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Frauen-Landesliga

Thenried hadert mit dem Schiedsrichter

Die Elf von Trainer Martin Sturm spielte nur 3:3 beim TSV Gilching. Franziska Hutter trifft in der 89.Minute zum Ausgleich.

Franziska Hutter traf doppelt beim 3:3 gegen Gilching. Foto: Tschannerl
Franziska Hutter traf doppelt beim 3:3 gegen Gilching. Foto: Tschannerl

Rimbach.Das 3:3 des SV Thenried beim TSV Gilching spiegelt laut SV-Coach Martin Sturm nicht das Kräfteverhältnis wider. Eigentlich hätte seine Elf die Auswärtspartie gewinnen und mit einen Dreier im Gepäck heimreisen müssen. Der Grund dafür, dass dem nicht so war, war diesmal auch nicht eine schlechte Chancenauswertung, sondern nach Ansicht von Martin Sturm einzig und allein der Unparteiische. „Er hat das komplette Spiel verpfiffen und dem TSV Gilching zwei Tore geschenkt“, kritisiert der Thenrieder Coach den Unparteiischen scharf.

Die Partie ging munter los. In der 2. Minute nahm Madeleine Jaich Maß. Ihren Torschuss ließ TSV Keeperin Bettina Horvath abprallen, Franziska Hutter war zur Stelle und beförderte den Ball in die Maschen. Die frühe Führung hielt bis zur 27. Minute. Dem Gegentreffer von Marie-Theres Bauer ging laut Ansicht der Thenrieder ein Handspiel voraus. Doch Schiri Ralf Stützel gab den Treffer zum 1:1. Auftrieb gab den Thenriederinnen ein Elfmeter nach einem Foul an Franziska Hutter kurz vor dem Halbzeitpfiff, den Alexandra Rank zum 1:2 verwandelte.

Beim 2:2 durch Sarah Lapuh (53.) war die Aufregung erneut riesengroß, weil Keeperin Marcella Hirschmann den Ball schon mit den Händen festgehalten hatte und ihr, so die Darstellung des SV Thenried, auf die Hand getreten wurde. Thenrieds Torhüterin ließ den Ball los. Der Unparteiische ahndete das nicht, und der Ball landete. Das Nervenkostüm der Thenriederinnen wurde noch weiter strapaziert, als zehn Minuten später die 3:2-Führung für den TSV Gilching durch den Treffer von Amelie Hübsch fiel. Martin Sturm war aufgrund des vorausgegangenen Spielverlaufs ziemlich angefressen. Glücklicherweise traf Franziska Hutter kurz vor dem Ende aus 20 Metern mit dem links zum erneuten Ausgleich. „Der TSV Gilching präsentierte sich als spielerisch gute Mannschaft. Aber ein 3:3 hatte er nicht verdient“, haderte Martin Sturm mit dem Schiri. Am Ende war Sturm froh um den einen Punkt, auch wenn das Ziel Dreier verfehlt wurde. (kli)

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