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SV Hohenwarth treibt Neuaufbau voran

Marco Infantino, Alexander Vogl und Nicolas Wendl kommen von den A-Junioren des 1. FC Bad Kötzting zum A-Klassisten.

Die Neuzugänge
Die Neuzugänge Foto: Köberl

Hohenwarth.Der SV Hohenwarth treibt seinen Neuaufbau weiter voran und kann bereits ab Wiederaufnahme des Spielbetriebes auf drei Neuzugänge setzen. Vorsitzender Johannes Köberl und Trainer Alberto Infantino wollten mit ihnen den Kader in Qualität und Breite deutlich verbessern. Besonders über zwei Aspekte des Transfercoups freut man sich im Lager des SVH: Zum einen holte man mit Vogl und Infantino zwei in Hohenwarth lebende Spieler zum SV zurück, zum anderen ist keiner der drei neuen Spieler älter als 19 Jahre. Die Verpflichtungen verjüngen den ohnehin schon jungen Kader der Hohenwarther nochmals extrem.

Der Weg des SVH hat schon im letzten Sommer mit einem stark verjüngten Team begonnen und wird mit den Zugängen konsequent weiterverfolgt. Ein Aspekt dabei ist die Verpflichtung des ehemaligen A-Junioren-Trainers der Neuzugänge (damals beim FC Kötzting), Alberto Infantino. Der Neu-Trainer hat in Verbindung mit Vorstand Johannes Köberl nichts unversucht gelassen, um einige seiner alten Schützlinge mit an den Bäckerzipfel zu nehmen – durchaus erfolgreich.

Alexander Vogl und Marco Infantino spielten bereits als Bambini beim SV Hohenwarth. Der erst 18 Jahre alte Infantino hat in den letzten neun Jahren beim 1. FC Bad Kötzting eine fachlich hochwertige Ausbildung bekommen und stieg zuletzt mit der A-Jugend des FCK in die Bezirksoberliga auf. Als Außenbahnspieler ist Infantino variabel einsetzbar und laufstark.

Anders als bei Infantino führte der Weg des 19-jährigen Alexander Vogl nicht direkt nach Kötzting. Über Umwege mit Stationen bei der Jugend des ASV Cham und der JFG Osser Hoher Bogen landete Vogl erst im letzten Sommer beim 1. FCK. In Cham spielte er zwischenzeitlich in der Bayernliga. Im zentralen Mittelfeld zog er im letzten halben Jahr die Fäden der Kötztinger A-Junioren. Nun soll er das im Herrenteam des SV Hohenwarth tun.

Mit Nicolas Wendl (auch 19 Jahre alt) kommt ein weiterer Jungspieler an den Bäckerzipfl. Wendl durchlief in den letzten Jahren ebenfalls wie Infantino alle Jugendteams des 1. FCK und stieg als Höhepunkt mit den A-Junioren in die BOL auf. Auch Wendl ist variabel einsetzbar. Er kann sowohl auf dem Flügel als auch im Angriff spielen. Die drei bringen seit Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs beim SV Hohenwarth viel frischen Wind ins Team.

Abzuwarten bleibt, wie schnell sich die noch jungen Spieler an die härtere Spielweise im Herrenbereich gewöhnen. Ziel bleibt ein Platz unter den ersten fünf in der A-Klasse Ost. Der SV will man die sehr junge Mannschaft auf keinen Fall unter Druck setzen und ihr Zeit zur Entwicklung geben.

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