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Eishockey-Nachwuchs

Stefan Schnabl hofft auf ein Endspiel

EVR-Nachwuchs braucht zwei eigene Heimsiege und ein bisschen Schützenhilfe. Der Trainer setzt auch auf die Fans.

Stefan Schnabl und sein Team kämpfen um den Ligaerhalt. Foto: Brüssel
Stefan Schnabl und sein Team kämpfen um den Ligaerhalt. Foto: Brüssel

Regensburg.Stefan Schnabl erlebte es zuletzt in Augsburg – und hofft nun, dass in den beiden letzten Heimspielen die Fan-Unterstützung von den Rängen auch ein Zusatzfaktor für sein Team werden könnte. Seit 2012 befindet sich der EV Regensburg in der Deutschen Nachwuchs-Liga (DNL), jetzt bedarf es zweier eigener Heimsiege und ein bisschen Schützenhilfe, dass die EVR-Talente auch 2018/19 weiter in der Eliteliga des Eishockey-Nachwuchses vertreten sind.

Nach den zwei Niederlagen am vergangenen Wochenende gegen den Augsburger EV hat es der EVR gegen Iserlohn am Samstag (16 Uhr) und Krefeld (Sonntag, 11 Uhr) aber nicht mehr in der eigenen Hand, sich für die U-20- Division I der neuen Spielzeit zu qualifizieren. Aktuell belegt das Schnabl-Team mit drei Punkten den dritten Platz, vier Punkte hinter dem Krefelder EV auf Rang zwei. Das EVR-Team muss selbst gegen Iserlohn gewinnen und auf eine Krefelder Niederlage am Samstag in Augsburg hoffen. Denn dann hätte es am Sonntag ein Endspiel in der Donau-Arena gegen den direkten Rivalen aus Krefeld.

Mit Samstaggegner Iserlohn kreuzte der EVR schon fünfmal in der laufenden Saison die Schläger. Zuletzt besiegten Schnabl und Co. die Roosters im Rahmen der Qualifikationsrunde mit 2:1. Davor verliefen die Duelle gegen die Nordrhein-Westfalen vom Seilersee weniger erfolgreich: Zum Ende der Hauptrunde entführte Iserlohn mit 2:1 nach Penaltyschießen und einem glatten 4:0 insgesamt vier Punkte aus der Donau-Arena. Allerdings war das zu einer Phase, in der der EVR einige Ausfälle zu kompensieren hatte und auch in einem kleinen Tief steckte.

Gegen den Krefelder EV steht bisher erst ein Vergleich in der laufenden Spielzeit in der Statistik. Zu Beginn der Qualifikationsrunde unterlag der EVR in Krefeld deutlich mit 2:7. Um bestehen zu können, müssen die EVR-Youngster vor allem vor dem Tor wieder effektiver werden. Gegen Krefeld und Iserlohn gelangen in den letzten vier Spielen nur fünf Treffer. Auch gilt es, ein frühes Gegentor zu vermeiden.

Sollte der Krefelder EV am Samstag in Augsburg verlieren, würde das für ein Endspiel am Sonntag in der Donau-Arena sicher noch einmal zusätzliche Kräfte freisetzen – und die Fans könnten mithelfen. „Wir werden jedenfalls alles geben um noch den zweiten Platz zu erreichen“, sagt Stefan Schnabl, der in den beiden wichtigen Spielen auf Alexander Diel, Alexander Dosch sowie auf Vilius Dainora verzichten muss, ansonsten aber wohl alle Spieler an Bord hat. (ods/cw)

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