MyMz

Trailrunning

Team Mayer sprintet auf Platz zehn

Kurz und knackig – auf der fünften TAR-Etappe war ein Sprint angesagt. Zieleinlauf am Berg war ein echter Gänsehautmoment.
Von Christian Mayer

Nach rund einer Stunde waren die 7,8 Kilometer geschafft. Dann war am Gipfel Zeit zur Erholung. Foto: Christian Mayer
Nach rund einer Stunde waren die 7,8 Kilometer geschafft. Dann war am Gipfel Zeit zur Erholung. Foto: Christian Mayer

Chamerau.Als Erholungstag bezeichnet der Chamerauer Trailrunner die fünfte Etappe des Transalpine. Er schreibt in seinem Tour-Tagebuch: Nach vier harten Etappen macht der TAR einen Tag Halt im schweizerischen Samnaun. An diesem Tag findet nur ein kurzer Vertical Up statt und dient ansonsten der Erholung der stark belasteten Muskulatur.

Start zu diesem kurzen Rennen ist ab 10 Uhr. Die Teams starten zwar gemeinsam, jeder Läufer darf aber ohne Rücksicht auf seinen Teamkollegen seine Geschwindigkeit wählen. Die langsameren Teams der Gesamtwertung beginnen, anschließend werden weiter vorne platzierten im 15-Sekunden-Takt auf die Strecke geschickt. Dies bedeutete für Eric und mich einen späten Start um 11.46 Uhr, so dass mit Laufzeit, kurzer Pause am Gipfel und Talfahrt mit der Bergbahn der Tag schnell vorüber ist.

Trailrunning

10. Platz beim TAR nach der Königsetappe

Für Trailrunner Christian Mayer aus Chamerau läufts beim Transalpine Run gut. Nun musste er die gefürchtete Strecke meistern.

So erlebte Christian Mayer die Gipfelwelt von Samnaun Foto: Christian Mayer
So erlebte Christian Mayer die Gipfelwelt von Samnaun Foto: Christian Mayer

Die 7,8 Kilometer lange Strecke hat es in sich. Nach einer flachen Startphase werden auf 4,5 Kilometer 834 Höhenmeter überwunden. Mit einer durchschnittlichen Steigung von 18 Prozent bedeutet dieser Lauf eine extreme Belastung für das Herz-Kreislauf-System. Auf der Strecke selbst, wird das Starterfeld aufgrund der Zeitabstände auseinandergezogen. Jeder Läufer kämpft in diesem Moment für sich selbst, so dass auch beim gegenseitigen Überholen keinerlei Gefühlsregung erkennbar ist. Bei schönem Wetter haben sich viele Touristen und Zuschauer an der Gipfelstation eingefunden. Für mich ist dieser Zieleinlauf ein wahrer Gänsehautmoment. In einem engen Zielkorridor laufen wir ein – links und rechts er von den Zuschauern gesäumt, die uns auf der letzten Rille laufenden Wettkämpfer anfeuern.

Trailrunning

Trailrunner durchnässt bis auf die Haut

Wetterumschwung und Programmänderungen können das Duo um Christian Mayer aus Chamerau nicht aus der Ruhe bringen.

Christian Mayer direkt nach der Zielankunft Foto: Christian Mayer
Christian Mayer direkt nach der Zielankunft Foto: Christian Mayer

Endlich am Ziel angekommen, sacken viele Läufer, mich eingeschlossen, erst einmal zusammen. Zwei bis drei Minuten versuchen wir, den Kreislauf wieder zu beruhigen, um einen klaren Gedanken zu fassen. Noch voller Emotionen geht es an das Finisherbuffet und zum Fachsimpeln mit den anderen. Der Bergsprint fließt in die Gesamtwertung mit ein. Dabei werden beide Einzelzeiten addiert und der bisherigen Gesamtzeit hinzugerechnet. Eric (1:04:30h) und ich (0:59:40) holten wir uns wieder einmal den zehnten Platz.

Nach diesem „Ruhetag“ zieht der TAR- Express am Donnerstag weiter nach Scuol. Dabei steht wieder eine anstrengende Etappe auf dem Programm. Auf einer Distanz von 40,5 Kilometern müssen 2775 Höhenmeter im Anstieg und 2886 Höhenmeter im Abstieg überwunden werden.

Trailrunning

Der TAR-Auftakt ist gelungen

Die Etappe 1 des Transalpine Run wurde zur Hitzeschlacht für den Chamerauer Trailrunner Christian Mayer.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht