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Fussball

Trauer um Josef „Muff“ Mühlbauer

Der Übungsleiter starb mit 49 Jahren. Zuletzt trainierte er die Lohberger Damen und war in Lam Tormann- und Co-Trainer.

Josef Mühlbauer (in blau) an der BandeFoto: Tschannerl
Josef Mühlbauer (in blau) an der BandeFoto: Tschannerl

LOHBERG.Josef Mühlbauer ist in der Nacht zum Donnerstag im Alter von erst 49 Jahren verstorben. Der in Lohberg lebende Junggeselle erlag einer kurzen, aber heimtückischen Krankheit und wurde viel zu früh aus dem Leben gerissen. Seit weit mehr als einem Jahrzehnt war der „Muff“, wie er von seinen Freunden gerufen wurde, als Übungsleiter unterwegs. Zuletzt trainierte er die Damenmannschaft des SV Lohberg und war bei der SpVgg Lam als Tormann- und Co-Trainer tätig.

Bei seinem Heimatverein SV Lohberg war er in zwei Amtsperioden Cheftrainer, dann folgte ein kurzes Intermezzo beim Stachesrieder SV. Beim 1. FC Miltach fungierte er zunächst unter Ikone Just Wanninger als Co- und Tormanntrainer, ehe er das Team der Regentaler in der Bezirksliga-Spielzeit 2008/2009 hauptverantwortlich betreute. Dann wechselte Mühlbauer zum 1. FC Viechtach, mit dem der, viele Jahre bei einer Brauerei beschäftigte, Übungsleiter 2011 den Aufstieg in die Kreisliga schaffte. In der Winterpause der Spielzeit 2013/2014 warf Mühlbauer auf der Regeninsel das Handtuch, und der damalige Neukirchener Coach Thomas Seidl lockte ihn als Assistenz- und Tormanntrainer in den Wallfahrtsort. Beim SV Neukirchen b. Heiligen Blut machte Mühlbauer zwei Aufstiege mit und war in der Landesligasaison 2016/2017 sogar einige Monate gemeinsam mit Thomas Iglhaut gleichberechtigter Chefanweiser. Nach seinem Aus im Hohenbogenwinkel heuerte Mühlbauer, der für seine trockenen Sprüche bekannt war, bei der SpVgg Lam an. Dort war er eine wertvolle Hilfe für Cheftrainer Manfred Stern. Der Fußball war für Sepp Mühlbauer mehr als nur ein Hobby. Zuverlässigkeit, Fleiß und eine ganz spezielle Art zeichneten ihn aus. (csv)

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