Siege und konnte in der ersten Runde den LK 1-Spieler Dominik Hutterer von Blau-Weiß Fürstenzell, der nach verlorenem ersten Satz (3:6) aufgab, ausschalten. Im Achtelfinale war Vychopen allerdings mit 2:6 und 0:6 gegen den späteren Turniersieger Marcel Strickroth chancenlos. Unter dem Strich war der HIW-Cup wieder ein hochklassiges Hallenturnier, das alle Erwartungen erfüllen konnte. (csm)

Chamer Ergebnisse

  • Artner:

    Der mit einer Wild-Card ins Hauptfeld gesetzte Lukas Artner vom TC Rot-Weiß Cham traf auf
    Uli Vollath von Rot-Blau Regensburg und verlor ziemlich deutlich mit 2:6 und 3:6.

  • Drexler:

    Die Höchststrafe (0:6, 0:6) gab es für Sebastian Drexler aus Regen, der in bis vor einem Jahr für Rot-Weiß Cham bei den Medenspielen aufgeschlagen hat.

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