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Vilzing etabliert sich in der Bayernliga

Einmal in der Relegation knapp gescheitert und im zweiten Anlauf über die Relegation den Sprung in die Bayernliga geschafft.
Von Mühlbauer Thomas

Mit Christian Stadler (weißes Shirt) als Trainer startete die DJK Vilzing zuletzt durch.
Mit Christian Stadler (weißes Shirt) als Trainer startete die DJK Vilzing zuletzt durch. Foto: Simon Tschannerl

Vilzing.Denn in der Saison 2013/2014 feierte der kleine Dorfverein den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte, mit dem Aufstieg in die Bayernliga. Ein Jahr davor, war man noch knapp in der Relegation gescheitert, diesmal schaffte man es über den Umweg. In den ersten fünf Jahren wurden die Schwarz-Gelben, jeweils in der Süd-Gruppe eingruppiert, zur Saison 2019/2020 folgte der Wechsel in die Nord-Staffel der Bayernliga. Und es waren bislang sechs sehr erfolgreiche Jahre. Dies beweist der Blick in die ewige Tabelle der Bayernliga Süd.

In 172 Spielen schaffte die DJK 68 Siege, 46 Unentschieden, bei 58 Niederlagen. 248 Mal netzten dabei Luge & Co. in der Süd-Staffel ein, dabei mussten die Schlussleute 240 Mal hinter sich greifen. In der Endabrechnung bedeutet dies 250 Punkte und Platz neun in der ewigen Tabelle. Mit den bislang 21 Spielen in der Nord-Staffel ist man dabei, einen neuen Vereinsrekord aufzustellen. Bislang stehen 16 Siege, zwei Unentschieden bei drei Niederlagen zu Buche. 57 Torerfolge gab es zu bejubeln, wobei Keeper Max Putz erst 19 Mal hinter sich greifen musste. Dies bedeutet aktuell Platz eins in der Tabelle. Rückblick: In der Premierensaison in der fünfthöchsten Klasse, mit Trainer Sepp Beller holte man 14 Siege, elf Unentschieden bei elf Niederlagen. Dies bedeutete am Ende Rang fünf.

In der Folgesaison 2015/2016 musste man mit Neutrainer Uli Karmann ganz schön zittern um den Erhalt der Liga, denn erst am letzten Spieltag, mit dem 1:0 gegen den BCF Wolfratshausen schaffte man doch noch den Ligaerhalt. Dabei war es in der 65. Minute Michael Hamberger, der mit seinem Treffer die DJK vor der Abstiegsrelegation bewahrte. In den folgenden beiden Spielzeiten 2016/2017 und 2017/2018 holte man jeweils mit Trainer Karmann einen guten Mittelfeldplatz. Rang sechs und sieben konnten sich wahrlich für die Schwarz-Gelben sehen lassen.

Im letzten Jahr lief es zu Beginn überhaupt nicht, Trainer Karmann musste schließlich in seinem vierten Jahr am Huthgarten nach nur einem Sieg, einem Unentschieden und bei schon fünf Niederlagen seinen Hut nehmen. Co-Trainer Thomas Seidl blieb mit vier Punkten aus fünf Partien ebenfalls der Erfolg verwehrt. Dann übernahm Christian Stadler und es setzte eine am Huthgarten noch nie dagewesene Erfolgswelle ein. Mit 13 Siegen, sieben Unentschieden und nur einer Niederlage führte der Weidener Luge & Co. noch bis auf den fünften Platz nach vorne.

Und zu dieser Saison führt der Weg nahtlos weiter nach oben, denn bis die Saison aufgrund der Corona-Pandemie unterbrochen wurde, feierte Stadler mit seiner Truppe 16 Siege, zwei Unentschieden bei bislang erst drei Niederlagen. Und bricht man nach der Fortführung nicht ein, könnte es klappen mit dem Aufstieg. (rtn)

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