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Stocksport

Weitschützen heiß auf WM und EM

Beim Lehrgang in Innsbruck läuft die Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt.

Michael Späth ist in Regen sicher mit dabei. Foto: Albert Kamhuber
Michael Späth ist in Regen sicher mit dabei. Foto: Albert Kamhuber

Innsbruck.Für einige heimische Weitenjäger geht es seit gestern auf dem Eisring von Innsbruck um die Teilnahme an den Welt- und Europameisterschaften „Dahoam“, die vom 3.März bis 14. März im niederbayerischen Regen ausgetragen werden. Dabei kämpfen bis Sonntag die besten deutschen Weitenjäger der Klassen Jugend U16 und U19 sowie der Damen und Herren um die lediglich vier zur Verfügung stehenden Tickets pro Nation. Nach Absagen stehen bei den Junioren U23 die vier schwarz-rot-goldenen Medaillenhoffnungen bereits fest. In allen anderen vier Wertungsklassen werden am Sonntagmittag zwei der sechs Lehrgangsteilnehmer die bittere, möglicherweise tränenreiche Nachricht bekommen, dass sie von den Bundestrainern Christian Englbrecht aus Oberbergkirchen und Thomas Englmaier aus Kirchseeon diesmal nicht nominiert werden können.

Bereits gesichert sind die Junioren Michael Späth (FC Altrandsberg), Alexander Anzinger (EC Ebing), Max Vaitl (EC Außernzell) und Bastian Simon (SV Hagenhill). Letzterer dürfte sich als Führender der Max-Aicher-Cup-Wertung auch bei der Jugend U19 ein EM-Ticket sichern. Späth und Vaitl kämpfen auch bei den Herren um eine Nominierung.

Für die Kraftpakete des Deutschen Eisstock-Verbandes ist das Wochenende die ideale Vorbereitung auf die internationale Weitenjagd in Regen. Die beiden Jugendklassen U16 und U19 duellieren sich vom 3. bis 7. März um die Europameistertitel im Einzel- und Mannschaftswettbewerb. Im gleichen Zeitraum geht es bei den Junioren U23 um die Weltmeisterschaft. Damen und Herren schießen vom 10. bis 14. März um den Ruhm des Weltmeisters.

DESV-Weitenfachwart Matthias Winkler aus Heidenheim hofft, dass bei den strapaziösen Einheiten am Ende der verschiedenen Wertungen klare Verhältnisse geschaffen sind. Eiszeiten die am Ende hoffentlich nicht zu Eiszeiten unter den Athleten führen sind Freitagabend sowie Samstag- und Sonntagmorgen. Am Samstagnachmittag hält die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) einen Vortrag über verbotene Substanzen und die NADA-Kontrollmechanismen. (cal)

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