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Eisbären
Donnerstag, 20. September 2018 27° 1

Eishockey

EVR schafft den ersten Heimsieg 2018

1730 Zuschauer fiebern in Regensburg mit. Drei Überzahltore und eine 3:0-Führung legen den Grundstein zum 7:5 gegen Peiting.
Von Claus-Dieter Wotruba

Die Eisbären lieferten sich ein packendes Spiel gegen den EC Peiting. Foto: Christian Brüssel
Die Eisbären lieferten sich ein packendes Spiel gegen den EC Peiting. Foto: Christian Brüssel

Regensburg.Eine erste Rate ist beglichen: 1730 Zuschauer sahen, was Fans der Eisbären Regensburg 2018 bislang noch nicht gesehen – einen Heimsieg. Die Forderung von Trainer Igor Pavlov an die Mannschaft, die in den vergangenen Wochen wegen mangelhafter Leistungen aufgetürmten „Schulden“ im Umfeld zu bezahlen, wurde mit einem 7:5 (3:0, 2:2, 2:3)-Erfolg in der Meisterrunde der Eishockey-Oberliga Süd erfüllt. Ob die EVR-Eisbären auf diesem Weg am Sonntag (18.30 Uhr) im Donau-Derby in Deggendorf weitermachen können?

Mit drei Überzahltoren im ersten Drittel starteten die Hausherren zudem ein Gegenprogramm zum 1:6 nach 20 Minuten eine Woche zuvor gegen Weiden. 23 Sekunden dauerte das erste Powerplay, dann hatte Peter Flache die erste Chance mit einem Mann mehr auf dem Eis schon in der 2. Minute in ein Tor umgemünzt. Und Kevin Schmitt mit einem Schlagschuss von der blauen Linie und seinem dritten Saisontreffer (15.) sowie DNL-Nachwuchsmann Nicolas Sauer mit seiner Torpremiere im Oberligateam (20.) setzten noch zwei drauf.

Peiting zweimal an die Latte

Peitings Chancen waren lange eher spärlich – und wenn es eng wurde, hatten die Eisbären diesmal auch den nötigen Schuss Glück wie bei den Lattenschüssen von Valentin Kopp (16.) oder Florian Stauder (24.). Und auch das Anschlusstor brachte die Gastgeber nicht aus dem Konzept: Bei einem Konter in der 28. Minute standen zwar zwei Peitinger frei vor Peter Holmgren und Milan Kostourek hatte keine Mühe zu vollenden, doch keine fünf Minuten später passte Philipp Vogel so wunderbar auf Tomas Gulda, dass der keine Mühe hatte, das 4:1 zu erzielen (33.).

Die Eisbären lieferten sich ein packendes Spiel gegen den EC Peiting. Foto: Christian Brüssel
Die Eisbären lieferten sich ein packendes Spiel gegen den EC Peiting. Foto: Christian Brüssel

Das Publikum hatte das Team dankbar schon zu Beginn des zweiten Drittels gefeiert, als Jason Pinizzotto uneigennützig für einen möglichen zweiten Treffer Sauers vorgelegt, der jedoch Marc-Michael Henne die erste Glanztat ermöglichte, der nach 20 Minuten Florian Hechenrieder zwischen den Peitinger Pfosten abgelöst hatte.

Und Tor! Das 3:0 fiel im ersten Drittel. Foto: Christian Brüssel
Und Tor! Das 3:0 fiel im ersten Drittel. Foto: Christian Brüssel

Und auch als Dominic Krabbat nach einem von Tomas Gulda einen an ihm verwirkten Penalty verwandelte (37.), hatten die Eisbären prompt eine Antwort. Nikola Gajovsky „stahl“ den Peitingern an der blauen Linie die Scheibe, startete eines seiner unnachahmlichen Solos und verwandelte 0,3 Sekunden vor der Sirene zur zweiten Pause zum 5:2.

Eisbären-Statistik

  • Ergebnis: Eisbären – Peiting 7:5 (3:0, 2:2, 2:3); Schiedsrichter: Florian Fauerbach (Bad Nauheim); Zuschauer: 1730; Strafminuten: Regensburg 10 – Peiting 14

  • Eisbären Regensburg:

    Holmgren – Vogel, Wolsch; Tomas Gulda, Petr Gulda; Flache, Schmitt; Alt, Stellmann – Baier, Mangold, Tausch; Bosas, Gajovsky, Kronawitter; Pinizzotto, Schwarz, Sauer; Steven Maier, Jakub Felsoci, David Felsoci
    Hechenrieder (ab 20:00 Henne) – Feuerecker, Weyrich; Bartsch, Winkler; Miller, Lautenbacher – Krabbat, Kopp, Simon Maier; Stauder, Andrä, Kostourek; Thomas Heger, Morris, Dietz
    1:0 (1:36) Flache (Schmitt-Wolsch bei 5-4), 2:0 (14:17) Schmitt (Wolsch bei 5-4), 3:0 (19:22) Sauer (bei 5-4) , 3:1 (27:55) Kostourek (Andrä), 4:1 (32:19) T. Gulda (Vogel-Gajovsky), 4:2 (36:25) Krabbat (Penalty), 5:2 (39:59) Gajovsky, 5:3 (41:52) Bartsch (Winkler), 6:3 (44:29) T. Gulda (Gajovsky-Bosas bei 5-4), 6:4 (35:45) Kostourek (Morris-Heger), 6:5 (56:41) Miller (Morris-Maier bei 5-4), 7:5 (59:15) Bosas (Kronawitter bei 5:6 ins leere Tor.)

Der Tore-Rhythmus aber blieb – und die gewohnte Vielzahl an Gegentoren. Erst hatte Manuel Bartsch Peiting herangebracht (42.), dann Kostourek (46.), nachdem zwischendrin Tomas Gulda das vierte EVR-Überzahltor und den sechsten Gesamttreffer erzielte (45.). Weil Brad Miller in Überzahl das 5:6 erzielte (57.) stand der Sieg nochmal auf der Kippe – bis Arnoldas Bosas 45 Sekunden vor Ende ins leere Tor traf.

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