MyMz

Eishockey

Alles schaut auf Thomas Greilinger

DEL-2-Absteiger und Eisbären-Rivale Deggendorf gilt als einer der Favoriten. Drei Klubs waren 29 Mal deutscher Meister.
Von Claus-Dieter Wotruba

Thomas Greilinger (in Rot) maß sich in der Vorbereitung auch schon mit den Eisbären Fössinger und Gulda.  Foto: Roland Rappel
Thomas Greilinger (in Rot) maß sich in der Vorbereitung auch schon mit den Eisbären Fössinger und Gulda. Foto: Roland Rappel

Regensburg.Doch, an dieser Stelle darf man wieder mal darauf hinweisen. Wie sich die Eishockeyzeiten gewandelt haben, lässt sich an der Oberliga Süd gut ablesen. Drei Klubs aus dem Zwölferfeld gehören nämlich zum erlauchten Kreis der deutschen Meister: Aufsteiger EV Füssen (16 Titel, der letzte 1973), der zehnfache Titelträger SC Riessersee (der letzte 1981) und die Starbulls aus Rosenheim, die vor 30 Jahren die letzte ihrer drei Meisterschaften gewannen.

Riessersee und Rosenheim können vor der Saison daran denken, zumindest im Kampf um den deutschen Titel in der dritten Eishockey-Liga mitzumischen. Für die Allgäuer um den 45-jährigen Eric Nadeau gilt es dagegen erst einmal, sich nach dem Neuanfang 2015 in der Bezirksliga und drei Aufstiegen in vier Jahren wieder auf altem Niveau zu etablieren.

Eishockey

Pavlov sieht sein Team besser gerüstet

Der Eisbären-Trainer ist überzeugt, „dass wir mit diesem Kader gut spielen können“ – und spricht von Aufstieg.

Der größte aller Namen ist jedoch Thomas Greilinger. Der gerade 38 Jahre alt gewordene Stürmer und Ex-Nationalspieler ist nach 834 DEL-Spielen mit 643 Skorerpunkten wieder bei seinem Heimatverein Deggendorfer SC aktiv, den nach einem Jahr DEL 2 das Los des Abstiegs ereilte. Weil neben Greilinger mit Rene Röthke und Christoph Gawlik noch weitere namhafte und erfahrene Kräfte wirken, gelten die Niederbayern genauso wie die vom Münchner DEL-Team unterstützten Garmischer als potenzielle Favoritenteams.

13 Spieler, drei Trainer

  • Ehemalige:

    Ludwig Nirschl (Lindau),
    : Benedikt Böhm (Memmingen), : Andreas Feuerecker (Peiting), Daniel Fießinger, Christoph Frankenberg (beide Riessersee), Felix Linden (Rosenheim), Manuel Malzer und Dominik Patocka (beide Sonthofen), Daniel Filimonow, Mirko Schreyer, Barry Noe, Marco Habermann und Marco Pronath (alle Weiden), Deggendorf, Füssen, Höchstadt und Selb haben in ihrem Kader keine ehemaligen Regensburger.

  • Trainer:

    Sebastian Buchwieser (Peiting), Martin Ekrt (Sonthofen) und John Sicinski haben als Spieler EVR-Vergangenenheit in verschiedenen Epochen.

Dagegen hat Vorjahresmeister EC Peiting den Abgang erfahrener Spieler zu verkraften und weist eine Besonderheit auf: Mit Nardo Nagtzaam wechselte ein Niederländer von den Tilburg Trappers von Nord nach Süd. Dazu wird Memmingen um seinen Coach Sergej Waßmiller als kleiner Geheimtipp gehandelt. Wie die Selber Wölfe und die Blue Devils aus Weiden, zwei der nächsten Nachbarn der Eisbären, diesmal abschneiden, wird spannend sein zu sehen. Für die Playoffs sollte es allemal reichen.

Im Vorjahr ein Eisbär, jetzt für Memmingen am Puck: Benedikt Böhm. Foto: Nickl
Im Vorjahr ein Eisbär, jetzt für Memmingen am Puck: Benedikt Böhm. Foto: Nickl

Alle Nachrichten rund um die Eisbären des EV Regensburg finden Sie hier.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht