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Fußball

Vilzing verspürt keinen Druck

Die DJK ist im Spitzenspiel beim Tabellenführer SC Eltersdorf zu Gast. Das Stadler-Team will alle Kräfte mobilisieren.
von Thomas Mühlbauer

Die DJK Vilzing – hier gegen den SV Heimstetten – ist nach dem Pokalfight nun beim Spitzenreiter gefordert. Foto: Simon Tschannerl
Die DJK Vilzing – hier gegen den SV Heimstetten – ist nach dem Pokalfight nun beim Spitzenreiter gefordert. Foto: Simon Tschannerl

Vilziing.Am Freitagabend begibt sich die DJK Vilzing nach drei Heimspielen in Folge wieder einmal auf Reisen. Station macht der Tross der Schwarz-Gelben um 19 Uhr in Mittelfranken, auf dem Sportgelände des SC Eltersdorf. Und es ist das absolute Spitzenspiel des elften Spieltages, wenn der Spitzenreiter den Tabellendritten empfängt.

Die Frage nach dem Favoriten erübrigt sich spätestens beim Blick auf die Ergebnisse aus den vergangenen Wochen. Stehen beim SC bislang acht Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage zu Buche, mit vier Siegen in Folge, steht die DJK mit sechs Siegen, zwei Unentschieden und einer Niederlage da. Aus den letzten vier Spielen in der Liga holte man drei Siege und ein Unentschieden.

Das ist auch in Eltersdorf nicht verborgen geblieben. So sagt SC-Manager Joachim Uhsemann: „Das ist klar das Topspiel an diesem Wochenende. Doch es wird interessant werden, auch aus diesem Grund, da auf beiden Seiten mehrere Leistungsträger verletzt ausfallen.“ Denn auch der SC hat seit kurzem mit einem Aderlass zu kämpfen. Maximilian Göbhardt ist noch gesperrt, Wartenfelser fehlt mit einer Leistenverletzung und auch Said wird wohl nicht spielen können. Hinzu kommt, wie Uhsemann wissen lässt, dass noch hinter einigen Spielern ein Fragezeichen steht. „Wir treffen hier auf die spielstärkste Mannschaft der Liga, wir hingegen spielen über unserem Limit.“ Denn eigentlich hatte sich der SC die Tabellenregion fünf bis sechs vorgenommen.

Tagesform entscheidet

Die Partie ist für die Hausherren ein 50:50-Spiel. „Auch wenn wir daheim spielen, ich könnte auch mit einem Punkt ganz gut leben“, so Uhsemann. Denn vor allem vergangene Woche war deutlich erkennbar, auch wenn der Sieg täuscht, dass es immer schwerer fällt, die Spiele zu gewinnen. „Das war keine Glanzleistung, man muss bedenken, dass Kahl in Unterzahl fertig spielen musste und nach der Roten Karte einen Feldspieler zwischen den Pfosten hatte. Und erst hier haben wir unsere Tore gemacht.“ Zu erwarten ist in diesem Spitzenspiel sicherlich keine Klopferei, sondern gepflegter Offensivfußball, denn Eltersdorf liebt es, wenn man auf Mannschaften trifft, die auch mitspielen.

Die DJK war unter der Woche im Pokal im Einsatz und hatte erneut einen Regionalligisten am Rande einer Niederlage, auch wenn es für den ganz großen Coup nicht reichte. Nach der kurzen Regeneration lässt Trainer Christian Stadler im Vorfeld wissen: „Klar, das ist das Spitzenspiel des Spieltages, die Vorzeichen sind aber etwas anders, denn Eltersdorf konnte sich in Ruhe auf die Partie vorbereiten.“

Ohne Druck nach Eltersdorf

Dennoch sieht man am Huthgarten keine Veranlassung dafür, die weiße Fahne mit in den Bus zu nehmen. „Wir werden noch einmal alle Kräfte mobilisieren, um hier Paroli zu bieten“, gibt Stadler die Richtung vor.

Mit Eltersdorf trifft man auf eine Spitzenmannschaft, die seit Jahren in der Bayernliga vorne mitmischt. Aus Vilzinger Sicht erwartet man ein eher taktisch geprägtes Spiel, denn gegen einen ganz starken Gegner gilt es, die Fehler auf ein Minimum zu reduzieren. Dabei ist auch entscheidend, wie man in die Partie findet. „Die Mannschaft weiß, dass sie schwer zu besiegen ist.“ Druck verspürt man keinen, denn nachdem man auswärts spielt, wäre auch ein Punkt kein Beinbruch.

Hinter dem Einsatz von Andre Luge, der sich am Dienstag verletzt hat, steht noch ein Fragezeichen. Für alle Fans, die die Mannschaft unterstützen möchten, ist Busabfahrt am Stadion um 14.15 Uhr.

Spitzenspiel

  • Offensive:

    Die Zuschauer dürfen sich auf gepflegten Offensivfußball freuen, denn Eltersdorf brachte bislang 34 Mal den Ball im gegnerischen Kasten unter, bei zwölf Gegentoren. Vilzing traf bislang 25 Mal, bei erst sieben Gegentoren.

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