mz_logo

Eisbären
Donnerstag, 19. Juli 2018 30° 1

Eishockey

Korbinian Schütz bekam nicht frei

Der Eisbären-Verteidiger fehlt in Tilburg. Trainer Igor Pavlov macht gewohnt knappe Ansagen: „Wir wollen gewinnen.“
Von Claus-Dieter Wotruba

Korbinian Schütz könnte diesmal nur aus der Ferne mitjubeln, wenn es für die Eisbären etwas zum Jubeln gibt. Foto: Andreas Nickl
Korbinian Schütz könnte diesmal nur aus der Ferne mitjubeln, wenn es für die Eisbären etwas zum Jubeln gibt. Foto: Andreas Nickl

Regensburg.Igor Pavlov muss einen kurzen, fast gönnerhaften Moment gehabt haben. „Doch, doch, einen Tag hatte die Mannschaft nach dem Sieg gegen Halle frei“, sagte der Trainer der Eisbären des EV Regensburg schon auf der Reise nach Tilburg. Doch schnell war der Trainingsalltag eingekehrt. „Wir haben dreimal am Tag trainiert, speziell Kraft. Und auch den Karatekurs haben wir wieder gemacht.“

Am Dienstagmorgen traten die Eisbären den Weg nach Tilburg den Weg zum ersten Playoff-Vergleich im Viertelfinale am Mittwoch (20 Uhr) an und trainierten auch schon am Abend im Ijssportcentrum von Tilburg. Auch zum zweiten sicheren Auftritt am Sonntag (15 Uhr) reisen die Regensburger bereits wieder am Samstag an (Pavlov: „Alles ist schon geplant“), während aus den Niederlanden die Kunde drang, die Trappers würden zur Partie in der Donau-Arena am Freitag (20 Uhr) diesmal per Flugzeug kommen.

Die sportlichen Aussichten gegen den nach allgemeiner Einschätzung übermächtigen Gegner kommentierte Igor Pavlov wie gewohnt in kurzen, klaren Sätzen. „Wir wollen gewinnen und wir werden es zeigen“, sagte der 53-Jährige an. „Wir kommen mit Respekt vor einer guten Mannschaft. Es ist eine total interessante Herausforderung, aber wir werden bereit sein.“

Im Kader für Tilburg gibt es leichte Veränderungen. Nicht dabei sind Ersatzkeeper Schrörs und Verteidiger Schütz. „Justin hat sich mit Mandelentzündung krankgemeldet. Für ihn ist Jakub Urbisch dabei“, berichtet Pavlov. „Und Korbinian hat von seinem Arbeitgeber nicht frei bekommen.“ Mit an Bord sind auch wieder drei Youngster aus dem DNL-Team. „Nicolas Sauer, Michael Fichtl und Filip Reisnecker sind dabei“, sagt Pavlov.

Nicht viele Eisbären-Fans werden den Weg in die rund 690 Kilometer entfernte niederländische 215 000-Einwohnerstadt in der Provinz Nordbrabant antreten. Auch deswegen haben die Eisbären zuhause in Regensburg ein Public Viewing im Autohaus Dünnes (nahe dem Donau-Einkaufszentrum und der Donau-Arena) am Mittwoch ab 19 Uhr organisiert. „Das Echo ist gut“, sagt Sebastian Dollinger, der die Arbeit als Öffentlichkeitsarbeiter der Eisbären wieder übernommen hat. „200, 300 Fans werden es schon werden.“

Tickets für das Heimspiel am Freitag werden beim Public Viewing ebenfalls verkauft. „Der Vorverkauf läuft gut“, sagt Dollinger und rechnet „mit 3000 bis 3500 Zuschauern“. Vielleicht forcieren Pavlov und Co. die Nachfrage ja heute in Holland noch.

Alle Nachrichten rund um die Eisbären des EV Regensburg finden Sie hier.

Die Kommentarfunktion steht exklusiv unseren Abonnenten zur Verfügung. Als Abonnent melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich. Alle anderen Nutzer finden preiswerte Angebote in unserem Aboshop.

Anmelden Registrieren Zum Abo-Shop

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht