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Eishockey

Ur-Regensburger Korbinian Schütz bleibt

Der 22-Jährige verteidigt auch in der nächsten Saison für die EVR-Eisbären – und ist sich seiner Rolle bewusst.
Von Claus-Dieter Wotruba

Korbinian Schütz stellt sich auch in der Saison 2018/19 den Eishockey-Gegnern in der Oberliga als EVR-Verteidiger in den Weg. Foto: Andreas Nickl

Regensburg.Korbinian Schütz ist ein seltenes Exemplar: Der 22-Jährige ist einer der wenigen Eishockeyspieler, die ausschließlich für einen einzigen Verein gespielt haben– und zwar an dem Ort, an dem sie auch geboren wurden. Der Verteidiger mit den inzwischen bereits 153 Oberliga-Einsätzen hat verlängert und wird auch 2018/19 für die Eisbären des EV Regensburg in der Oberliga auflaufen. Korbinian Schütz, der aktuell der 13. Spieler mit Vertrag für die neue Saison ist, ist sich seiner Rolle bewusst: „Ich habe schon viel erlebt, auch im Nachwuchs. Ich identifiziere mich gerne damit und es ist schön, vor den eigenen Fans zu spielen.“

Schütz, dessen Bruder Simon beim ARC Ingolstadt in der DEL unter Vertrag ist und nach einem Innen- und Kreuzbandriss am Comeback arbeitet, ist auch ein ungewöhnliches Exemplar eines Eishockeyspielers. Vor drei Jahren entschloss sich der Defensivspieler mit den Offensiv-Qualitäten just in dem Moment, als er einen DEL-Vertrag in Augsburg bekommen hatte, zu einer Eishockey-Pause – und kehrte ein wenig überraschend im Februar 2017 beim EVR zurück aufs Eis. „Was damals weg war, ist wieder da: der Spaß und die Lust“, sagt Schütz. „Wie es weitergeht, das lasse ich auf mich zukommen.“ Beruflich gilt dasselbe Motto: Parallel zu seiner dritten Saison nach seinem Comeback geht Korbinian Schütz auch in sein drittes Jahr in der Ausbildung zum Mediengestalter.

Spaß und Lust beeinträchtigte auch die böse Rückenverletzung, die Korbinian Schütz sich zuzog, als er am 1. Dezember gegen Waldkraiburg in die Bande krachte und ihn zu drei Monaten Pause zwang. „Ich wollte mit all dem Adrenalin im Körper damals weiterspielen und bin froh, dass der Arzt das nicht zugelassen hat“, schaut Schütz zurück. „Das war eine Verletzung, die man auch danach im Kopf hat. Erst als ich im Training einen Härtetest hatte, in die Bande rauschte und nichts wehtat, war alles gut.“

Wie gut die neue Saison wird, ist für Korbinian Schütz schwer zu prognostizieren. „Das lässt sich erst sagen, wenn das Team komplett ist. Ich für mich habe ein gutes Gefühl, weil auch im Eishockey viel Potenzial da ist“, sagt Schütz, will trotz der nötigen Vorbereitung „den Sommer genießen“ und sich zur rechten Zeit auch das persönliche Ziel stecken: „Das passiert erst kurz vor der Saison.“ Nur so viel ist klar: Mal wieder eine komplette Saison im EVR-Trikot durchspielen, wäre schön. Das war zuletzt 2014/15 der Fall, als Schütz noch keine 20 Jahre alt war.

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