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Weidener waren eine Nummer zu groß

Für den abstiegsbedrohten SV Neukirchen b. Hl. Blut war gegen die SpVgg nichts zu holen. „Die Niederlage ist kein Beinbruch.“

Die Weidener ließen sich auf von Neukirchener Akrobatik nicht beeindrucken. Foto: Simon Tschannerl
Die Weidener ließen sich auf von Neukirchener Akrobatik nicht beeindrucken. Foto: Simon Tschannerl

Neukirchen b. Hl. Blut.Die SpVgg SV Weiden ist zum Vorrunden-Finale ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und hat beim abstiegsbedrohten SV Neukirchen beim Hl. Blut einen souveränen 3:0-Auswärtserfolg verbucht. Die Scheler-Truppe zeigte sich im Hohenbogenwinkel als spielstarke Einheit, die ihren Gegner über fast die gesamte Spieldauer im Griff hatte.

Der Tabellenzweite startet fulminant: Ein Flachschuss von Stefan Graf klatschte gegen den Pfosten, den Nachschuss von Niklas Lang entschärfte Neukirchens Torhüter Josef Jurasi (4.). In der siebten Minute kam der große Auftritt von Michael Busch. Der Spielgestalter bekam kurz vor der Strafraumgrenze den Ball, ließ drei Gegenspieler aussteigen und verlud schließlich auch noch Jurasi – 0:1.

Vergeblich Elfmeter gefordert

Die Rosenkränzler brauchten eine Viertelstunde, um sich von diesem Schock zu erholen, konnten dem Favoriten dann deutlich besser Paroli bieten. Nach einer Ecke forderten sie vergeblich Handelfmeter. Nach einem Angriff über den rechten Flügel zielte Kristian Rafajac aus spitzem Winkel vorbei, ein Abspiel auf den freien Wemerson wäre die bessere Option gewesen.

„Weiden ist nicht unsere Kragenweite.“

Coach Thomas Seidl

Mit einem tollen Angriff baute der Aufstiegsanwärter seine Führung aus: Benjamin Werner wurde auf dem linken Flügel freigespielt und seine Maßflanke köpfte Josef Rodler zum 0:2 (36.) ein. Neukirchen haderte wenig später erneut mit dem Schiedsrichtergespann, das einen Treffer von Adam Beranek wegen vermeintlicher Abseitsstellung nicht anerkannte. Kurz vor dem Seitenwechsel stellte Weidens Goalie Götz seine Klasse unter Beweis, als er einen Schlenzer von Vokac reaktionsschnell um den Pfosten drehte.

Die Neukirchener Hoffnungen, dem Spiel vielleicht noch eine Wende geben zu können, waren nach 52 Minuten dahin. Werner wurde nicht entscheidend gestört, und seinen Schnittstellenpass verwandelte der einlaufende Niklas Lang zum 0:3.

Aktuell auf dem Relegationsplatz

In der Schlussphase konnte sich Jurasi noch einmal auszeichnen, auf der Gegenseite hatte der eingewechselte Michael Rank Götz bereits umkurvt, doch ein Abwehrspieler konnte mit letztem Einsatz den Treffer verhindern. Während Weiden die Hinserie punktgleich mit Spitzenreiter Neumarkt als Zweiter abschloss, sind Vlcek, Sturm & Co. zur Halbzeit auf dem 16. Rang, der am Saisonende die Abstiegsrelegation zur Folge hätte.

Neukirchens Coach Thomas Seidl nahm die Niederlage gefasst zur Kenntnis: „Weiden ist nicht unsere Kragenweite, daher ist die Niederlage kein Beinbruch. Dennoch hätte ich mir von meiner Truppe eine etwas bessere Leistung erwartet, denn wir haben gegen den Ball nicht gut gearbeitet und vor allem nicht die Aggressivität gezeigt, die man braucht, um einen solchen Gegner ernsthaft in Verlegenheit bringen zu können.“ (csv)

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