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Gewichtheben

TB-Teams vor hohen Hürden

Roding I ist beim Spitzenreiter in Samswegen zu Gast. Die zweite Staffel des TB Roding muss sich in Suhl beweisen.

In Samswegen will die Rodinger Erstligastaffel das Unmögliche versuchen. Foto: Georg Hecht
In Samswegen will die Rodinger Erstligastaffel das Unmögliche versuchen. Foto: Georg Hecht

Roding.Am letzten Wettkampftag der Gewichtheber-Bundesliga ist Roding beim noch ungeschlagenen Tabellenführer in Samswegen zu Gast. Der amtierende deutsche Meister hat bislang nur im Reißen Punkte abgeben müssen.

Der SSV ist auf hohem Niveau sehr stark besetzt und so wird es schwierig für die Rodinger Mannschaft, etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen. Für den sicheren Klassenerhalt benötigen die TB-Heber allerdings noch einen Punkt. Aber auch der Verfolger aus Berlin muss beim Spitzenteam in Mutterstadt antreten und braucht hier drei Punkte, um die Rodinger von Platz sieben zu verdrängen.

Die Einordnung von Trainer Gregor Nowara: „Unsere 1. Mannschaft wird ersatzgeschwächt – ohne Simon und Hans Brandhuber – in Samswegen antreten. Dabei sollte eine Leistung von über 700 Punkten angestrebt werden“, sagte Nowara. Die Mannschaft sei weiterhin in einer guten Verfassung. Je nach Aufstellung der Gastgeber könnte es im Reißen spannend werden. Sollten „die Kräne“, wie sie sich selbst nennen, ohne ihr ausländischen Sportler antreten, wäre der TB Roding im Reißen auf Augenhöhe. „Sollte dies der Fall sein, werden wir unsere Chance nutzen“, sagte Nowara.

Spannender Wettkampf

Die Aufstellung der Rodinger Heber: Annika Pilz, Annabell Jahn, Hermann Voit, Petr Stransky, Peter Kulzer und Gregor Nowara. Die Tabellensituation in der 1. Bundesliga: 1. SV Samswegen 18:3 Punkte, 881,2 BL; 2. AV Speyer 16:5, 884,9; 3. AC Mutterstadt 15:6, 907,0; 4. SV Obrigheim 14:7, 885,0; 5. Chemnitzer AC 12:9, 826,6; 6. KSV Durlach 9:15, 823,7; 7. TB 03 Roding 7:14, 835,5; 8. TSC Berlin 5:16, 774,2; 9. AC Weinheim 0:21, 607,6.

Zum Saisonabschluss erwartet die 2. Staffel der Rodinger Heber in Thüringen noch mal ein spannendes Duell. Beide Teams erzielten beim letzten Wettkampf 450 Relativpunkte. Die Gastgeber gehen mit einer Mischung aus Nachwuchshebern und erfahrenen Athleten ins Rennen. Bester Heber ist dabei Marc Vogel, der über 100 Relativpunkte erzielt. Das TB-Team ist ausgeglichen besetzt und kann mit einem Sieg noch auf Platz drei der Tabelle vorrücken.

Der Trainer meint dazu: „Die 2. Mannschaft tritt gegen den AC Suhl an. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung sollten 450 Punkte drin sein. Die Hochrechnung fällt sehr knapp aus, im Stoßen sind wir auf Augenhöhe. Im Reißen sind die Suhler im Vorteil, sofern sie mit derselben Mannschaft antreten wie letzten Wettkampf. Jeder Punkt könnte noch mal entscheidend werden, auf welchen Platz wir in der Tabelle landen. Platz drei scheint möglich zu sein, denn im anderen Duell treten Gräfenroda und Magstadt an und die nehmen sich die Punkte gegenseitig weg. Bei einem 3:0- Sieg wären wir definitiv auf dem dritten Platz.“

Platz drei im Blick

Die Rodinger Aufstellung gegen den AC Suhl sieht folgendermaßen aus: Julia Kellermeier, Steffen Pilz, Max Schuierer, Adolf Fischer, Daniel Nowara und Max Jackwerth. Die Tabellensituation in der 2. Bundesliga Mitte: 1. TSV Heinsheim 18:0, 675,8; 2. SV 90 Gräfenroda 9:6, 555,5; 3. SV Magstadt 9:6, 571,0; 4. TB 03 Roding II 8:7, 531,1; 5. 1. AC Weiden 7:11, 525,0; 6. AC Suhl 6:9, 449,7; 7. ESV München-Freimann 0:18, 458,4. (rhe)

TB-Teams

  • 2. Staffel: Die Begegnungen der 2. Bundesliga Mitte am Samstag: SV 90 Gräfenroda – SV Magstadt, AC Suhl – TB 03 Roding II;

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